EUR/USD: Dollar schwächer, Zentralbanken reduzieren Holdings

Das erste Halbjahr 2026 ist vorüber. Für den US-Dollar war es eigentlich kein schlechtes Halbjahr, denn der Greenback konnte sich zuletzt vor allem auch gegen den Euro recht gut behaupten.
Mit dem Beginn des neuen Halbjahres richtet sich der Fokus daher auch auf den ein oder anderen Ausblick von Zentralbanken, Analysten der bekannten Investmentbanken und weiteren relevanten Beteiligten am Devisenmarkt.

Einer aktuellen Umfrage des „Official Monetary and Financial Institutions Forum“ (OMFIF) nach planen auf Sicht der nächsten zehn Jahre 74 der an der Umfrage teilnehmenden Zentralbanken prozentual in der Anzahl ihre US-Dollar-Holdings zu reduzieren als diese zu erhöhen.

Als Alternativen zum US-Dollar gelten Gold und auch der Euro.

Zuletzt handelte EUR/USD im Bereich rund um die 1,14 Marke.

EUR/USD Charttechnik

  • Ausgehend vom Mehrjahrestief des 13. Januar 2025 von 1,0177 bis zum Mehrjahreshoch des 27. Januar 2026 von 1,2082, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1,1632 und 1,2082 abzuleiten.
  • Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1354/1,1130 und 1,0905 in Betracht.

 

EUR/USD Chart

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