Ernüchterung nach durchaus guten Zahlen – Ein Update zur Berichtssaison

CMC Markets: Obwohl die Quartalsergebnisse der Unternehmen weiterhin über den Erwartungen liegen und weniger schlecht ausfallen als befürchtet, tritt ein gewisser Gewöhnungseffekt unter den Anlegern ein. Wenn nach guten Zahlen verkauft wird, ist dies in der Regel ein Hinweis darauf, dass die Nachrichten schon in die Kurse eingepreist und die Erwartungen entsprechend hoch waren.

DAX und Dow Jones haben in dieser Woche charttechnische Top-Muster ausgebildet. Sie deuten darauf hin, dass es in der kommenden Woche weiter abwärts gehen könnte. Im Moment scheint die Luft raus bei Aktien. Die Erwartungen sind in den vergangenen Wochen so stark gestiegen, dass die Anleger in den Quartalsberichten immer etwas finden, was ihnen nicht passt.

Gewissermaßen haben wir es mit einem Klagen auf hohem Niveau zu tun.

 


 

Mit Microsoft und Tesla meldeten zwei der großen Technologieunternehmen Zahlen, die überzeugen konnten. Allerdings gab es bei beiden Berichten etwas auszusetzen. Bei Tesla wurde bemängelt, dass die Erträge zu einem großen Teil durch den Verkauf von Emissionsrechten generiert wurden.

Bei Microsoft enttäuschte das Wachstum im Lizenzgeschäft.

Dass Anleger jetzt genau hinschauen, liegt auch daran, dass die Aktien der beiden Tech-Konzerne im Vorfeld so stark gestiegen waren.

Die Aktien im Technologiesektor sind überkauft, jeder ist hier investiert. Und wenn diese negativ auf gute Quartalszahlen reagieren, kann sich schnell Nervosität am Gesamtmarkt breit machen. Wir haben es mit einer gefährlichen Konzentration der Investoren auf wenige Aktien zu tun, die den Markt mit nach oben getragen haben. Wenn dieser Sektor dreht, kann es schnell zu einer Situation kommen, in der alle zur gleichen Tür nach draussen wollen. Zu einem stimulierenden Effekt und neuen Impulsen ist es durch die Berichtssaison jedenfalls bisher nicht gekommen.

Es hat sich vielmehr Ernüchterung breit gemacht.

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