FOMC-Sitzungsprotokoll entscheidend für EUR/USD

  • FOMC- und EZB-Sitzungsprotokoll diese Woche im Fokus
  • Datenpaket von den Volkswirtschaften der Eurozone
  • Wird die US-Ölproduktion weiter wachsen?

XTB: Der Februar war für die Märkte bisher sehr intensiv. Trotz massiver Volatilität suchen die meisten Märkte allerdings immer noch nach einer Trendrichtung. Dies schließt den EURUSD ein, der sich von seiner Korrektur erholt hat.

Händler warten jedoch besorgt auf die Sitzungsprotokolle der Zentralbanken. Anleger sollten sich diese Woche ebenfalls auf die Daten aus Europa sowie die Öl-Lagerbestände konzentrieren.

FOMC-Sitzungsprotokoll (Mittwoch, 20:00 Uhr) und EZB-Sitzungsprotokoll (Donnerstag, 13:30 Uhr)
Die Zentralbanken werden die Tage klar im Mittelpunkt stehen, da sie die steigenden Aussichten auf höhere Inflationsraten abwägen müssen, um eine Abkühlung der Konjunktur sowie Marktturbulenzen zu vermeiden.

Dies gilt insbesondere für die Fed, die eine höhere Inflation und ein höheres Lohnwachstum angehen muss. Das Sitzungsprotokoll könnte die Erwartungen für eine Zinserhöhung im März festigen.

Vernachlässigen Sie jedoch nicht das Sitzungsprotokoll der EZB. Bei der letzten Veröffentlichung im Januar kam es zu einer starken Rallye beim EURUSD, da einige Ratsmitglieder eine hawkische Haltung einnahmen.

Obwohl Mario Draghi während der Pressekonferenz nach dem Treffen versucht hatte, dies zu besänftigen, können wir ein Szenario nicht ausschließen, in dem seine Ansichten nicht mehr von einer großen Mehrheit des geldpolitischen Ausschusses geteilt wurden.

Betroffene Märkte: EURUSD, DAX.

Daten aus der Eurozone: Einkaufsmanagerindizes (Mittwoch) und Inflation (Freitag)
Ein mangelnder Konsens innerhalb der EZB bedeutet, dass Daten aus Europa an Bedeutung gewinnen. Wir wissen bereits, dass das Wirtschaftswachstum stark ist, daher sollten die Einkaufsmanagerindizes eine bedeutende Rolle spielen.

EUR/USD Chart 19.02.2018
Der EURUSD könnte möglicherweise eine Double-Top-Formation ausbilden. Werden die Sitzungsprotokolle der Zentralbanken hier entscheidende Impulse liefern? Quelle: xStation 5

Allerdings ist die Inflation noch wichtiger. Dovishe Ratsmitglieder der EZB behaupten, dass eine niedrige Inflation (insbesondere die Kerninflation) bis 2019 einen langsamen Ausstieg (QE) und eine Verzögerung der Zinserhöhungen rechtfertigt.

Ein Inflationsanstieg könnte diese letzten Argumente jedoch zu Nichte machen. Betroffene

Märkte: EURUSD, BUND10Y.

Öl-Lagerbestände aus den USA (Donnerstag, 15:30 Uhr)
Die Öl-Lagerbestände haben weiterhin einen großen Einfluss auf die Ölpreise. Vor ein paar Wochen haben sie die Ölpreise nach oben getrieben, da die Lagerbestände schneller als erwartet abgebaut wurden.

Doch plötzlich konzentrierten sich die Anleger auf die US-Produktion, die gerade die Schwelle von 10 Mio. Barrel pro Tag überschritten hat. Öl hat in letzter Zeit eine tiefe Korrektur erfahren, aber der schwächere Dollar könnte den Käufern helfen. Anleger sollten sich daher auf die wöchentlichen Berichte (API und DoE) konzentrieren.

Betroffene Märkte: OIL, OIL.WTI.

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