Griechenland – Ein Drama im 5. Akt

XTB: Lufthansa könnte die Wende schaffen

 

Marktlage

Ernüchterung macht sich breit an den Märkten. Weltweit warten Anleger gespannt auf Ergebnisse aus Brüssel. Die Euphorie vom Wochenstart ist längst verflogen. Nachdem am gestrigen Nachmittag bereits durchsickerte, dass die griechischen Reformen in ihrer bis dato gültigen Form abgelehnt werden würden, konnte auch die letzte Nacht kein Ergebnis bringen. Da dieser Schuldenstreit längst kein rein wirtschaftliches Problem mehr darstellt, dürfte eine Entscheidung letztlich auf politischer Ebene fallen. Somit wird das Treffen der Staats- & Regierungschefs heute ab 16 Uhr eine wichtige Rolle spielen.
Die Verunsicherung der Anleger spiegelt sich auch in den Kursen wider: Der Dow Jones schloss knapp 1% im Minus und rutscht wieder unter die Marke von 18.000 Punkten, der von einem Hoch zum nächsten fliegende Nikkei fällt in der Nacht erstmals diese Woche und schließt mit einem halben Prozent im Minus.

 

Dax

Nachdem die Unterstützungszone bei 11.520 gestern nicht gehalten werden konnte, drückten heute zu Handelsbeginn die ausgebliebenen Ergebnisse aus Brüssel sowie der gesunkene GfK-Konsumklimaindex den deutschen Leitindex kurzzeitig ins Minus. Inzwischen kann das Chartbild leichte Zugewinne aufweisen. Ein Versuch, auf sein altes Niveau vom Vortag zurückzukehren, scheiterte jedoch an eben jenem Bereich um die 11.520 Punkte. Kommen nicht bald positive Signale aus Brüssel, könnte die kurzfristige Stabilität heute schnell der Vergangenheit angehören.  

 

 

Im Tageschart betrachtet könnte sich der Ausbruch dieser Woche aus dem übergeordneten Abwärtstrendkanal als Fehlausbruch entpuppen und erfahrungsgemäß dem bestehenden Trend weiter folgen. Wenn dieser Fall eintritt, würde der Kurs sich wahrscheinlich wieder in Richtung der 10.800 Punkte Marke entwickeln. Dass der Dax derzeit stark Nachrichtengetrieben ist, sollte dabei jedoch nicht außer Acht gelassen werden.

 

 

Lufthansa

 

Im Tarifstreit mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO ist noch nicht alles verloren. Auch wenn bisher keine Einigung ins Haus steht, ist dennoch Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten vorhanden.

 

Nach dem bisher kontinuierlichen Abwärtskanal zeichnet sich aktuell eine geringere Schwankungsbreite des Kurses ab, welcher in den letzten Tagen eine Dreiecksformation ausgebildet hat, wodurch der intakte Abwärtstrend gebrochen wurde. Erfahrungsgemäß deutet diese auf einen baldigen Ausbruch hin. Bei einer Bewegung nach oben gilt es, die Marken von 12,35 Euro bzw. 12,95 Euro zu überwinden, um den aufsteigenden Trend nachhaltig zu bestätigen.

 

 

 

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