FXCM: DAX dreht wieder ins Plus – US-Daten enttäuschen einmal mehr

FXCM: Mit den negativen Vorgaben vor allem von der Tokioter Börse und den schlechten US-Konjunkturdaten hätte der DAX heute auch gut 100 Punkte tiefer stehen können. Dem ist aber nicht so, der Index konnte am Nachmittag sogar wieder ins Plus drehen. Allerdings wird es nur eine Frage der Zeit sein, wann die Korrektur nach dem imposanten Anstieg der letzten Tage auch bei den deutschen Aktien weiter voranschreitet.

Die neuesten Daten aus den USA hätten für eine solche Fortsetzung einen guten Anlass gegeben. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen auf den höchsten wöchentlichen Stand in diesem Jahr. Zudem enttäuschten die Einzelhandelsumsätze aus den USA, dem Rückgrat der US-Wirtschaft. Diese waren das erste Mal seit April 2013 rückläufig und fielen um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit setzt sich die Reihe von enttäuschenden Daten aus der weltgrößten Volkswirtschaft nahtlos fort. Es bleibt weiter abzuwarten, ob es sich nur um eine kleine Schwächeperiode rund um den Jahreswechsel handelt oder ob eine signifikante Erholung der US-Wirtschaft noch länger auf sich warten lässt. Diese Entwicklung hatte sich die US-Notenbank, als sie ihren Kurswechsel beschloss, sicher auch etwas anders vorgestellt.

Auch wenn der positive Handelsverlauf der letzten Tage eine andere Sprache spricht, so bleiben die Investoren weiter unsicher. Nachdem Janet Yellen die weitere Rückführung der quantitativen Maßnahmen am Dienstag noch einmal bekräftigt hat, dürften sich die Marktteilnehmer mehr und mehr Gedanken machen, wo sie die so zwingend benötigte und in der Vergangenheit stets zur Verfügung stehende Liquidität herbekommen sollen, wenn der Geldhahn weiter zugedreht wird.

Auch von der Europäischen Zentralbank ist hier zurzeit keine Hilfe in Sicht. Die Zinsen italienischer Schuldtitel fielen erneut auf Rekord-Tiefststände, eine geldpolitisch aktiv werdende EZB braucht es daher nicht. Wird diese Entwicklung morgen durch die Wirtschaftsdaten aus Deutschland, Frankreich und der Euro-Zone unterstrichen und zeigen zudem die Inflationsdaten aus China einen erneuten Rückgang an, ohne dass eine chinesische Notenbank handelt, dann könnte es an den Börsen schnell wieder ungemütlich werden.

Der DAX muss nun beweisen, dass der Kursanstieg seit letzter Woche Freitag in der Spitze von fast sechs Prozent nicht nur heiße Luft sondern nachhaltig war. Und das darf aktuell bezweifelt werden. Die 9.000er Marke steht weiter zur Diskussion.
Von Jens Klatt

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