FXCM: Tag der Entscheidung – Mehr als eine Zinssenkung wäre eine Überraschung

FXCMHeute nun steht die Entscheidung an, welche sowohl die Aktien- als auch die Devisenmärkte in den vergangenen Tagen förmlich gelähmt hat und die einiges an Überraschungs-, aber auch Enttäuschungspotenzial bietet. Dass die Europäische Zentralbank etwas in Sachen Lockerung der Geldpolitik unternimmt, steht außer Frage, aber wird es mehr als die von der großen Mehrheit der Marktteilnehmer erwarteten Zinssenkung sein?
 

Im Euro ist eine Senkung der Leitzinsen auf jeden Fall eingepreist, die Gemeinschaftswährung notiert aktuell mit 1,36 US-Dollar rund vier Cent unter dem erreichten Hoch bei knapp 1,40 US-Dollar während der vergangenen EZB-Sitzung, bevor Mario Draghi sagte, die Notenbank stehe bereit im Juni zu handeln.
 

Die Inflationsdaten zu Beginn der Woche aus Deutschland und der Eurozone haben zwar genug Gründe für eine aggressiv auftretende EZB geliefert und den Weg für Maßnahmen auch über Zinssenkungen hinaus geebnet. Doch Mario Draghi ist immer für Überraschungen gut. Am wahrscheinlichsten ist deshalb, dass die EZB neben einer Senkung der Leitzinsen um 10 bis 15 Basispunkte inklusive einem negativen Einlagezins dem Markt weitere Maßnahmen vorerst schuldig bleibt.
 

Die Argumente, dass über kurz oder lang wieder mit einer anziehenden Inflation zu rechnen ist und dass die deflationären Entwicklungen in den südeuropäischen Krisenländern Auswirkungen der Haushalts-Reformen und Sparmaßnahmen und damit Zeichen in Richtung "da tut sich etwas" sind, reichen völlig aus, um nicht mehr als unbedingt nötig aktiv zu werden. Alles andere wie zusätzliche Liquidität für Banken zur Ankurbelung der Kreditvergabe bis hin zu Programmen wie „Quantitative Easing“ werden wohl eher rhetorisch in der Pipeline bleiben.
 

Der Euro sollte damit nicht sehr viel stärker unter Druck geraten. Denn eine solche Zinssenkung würde kaum bis gar keine fundamentalen und realwirtschaftlichen Effekte nach sich ziehen. In einer ersten Reaktion könnte es noch einmal etwas abwärts gehen, bevor sich die Gemeinschaftswährung dann wieder in Richtung der 1,37er Marke, eventuell sogar zurück in Richtung des Jahreshochs um 1,40 US-Dollar in den kommenden Tagen und Wochen bewegen sollte.

 

Von Jens Klatt

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