EUR/GBP Kurs: Pfund bleibt belastet

IG: Das britische Pfund bricht in dieser Woche weiter ein. Es gibt mehrere Gründe dafür, dass Marktteilnehmer das Pfund aktuell gegen den Greenback verkaufen. Ein weiterer Grund ist nun nochmals dazu gekommen.

Marktteilnehmer haben damit begonnen, negative Zinsen in Großbritannien einzupreisen. Der OIS Markt preist eine Senkung der Zinsen in den negativen Bereich im November ein. Dies impliziert, dass an dem aktuellen Einbruch der Währung nicht nur die Brexit-Unsicherheit wiegt.

 

GBP/USD Chartanalyse

GBP/USD Chartanalyse; Quelle: IG

GBP/USD Chartanalyse; Quelle: IG

 

Antrag auf Verlängerung der Deadline ist entscheidend

Die Brexit-Verhandlungen und die Unsicherheit, die daraus hervorgeht, haben starken Einfluss auf die GBP Volatilität, die Auswirkungen könnten aber limitiert sein.

Das bedeutet, dass aktuell zwar nur wenige eine Einigung zum Ende Juni erwarten. Doch eine Verlängerung der Deadline, bzw. ein Antrag darauf, könnten zu einer gewissen, vorübergehenden Stabilisierung im britischen Pfund beitragen.

Insbesondere, wenn der Antrag überraschend früher seitens des Premierministers, Boris Johnson, gestellt wird. Bis dahin dürfte das Pfund mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin zu den Underperformern gehören.

 


 

Euro Pfund erreicht Widerstand

Auch gegen den Euro gab das Pfund zuletzt nach und erreichte einen wichtigen, technischen Widerstand. Ein Rücksetzer ist also völlig normal hier. Die Frage ist, kann man diese nutzen, um gegen das Pfund zu wetten?

Möglicherweise hat der Rücksetzer noch etwas Raum. Im Bereich bei 0.8925 GBP je Euro befindet sich eine stärkere Unterstützungszone, die eventuell für einen eng abgesicherten Einstieg genutzt werden könnte.

Bis jetzt sind sich die meisten Analysten einig, dass das Pfund nicht nur gegen den Greenback weiteres Downside-Potential aufweist.

 

EUR/GBP Analyse charttechnisch

EUR/GBP Kurs Analyse; Quelle: IG

EUR/GBP Kurs Analyse; Quelle: IG

 


Diese Analyse stammt von DailyFX. DailyFX ist eine Nachrichten und Analysen Website der IG Group.

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