Goldpreis kämpft auf Wochenbasis um unteres Keltner-Band

IG: Das Brokerhaus IG taxiert zur Stunde den Goldpreis auf 1228 US-Dollar. Das gelbe Edelmetall konnte sich leicht von seinem Jahrestief erholen. Derzeit liegt der Goldkurs rund 0,30 Prozentpunkte höher als am Vortag. Der Goldpreis hat seit Beginn des Jahres rund 10 Prozent nachgelassen. Die größten Abgaben konnten im Monat Juni verzeichnet werden.

SAISONAL GESEHEN SIND DER JUNI UND JULI KEIN FREUNDE DER BULLEN
Bei Betrachtung des Goldpreises im Zeitraum Juni bis Juli der letzten vergangenen zehn Jahre fällt auf, dass der Goldkurs in 6 von 10 Fällen eher in einem bärischen Kursverlauf steckte. Im Durchschnitt stieg der Goldpreis jedoch um rund 0,11 Prozent in diesem Zeitraum. Das bedeutet auf Basis der Saisonalität, dass die Monate Juni und Juli eher seitwärts oder gar bärisch sein können.

Die aktuelle Lage des Goldkurses, könnte hinsichtlich des Saisonalitätseffektes dafür sprechen, dass der Kurs in diesem Kurslevel fürs erste hängen bleibt oder gar weiter fällt.

Charttechnisch steht eine bedeutende Marke vor der Tür
Bei einem Blick auf den Wochenchart fällt auf, dass der Goldpreis aktuell um die Verteidigung des unteren Keltner-Bandes bei 1238 USD kämpft. Derzeit liegt der Kurs ein wenig unterhalb dieser Kursmarke. Dennoch konnte in diesem Jahr noch kein Schlusskurs unterhalb dieses Kurslevels erreicht werden.

In dieser Woche könnte es zum ersten Mal der Fall sein. Eine Preisgabe des unteren Keltner-Bandes könnte die Abwärtsfahrt beschleunigen und den Kurs weiter gen Süden drücken.

An der Unterseite ergeben sich drei bedeutende Unterstützungszonen, die es nicht zu verlieren gilt. Dies sind die 1204 US-Dollar-Marke, 1192 USD und zu guter letzte das 61,80-%-Fibonacci-Retracement bei 1.153 USD. Ein Fall unterhalb der letzten Bastion, dem 61,80-%-Fibonacci-Retracement, könnte die Tore für eine Bewegung Richtung 1000 US-Dollar freimachen.

Hierfür müssen langfristig jedoch alle Stricke reißen und u.a. der Dollar weiter stark aufwerten.

 

 


 

 

Sentiment deutet auf bärischen Fortgang
Bei einem Blick auf die Stimmung der Gold Anleger fällt zwar auf, dass 85,1% der IG Kunden mit offenen Positionen in diesem Markt denken, dass der Preis steigen wird.

Wohingegen 14,9% der IG Kunden mit offenen Positionen in diesem Markt meinen, dass der Preis fallen wird.

Das Verhältnis der Long zu Short-Positionen beträgt damit 6,91 zu 1. Die Long-Positionen sind 0,2% höher als gestern und 15.4 % niedriger als letzte Woche. Das Niveau hingegen der Short-Positionen ist 3,6 % höher als gestern und 7,1% höher als letzte Woche.

 

SENTIMENT BLEIBT BÄRISCH
Dies würde bei Anwendung des Sentiments als Kontraindikator bedeuten, dass der Kurs in Zukunft weiter fällt.

Die letzten Änderungen des Sentiments deuten auf keine nennenswerte Veränderung hin und deuten damit weiterhin eine bärische Entwicklung an.

 

 

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