Eurostoxx 50: Bullen geben 200-Tage-Durchschnitt aus der Hand

IG: Bei einem Blick auf den Kursverlauf des europäischen Leitindex fällt auf, dass trotz der Hausse in den großen Aktienindizes wie z.B. Dax 30 oder Dow Jones, der Eurostoxx 50 bis dato noch nicht sein Allzeithoch von 2015 erreicht hat.

Allerdings bewegt sich der Leitindex aktuell von dieser Marke weg. Die am Freitag bekannt gegebenen US-Arbeitsmarktdaten haben den Index, der sich schon im unteren Bereich des Keltner-Bands befand, weiter gen Süden gedrückt.

Am Freitag konnte bereits das bedeutende 23,60-%-Fibonacci-Retracement bei 3.556 Punkten übernommen werden. Anschließend mussten die Bullen zwei weitere bedeutende Marken preisgeben. Zum einen die Unterseite des aufwärtsgerichteten Trends und die 200-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie bei 3.546 Zählern.

Eurostoxx 50 05.02.2018
Chart erstellt mit IG Charts (EuroStoxx 50 Tageschart)

Bullen starten Erholungstour
Aktuell wird der europäische Leitindex auf 3.494 Zähler taxiert. Damit liegt der Kurs rund 0,74 Prozentpunkte höher als am Freitag zu Handelsschluss. Die Bullen sind aktuell auf Erholungstour und versuchen die vorangegangenen Verluste wieder wettzumachen.

Dies könnte im weiteren Handelsverlauf gelingen, wenn die Bullen es schaffen erfolgreich den Tagespivotpunkt bei 3.525 Zählern auf Schlusskursbasis wieder gewinnen (Tipp der Redaktion: Was ist ein Pivot Punkt?).

RSI zeigt erste bullische Signale
Der Relative-Stärke-Index rutsche nach dem Abverkauf am Freitag in den überverkauften Bereich. Allerdings fängt sich derzeit der Oszillator wieder und die Tendenz könnte zumindest kurzfristig bullisch sein. Die Bären sind jedoch nicht abzuschreiben.

Fundamental als auch technisch existieren weiterhin einige Belastungsfaktoren. Der weiterhin starke Euro spielt den Bären fundmental in die Hände und charttechnisch könnte ein Bruch der Unterstützungsebene bei 3.460 Zähler die Abwärtsfahrt beschleunigen. Alles in allem könnte der intakte Aufwärtstrend weiterhin intakt bleiben, wenn die Bullen zügig die 200-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie zurückerobern.

 

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