flatexDEGIRO würde vermutlich von einem angeblichen EU-Verbot von Zahlungen für Orderflow (PFOF) profitieren

flatex: In den ersten neun Monaten 2021 machten die von verschiedenen Handelsplätzen erhaltenen Zuwendungen, die oft als “Payment for Order Flow” oder “PFOF” bezeichnet werden, lediglich 3,2 Prozent der Gesamteinnahmen von flatexDEGIRO aus.

flatexDEGIRO erwartet daher nicht, dass ein mögliches Verbot von PFOF durch die EU, wie es in jüngsten Medienartikeln vermutet wurde, negative Auswirkungen auf die operative oder finanzielle Entwicklung der Gruppe haben würde.

Vielmehr erwartet flatexDEGIRO, dass sich eine solche Entscheidung deutlich positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken würde, getrieben durch vermutlich notwendige Preisanpassungen von Vergleichsunternehmen, die hauptsächlich oder ausschließlich auf derartige Zuwendungen für Kundenflow angewiesen sind, um vermeintlich niedrige Handelsgebühren anbieten zu können.

Diese Einschätzung wurde gestern auch von mehreren Finanzanalysten, die das Unternehmen beobachten, in einer Reihe von Updates geteilt.

Der Anteil der Umsätze aus Produktpartnerschaften für strukturierte Produkte (ETP) betrug in den ersten neun Monaten 2021 8,4 Prozent. Solche Erträge von Produktpartnern waren bisher kein wesentlicher Teil der politischen Diskussion im Zusammenhang mit dem Verbot von PFOF.

 


 

Selbst wenn sich dies ändern sollte, hätte dies aufgrund bereits vorbereiteter alternativer Umsatzstrategien vermutlich keine signifikanten Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung von flatexDEGIRO.

flatexDEGIRO widerspricht damit auch ausdrücklich falschen Marktgerüchten, wonach der Umsatzanteil von PFOF- und ETP-Partnerschaften zusammen 20-25 Prozent des Konzernumsatzes betragen könnte.

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