Gold – Sicherer Hafen geht vorerst unter

ActivTrades: So mancher Goldbulle rieb sich in den letzten Tagen sicherlich verwundert die Augen. Insbesondere rund um den Fed-Zinsentscheid, das geldpolitische Statement und die Fed-Pressekonferenz taumelte der Goldpreis recht heftig.

Bei einem genaueren Blick in den Chart stellt man aber fest, dass der Preis für eine Feinunze Gold nicht erst seit dem Fed-Zinsentscheid, sondern  bereits ein paar Tage zuvor den Weg nach Süden suchte.

Wussten da ein paar Großinvestoren etwa mehr oder wurde lediglich die technsich überkaufte Marktverfassung abverkauft? Es dürfte vermutlich Letzteres gewesen sein.

 

Starker US-Dollar – schwacher Goldpreis

Die Korrelation zwischen dem US-Dollar (Greenback) und dem Goldpreis ist unverkennbar. Ob man dies nun auf das wichtigste Währungspaar EUR/USD münzt oder gar auch den US-Dollar-Index (DXY), sei einmal dahingestellt.

Wenn EUR/USD im Kurs stark fällt, so fällt auch der Goldpreis mit in die Tiefe und vice versa. Ebenso ist dies am „DXY“ abzulesen. Steigt der „DXY“ (also der Greenback gegenüber einem Korb von G10-Währungen) an, so fällt der Goldpreis.

Der US-Dollar-Index misst die Stärke des Greenback gegenüber einem Korb von G10-Währungen, nämlich dem Euro (EUR), dem japanischen Yen (JPY), dem britischen Pfund (GBP), dem kanadischen Dollar (CAD), der schwedischen Krone (SEK) und dem Schweizer Franken (CHF).

Je höher der US-Dollar-Index notiert, desto stärker der Greenback und desto schwächer der Goldpreis.

 


 

Gold – der Blick in den Chart

Die vorliegende charttechnische Analyse erfolgt im Tageschartbild. Ausgehend vom letzten Zwischentief des 08. März 2021 von 1.676,69 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufshoch des 01. Juni 2021 bei 1.916,47 US-Dollar, wären die nächsten Ziele für die Bullen und Bären näher abzuleiten.

Mittels der Fibonacci-Analyse wären vom hier ausgewiesenen Kursverlauf die Fibonacci-Retracements und Projektionen heranzuziehen, um die Widerstände und Unterstützungen auszuarbeiten.

Die Widerstände lägen demnach bei 1.825 US-Dollar (38.20%), 1.860 US-Dollar (23.60%) und 1.916 US-Dollar (0.00%).

Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1.768 US-Dollar (61.80%), 1.734 US-Dollar (76.40%) und 1.677 US-Dollar (100.00%) in Frage.

Gold wies bereits vor dem Fed-Zinsentscheid eine technisch erheblich überkaufte Lage auf, die man hier im Chartbild mittels des Relative-Strength-Index (RSI) auch recht gut ablesen kann. Gold befand sich vom 17. Mai 2021 bis zum 02. Juni 2021 im technisch überkauften Bereich.

 

Gold Tageschart; Quelle: ActivTrader

Gold Tageschart; Quelle: ActivTrader

 

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