Gold: Eine kurze Atempause und keine gravierende Korrektur
Mit Erleichterung haben Anleger auf die Zugeständnisse von US-Präsident Trump in den laufenden Zollverhandlungen reagiert. Im Gegenzug belastet dies Gold.
Der Unsicherheitsaufschlag wegen des drohenden Handelskriegs, der das Edelmetall zuvor auf ein Rekordhoch von über 3.500 US-Dollar je Feinunze befördert hatte, reduziert sich allmählich.
Auf Monatssicht beläuft sich der Verlust in der Spitze auf gut 10%.
Zuletzt konnte sich Gold wieder um 3.300 US-Dollar festigen, nachdem die Ratingagentur Moody‘s die US-Regierung auf Aa1 herabgestuft hatte.
Verbunden damit sind anhaltende Konjunktur- und Inflationsunsicherheiten, ebenso wie die ungelösten Fragen zum US-Haushaltsdefizit.
Somit bleibt auch der US-Dollar anfällig.
Gold dürfte in den kommenden Wochen in eine volatile Seitwärtsbewegung übergehen.
Schließlich sind die Probleme nicht gelöst, sondern sie pausieren nur.
Gold Chart
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