Gold: Nächste Unterstützung vor dem Fall

IG: Eine Besserung ist beim Goldpreis derzeit nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil. Eine weitere Unterstützung steht unmittelbar vor dem Fall. Die Rede ist von der waagerechten Trendlinie bei 1.180 USD. Im Augenblick notiert das gelbe Edelmetall darunter. Auch das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1.175 USD wird von den Bären belagert. Bei einem Schlusskurs darunter müssten beim Goldpreis müsste mit einem Preisrückgang bis zur Schiebezone bei 1.154/1.149 USD gerechnet werden.
 

Die technischen Indikatoren stoßen momentan ins gleiche Horn. Der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt hat gen Süden gedreht. Der alt bekannte Trendfolgeindikator MACD weist weiterhin ein intaktes Verkaufssignal auf. Im November schlossen sowohl die MACD- als auch die Signallinie unterhalb des Wertes von Null und hatten sich somit auf die Seite der Angebotsseite geschlagen.

 

Gold auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

 
 

Der US-Dollar-Index hat erst kürzlich nach einer kleinen Verschnaufpause wieder den Weg gen Norden eingeschlagen. Die horizontale Trendlinie bei 100,69 Punkten konnte zurückgewonnen werden. Die nächste charttechnische Anlaufstelle wären die Zwischenhochs bei 101,89/102,05 Zählern von Ende November. In diesem Fall könnte es beim Goldpreis weiter abwärts gehen.

Im Umkehrschluss zum Goldpreis halten sich die Indikatoren beim US-Dollar-Index im positiven Terrain auf. Der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt zeigt unverändert aufwärts. Der MACD hatte im September ein Einstiegssignal generiert, welches bis zum heutigen Tag Gültigkeit hat.

US-Dollar-Index auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

 

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