FXCM: Euro tritt auf der Stelle, Türkische Notenbank mit Paukenschlag, US-Notenbank am Abend

FXCMDie Beruhigungspille für die Finanzmärkte wurde heute Nacht von der Türkischen Zentralbank verabreicht. Zur Stabilisierung ihrer Währung erhöhten die Geldpolitiker am Bosporus die Zinsen um mehr als das Doppelte in einem Schritt. Der Leitzins in der Türkei liegt jetzt bei 10 Prozent, nach noch beibehaltenen 4,5 Prozent auf der Sitzung in der vergangenen Woche. Der für die Notenbank wohl eher panische aber durchaus richtige Schritt sorgt heute für grüne Vorzeichen an den Börsen weltweit. Die Investoren atmen auf, sie sehen diese Entscheidung als ein wichtiges Signal für eine mögliche Abwendung einer Krise in allen Schwellenländern.
 

Der Euro allerdings zeigt sich von allem eher unbeeindruckt, tritt weiter auf der Stelle und wartet auf neue Impulse, die heute Abend garantiert von der US-Notenbank kommen werden. Die Erwartungen sind eindeutig, die Mehrheit geht von einer weiteren Reduktion der Anleihekäufe um noch einmal zehn auf dann 65 Milliarden US-Dollar pro Monat aus. Allerdings kann man bei Notenbankentscheidungen speziell aus den USA niemals vor Überraschungen gefeit sein, wie der September vergangenen Jahres gezeigt hat.
 

Sollte die Federal Reserve allerdings heute von ihrem eingeschlagenen Weg abweichen und die Reduktion vorerst aussetzen, könnten die Schwankungen an den Märkten zunehmen. Die Turbulenzen in Schwellenländer-Währungen sollten nicht dazu führen, dass die mächtigste Notenbank der Welt von ihrem Kern-Ziel einer stabilen und transparenten Geldpolitik abweicht.
 

Kommt es so, sollte der Euro eher profitieren. Zum einen spielt hier die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer eine Rolle, welche das Überraschungs- und Aufwertungspotenzial für den US-Dollar begrenzt. Zum anderen hat der Euro weiter einen fundamentalen Vorteil durch die sich zur FED weiter relativ restriktiv zeigende Europäische Zentralbank.
 

Außerdem wird der Euro inzwischen auch in Zeiten finanzieller Unsicherheit als sicherer Hafen angesteuert. Dies hat er in der vergangenen Woche eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Als die Nervosität im Markt sprunghaft anzog, präsentierte sich der Euro sehr stabil gegenüber dem in der Vergangenheit oft aufgesuchten sicheren Hafen US-Dollar. Vieles spricht also aktuell für einen weiteren Anstieg der Gemeinschaftswährung in Richtung 1,40 EUR/USD in den kommenden Wochen.

 

Von Jens Klatt

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