EUR/USD-Analyse – Nur nicht die Nerven verlieren

Admiral Markets: EUR/USD-Analyse: Nur nicht die Nerven verlieren

 

Der USD-Kauf erscheint momentan eher riskant, auch wenn das Paar keine spürbare Erholung vorweisen kann. Die negative Stimmung in Bezug auf die US-Währung ist noch vorhanden. Sollte die Tendenz zu Gewinnfixierung zunehmen, so gäbe es vermutlich sogar eine kurzfristige Verkaufswelle. Für alle EUR-Fans gilt es, nicht der Euphorie zu verfallen. Erhöhte Vorsicht und gute Nerven sind momentan mehr als angebracht.

 

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:

  • 20.11.2014 – deutscher Herstellungs-PMI (Nov.)
  • 20.11.2014 – US-Verbraucherpreisindex (Okt.)
  • 21.11.2014 – Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi
  • 24.11.2014 – deutscher ifo-Geschäftsklimaindex (Nov.)
  • 25.11.2014 – deutsches BIP (Q3) • 25.11.2014 – US-BIP (Q3)

 

Zur technischen Analyse:

Chart

Wir beobachten neue Ausbruchsversuche nach oben. Die Aufwärtskorrektur kann aber erst dann bestätigt werden, wenn die Kanal-Widerstandslinie, aber auch der 50-Tage-SMA durchbrochen sind. Nur in diesem Fall folgt eine Bewegung zum Widerstand bei 1,3000, wo wir den 100-Tage-SMA vorfinden.

Solange das Paar sich im Abwärtskanal befindet, bleibt eine Trendfortsetzung mit dem Ziel, die Kanalunterstützungslinie zu erreichen, wahrscheinlich. Ein darüber hinausgehender Kursrückgang erscheint weiterhin eher unrealistisch. Vielmehr könnte ein Abprall von der Unterstützungslinie in Richtung 1,3000 erfolgen.

Hält die Unterstützung wider Erwarten nicht stand, so wird der Abwärtstrend verstärkt. Sein Potenzial könnte in diesem Fall bis hin zum Unterstützungsbereich bei 1,2040 reichen.

 

Zur Daily-Wave-Analyse:

Das Paar prallte von der Trend-Unterstützungslinie (grün) ab, was als Teil der Welle 2 (rot) verstanden werden kann, deren kritischer Level bei Beginn der Welle 1 (rot) ansetzt. Die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls könnte die ganze Situation verändern. So könnten sich beispielsweise die Wellen 1-2 nun als Fortsetzung der Korrekturwelle 4 (blau) erweisen.

EUR/USD – Vier-Stunden-Chart

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Sollte die Unterstützung (grüne Trendlinie) nachgeben, so würden wir womöglich einen starken bearishen Durchbruch (rote Pfeile) erleben.

EUR/USD – Ein-Stunden-Chart

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Jens Chrzanowski wünscht Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!

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