IG: DAX: Anleger schauen auf Janet Yellen

IG: Ein für die internationalen Finanzmärkte interessanter Termin dürfte ganz dick im Terminkalender vermerkt sein. Heute Abend wird die frisch gekürte Notenbank-Chefin Janet Yellen vor dem US-Repräsentantenhaus Rede und Antwort über die derzeitige Wirtschaftslage sowie die künftige Geldpolitik halten müssen. Im Vorfeld des wichtigen Auftritts der obersten Währungshüterin kann der DAX deutlich zulegen. Die technische Gegenbewegung setzt sich weiter fort.

 

Dass es zuletzt nicht weiter abwärts ging, ist einer Kreuzunterstützung zu verdanken. Im Tageschart konnte die horizontale Schiebezone bei 9.027/9.070 Punkten verteidigt werden. Ebenfalls Rückendeckung gab es von der steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 9.098 Punkten.

 

Von diesem Unterstützungsbündel hat sich der deutsche Leitindex zuletzt nach oben entfernt. Dabei fiel den Bullen das Fibonacci-Retracement bei 9.296 Punkten wieder in die Hände. Zur Stunde läuft der Versuch, in den unterschrittenen Aufwärtstrendkanal zurückzukehren. Die untere Trendkanallinie verläuft momentan bei 9.380 Punkten.

 

Bei einer Rückkehr in den besagten Trendkanal in Kombination mit einem beherzten Sprung über die waagerechte Trendlinie bei 9.425/9.426 Punkten könnte die Ende Januar begonnene Konsolidierung ad acta gelegt werden. In diesem Fall wäre das Jahreshoch bei 9.795 Punkten vom 21. Januar das nächste Ziel.

 

DAX_021114

Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

 

Gold: Naht nun die Entscheidung?

Der in den letzten Jahren arg gebeutelte Goldpreis hat zuletzt Nehmerqualitäten bewiesen und eine Gegenbewegung eingeleitet. Wurde nun der Grundstein für eine Trendwende gelegt? Oder handelt es sich hierbei lediglich um ein weiteres Aufbegehren der Bullen?

 

Im Wochenchart hatte sich ein absteigendes Dreieck gebildet. Die Unterseite bei 1.208/1.212 USD je Feinunze wurde jedoch nicht unterschritten. Zuletzt konnte sogar die obere Begrenzung der Fortsetzungsformation bei aktuell 1.264 USD überwunden werden. Gleichzeitig gelang der Sprung über die horizontale Widerstandslinie bei 1.267/1.276 USD, wenngleich noch nicht signifikant.

 

Der Goldpreis hat jedoch noch zwei ernstzunehmende Hürden vor der Brust. Dabei handelt es sich zum einen um die fallende gewichtete 40-Wochen-Durchschnittslinie bei aktuell 1.283 USD und zum anderen um die Unterseite des mittelfristigen Abwärtstrendkanals bei momentan 1.304 USD. Erst wenn die genannten Widerstände bezwungen sind, könnte sich die Lage weiter aufhellen.

 

Wenig Mut machen zurzeit die technischen Indikatoren. Wir verwenden einen Mix aus vier Indikatoren bzw. Oszillatoren, die auf Monatsbasis errechnet werden und mittelfristig gute Signale liefern. MACD, Momentum, RSI und Williams %R halten sich trotz der jüngsten Gegenbewegung im negativen Terrain auf. Somit besteht die Gefahr, dass das Edelmetall an den erwähnten Chartmarken scheitert. In diesem Fall müsste mit einem Test der Unterseite des absteigenden Dreiecks bei 1.208/1.212 USD bzw. mit der langfristigen Aufwärtstrendlinie bei aktuell 1.200 USD gerechnet werden.

 

Gold_021114

Abb.: Gold-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge