Dow Jones kurz vor Durchbruch der 22.000 Punkte?

ThinkMarketsAnleger sind vollkommen immun gegen das Drama das in Washington stattfindet, denn mit einem Blick auf die Leistung des Dow wirkt es, als ob alles in Butter wäre. Man darf zwar die Chance, dass der Präsident seines Amtes enthoben werden könnte, niemals unterschätzen, allerdings könnte dies bedeuten, dass es dann vorteilhaftere Handelsbeziehungen mit anderen Staaten geben könnte und wieder Ruhe einkehren würde.


Daher könnte der Amtsenthebungs-Trade selbst nach einer Panikreaktion positiv für den Aktienmarkt sein, da der Trump-Trade sich erholt. Das einzige worauf es ankommt, ist wie weit wir von dem Durchbruch des 22-tausender Levels für den Dow Index entfernt sind.
 

Bei den Erträgen geht es um Apple. Die Firma hat ihre Prognose locker übertroffen und produziert stellare Zahlen in Umsatz und Gewinnen. Die große Neuigkeit war über die Produktion des iPhone 8, das Hauptprodukt der Firma, das pünktlich und ohne Probleme mit der Produktion auf den Markt kommen wird. Der App-Store hat seinen Umsatz verbessert, da immer mehr Menschen die neuen Produkte kaufen. Der Verkauf stieg im ersten Quartal um 22% an.
 

Im Devisenmarkt bleibt die Dollarschwäche weiterhin bestehen, während die Chancen dass die Fed den Zinssatz in diesem Jahr erhöht, weiter gesunken sind. Die Wirtschaftsdaten zeigen konsequent, dass die Daten der Ausgaben für den persönlichen Konsum (PCE) keine Dringlichkeit zeigen.

Auch das US-Verbrauchereinkommen ist im Juni von 0,3% des vorigen Messwerts auf 0% gesunken. Die Chancen für eine Unterstützung des Dollars stehen einfach nicht gut. Die ADP-Zahl wird den Ton für die Non-Farm Payrolls, die am Freitag fällig sind, angeben. Die ADP-Daten des letzten Monats waren überhaupt nicht ermutigend und wenn wir ein Zeichen bekommen, dass der US-Arbeitsmarkt sich verlangsamt, dann haben wir ein großes Problem.

Der Sterling erhält sein Vertrauen aus den Wirtschaftszahlen. Die Produktionsdaten des Einkaufsmanagerindex, die gestern veröffentlicht wurden, zeigen eine viel erfreulichere Zahl für das dritte Quartal. Die Exportzahlen zeigen außerdem zunehmende Anzeichen von Vertrauen, da diese Zahl seit fast sieben Jahren nun auf ihren besten Level anstieg.

Natürlich hat sich auch der Arbeitsmarkt verbessert. Im Laufe des heutigen Tages werden die Daten des Bau-EMI veröffentlicht werden, und eine positive Zahl wird bekräftigen, dass das Wachstum an Schwung gewinnt. Allerdings könnte der Arbeitskräftemangel einen Rückgang dieser Zahl von 54,8 auf 54,3 veranlassen.
 

Autor: Naeem Aslam

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