IG: DAX: Typische Januarschwäche

IG: Der erste Handelstag des neuen Börsenjahres sollte eigentlich den Anlegern Kursgewinne bringen. Daher war die Überraschung recht groß, als diese ausblieben. Vielmehr ging es für den DAX spürbar abwärts. Im weiteren Verlauf konnte der deutsche Leitindex den Erwartungen aber gerecht werden und am 15. Januar mit 9.774 Punkten ein neues historisches Hoch markieren. Seitdem lässt die Aufwärtsdynamik ein wenig zu wünschen übrig. Statistisch betrachtet geht es im Januar zur Monatsmitte traditionell gen Süden, um dann im Februar wieder Fahrt aufzunehmen.

 

An dem besagten 15. Januar wurde das vorangegangene Hoch bei 9.775 Punkten überwunden. Damit war zum einen die jüngste technische Korrektur beendet und zum anderen hatte der DAX ein neues Kaufsignal generiert. Die Bullen scheinen sich im Moment auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Großartige Kurssprünge sind zurzeit nicht zu beobachten. Oberhalb des neu markierten Jahreshochs bei 9.794 Zählern könnte die Reise gen Norden fortgesetzt werden. Das technische Kursziel lautet unverändert 9.900 Punkte. Zur Erinnerung. Im Wochenchart wurde unlängst mit dem Sprung über den Widerstand bei 9.425 Punkten ein Einstiegssignal generiert. Aus technischer Perspektive errechnet sich der oben genannte Richtwert aus der Höhe der nach oben verlassenen Schiebezone.

 

Infolge der aktuell rückläufigen Aufwärtsdynamik könnte es durchaus zu einem Test der neuen Unterstützung bei 9.775 Punkten kommen. Darunter liegt im Tageschart bei momentan 9.626 Punkten der steigende gewichtete 20-Tage-Durchschnitt. Nichtsdestotrotz ist die charttechnische Ausgangslage weiterhin positiv. Dies bestätigt auch der momentane Point & Figure-Chart. Auf Tagesbasis steht die Ampel unverändert auf Grün.

 

Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

 

EUR-USD: Glättungslinie eilt zur Hilfe

Der EUR-USD kommt einfach nicht vom Fleck weg. Nach oben versperren mehrere Widerstände den Weg in höhere Kursgefilde. Abwärts geht es zum Glück für die Eurooptimisten auch nicht allzu sehr. Dabei können sich die Bullen bei der steigenden Durchschnittslinie bedanken.

 

Die horizontale Widerstandslinie bei 1,3825/1,3832 USD ist für die europäische Gemeinschaftswährung zurzeit eine nicht überwindbare Hürde. Letztmalig scheiterte der Angriff auf die genannte Chartmarke Ende Dezember des vergangenen Jahres. Von diesem Niveau hat sich der EUR-USD mittlerweile gen Süden verabschiedet.

 

Aktuell streiten sich Bullen und Bären um den steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitt bei momentan 1,3534 USD. Im November und September 2013 konnte die Glättungslinie Schlimmeres verhindern. In beiden Fällen hatte sich das Währungspaar von der Durchschnittslinie nach oben entfernt. Im Anschluss kam es zu einem Angriff auf die erwähnte Widerstandsbarriere bei 1,3825/1,3832 USD. Dieses Szenario könnte auch diesmal eintreten.

 

Wenngleich die Glättungslinie dem EUR-USD bereits mehrmals zur Seite stand, kann es kurzfristig unter den gleitenden Durchschnitt gehen. Allerdings ist die Gemeinschaftswährung für einen solchen Fall gut gerüstet. Bei 1,3452/1,3468 USD verläuft im Tageschart eine waagerechte Unterstützung. Darunter bei aktuell 1,3444 USD liegt die untere Trendkanallinie.

 

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Abb.: EUR-USD-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

 

Gold: Edelmetalle bleiben unbeliebt

Von einer Bodenbildung ist der Goldpreis noch weit entfernt. Zwar wehren sich die Bullen tapfer, der übergeordnete Abwärtstrend hat aber unverändert Bestand und könnte das Edelmetall letztendlich wieder gen Süden ziehen.

 

Seit unserer letzten Analyse vom 17. Januar dieses Jahres hat sich nicht allzu viel getan. Zwar ging es zuletzt in Richtung des vorangegangenen Verlaufshochs bei 1.268 USD je Feinunze, im Bereich bei 1.260 USD ging der Nachfrageseite jedoch die Luft aus.

 

Das Verlaufstief bei 1.182 USD könnte bereits in den kommenden Wochen erreicht werden. Nicht nur die intakten Ausstiegssignale bei den technischen Indikatoren sprechen für diese Annahme. Vor allem die Saisonalität spielt den Bären in die Karten. Vor allem zwischen Anfang Juli bis Mitte Januar eines Jahres verzeichnet das Edelmetall statistisch betrachtet Kursanstiege. Als Grund dafür werden unter anderem Anschaffungen des Schmuckhandels für das Weihnachtsgeschäft genannt. Vor allem von Ende Februar bis Ende März ging es in der Vergangenheit spürbar abwärts.

 

Erst oberhalb des Hochs bei 1.268 USD müsste die Einschätzung aus charttechnischer Sicht überarbeitet werden. Allerdings könnte dann bei aktuell 1.280 USD die Gegenbewegung enden. Bereits in der jüngsten Vergangenheit stellte sich die fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie den Bullen in den Weg.

 

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Abb.: Gold-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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