EUR/USD: In der Konsolidierung

ActivTrades: Am Freitag Nachmittag wurden mehrere wichtige Wirtschaftsindikatoren aus den Vereinigten Staaten und Kanada veröffentlicht. Dabei blieb der US-amerikanische Non-Farm Employment Change mit einer Zunahme der Beschäftigung auf dem US-Arbeitsmarkt im Januar diesen Jahres in Höhe von 151.000 neuen Beschäftigungsverhältnissen deutlich hinter den Prognosen der Analysten zurück, die von einer Zunahme von 189.000 Arbeitsplätzen ausgingen. Dem steht ein Rückgang der offiziellen Arbeitslosenrate der größten Volkswirtschaft der Welt von 5.0% auf 4.9% und ein Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0.5% anstatt wie prognostiziert um 0.3% gegenüber. Summa summarum zeigt sich die Konjunktur der Vereinigten Staaten somit weiterhin in einer robusten Verfassung.

Die Handelsbilanz Kanadas fällt im Dezember des vergangenen Jahres mit einem Defizit in Höhe von 0.6 Mrd. Kanadischen Dollar signifikant besser aus als erwartet wurde. Das zeichnet zunächst ein positives Bild der kanadischen Konjunktur, betrachtet man jedoch die Entwicklung auf dem kanadischen Arbeitsmarkt relativert sich dieser Eindruck; die offizielle Arbeitslosenrate notiert mit 7.2% um 0.1%-Punkte höher als prognostiziert wurde.

 

EUR/USD vollzieht Ausbruch
Nach dem Ausbruch von EUR USD Wechselkurs  vom Mittwoch der vergangenen Woche über die Keilformation, innerhalb der das Pair seit Mitte Dezember 2015 oszilliert, zeigte sich am Freitag bei einer durchschnittlichen Handelsspanne von 138 Pips ein Retracement. Diese Preisbewegung fand am letzten Swing-Hoch auf Basis des 4-Stunden-Charts bei 1.1145 Unterstützung. Auf diesem Level war eine deutliche Zunahme der Kaufaufträge zu beobachten.

Für die kommenden Handelstage gehe ich von einer Fortsetzung des gegenwärtig zu Grunde liegenden Aufwärtsmomentums aus. Das könnte im ersten Schritt zu einem Re-Test des Hochs vom Freitag bei 1.1246 führen, wobei im Anschluss daran ein Ausbruch über dieses Niveau und ein Anlauf auf das psychologisch wichtige Referenzlevel bei 1.1300 zu erwarten ist. Ein Ausbruch unter die Marke von 1.1100 führte zu einer Fortsetzung des vorab beschriebenen Retracements. Dabei stehen die Keylevel 1.1070 und 1.1040 im Mittelpunkt der Betrachtung.

Autor: Frank Marian

 

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