FXCM: Inflation in der Eurozone bleibt niedrig – Druck auf EZB wächst

FXCM – Starker Dollar und expansive EZB könnten Euro unter Druck bringen

Die weiterhin sehr schwache Inflation in der Eurozone erhöht den Druck auf die Geldpolitiker der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Teuerungsrate in der Eurozone ist im September weiter gefallen und erfüllte mit 1,0 Prozent in der Kernrate genau die Erwartungen der Analysten. Die Zielvorgabe der EZB einer Inflation von knapp unter zwei Prozent wird nun schon seit Februar dieses Jahres verfehlt. Vor einem Jahr lag die Inflationsrate noch bei 2,6 Prozent.

Als Zeichen für eine stärkere Wirtschaft müsste sich eine gewisse Dynamik auch in der Preisentwicklung niederschlagen. Das ist weiterhin nicht zu erkennen. Die EZB wird das in ihre Diskussion über weitere quantitative Maßnahmen miteinbeziehen müssen. Der Weg für eine weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahme in Form eines neuen LTRO wird frei, sobald entweder die Interbanken-Zinsen in der Eurozone eine Aufwärtstendenz zeigen und/oder wenn die Zielinflation von zwei Prozent auch in den mittelfristigen Projektionen der EZB nicht erreicht wird. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario ist sehr hoch. Das dürfte dann Druck auf den Euro ausüben und den Kurs in den kommenden Wochen die Unterstützung bei 1,3383 EUR/USD testen lassen.

Außerdem könnte der immer noch unangetastete Status des sicheren Hafens USA dem Euro zum Verhängnis werden. Die Tendenz hinzu einer Umschichtung in US-Wertpapiere, sollte der US-Haushaltsstreit tatsächlich in einer vorübergehenden Zahlungsunfähigkeit enden, ist wahrscheinlich, obgleich dies auf den ersten Blick konträr erscheint. Zum Vergleich kann man die Lehman- und Immobilienkrise von 2008 ansehen. Auch damals waren die USA das Epizentrum der Marktturbulenzen und trotzdem wurde weltweit in US-Dollar umgeschichtet und US-Staatsanleihen waren gefragt wie nie. Diesen Status werden die USA auch morgen erst einmal nicht verlieren.

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