Gold – ein Fehlausbruch? Droht Short-Squeeze bei EURUSD?

XTB: EUR/USD – Short-Squeeze oder doch Erholung?

 

EUR/USD:
Das im Wechselkurs des Euro gegenüber des US-Dollars bestandene symmetrische Dreieck wurde am Freitag aufgelöst. Nach einem Fehlausbruch des Kurses nach unten, konnte sich der Euro erholen und übersprang daraufhin die obere Dreiecks-Linie um 1 Cent. Der Grund für diesen starken Anstieg lag allem Anschein an zwei sich gegenseitig begünstigen Gründen.

 

Durch die gegenwärtige negative Positionierung der Anleger auf den Euro, fehlte nach dem Ausbruch nach unten die Kraft für weitere Kursverluste. Als die Kurse nach oben zu drehen begannen, wurden viele Short-Trader aus dem Markt gedrängt und der Wechselkurs konnte sich dynamisch erholen. Der zweite Grund und wohl auch der Auslöser des Short-Squeeze (dynamischer Kursanstieg bei denen  Short-Trader ihre Position zurückkaufen müssen) finden sich in den um 16 Uhr veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus den USA. In den erhobenen Daten der Universität von Michigan gehen die Verbraucher von einer niedrigen Inflationserwartung aus. Damit könnte sich die Zinserhöhung der FED etwas weiter nach hinten verschieben, so die Annahme der Markteilnehmer. Diese Nachricht reichte dem Markt schon, um den Euro zu kaufen und die Kurse nach oben schnellen zu lassen.

 

 

 


Gold:
Gold entwickelte sich ähnlich zum Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar und stieg nach der Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten um 16 Uhr deutlich an. Dabei konnte der Goldpreis den letzten Widerstandsbereich überwinden und damit auch den Ausbruch aus dem Dreieck als möglichen Fehlausbruch bestätigen (roter Kreis). Dass sich der Goldpreis mit einer hohen Korrelation zur Stärke des US-Dollars bewegt liegt daran, dass der Goldpreis in US-Dollar notiert und bei einer Abwertung des Greenback Gold relativ für andere Staaten günstiger wird. Ob der Goldpreis nun weiter steigen kann, bleibt abzuwarten. Gründe für einen weiteren Anstieg der Goldpreisnotierungen wären neben der dynamischen Steigerung des Preises auch die Positionierung der „Klein-Spekulanten“ in Gold-Futures (COT-Daten), die in der USA wöchentlich erhoben wird. Dort ist gegenwärtig die negativste Positionierung seit über einem Jahr zu beobachten, was den Preis weiter stützen könnte.

 

 

AUTOR: Frithjof Kuhlmann

 

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