IG: EUR-USD: Aufwärtstrend in Bedrängnis

IG: Die Eurooptimisten hatten zuletzt wenig Anlass zur Freude. Seit Anfang Mai befindet sich der EUR-USD im freien Fall. Nachdem zwei wichtige Kreuzunterstützungen von den Bären überrannt wurden, steht nun die mittelfristige Aufwärtstrendlinie unter Dauerbeschuss.

 

Die jüngste Talfahrt begann Anfang Mai mit dem gescheiterten Sprung über die psychologische Marke bei 1,40 USD sowie des Fibonacci-Retracements bei 1,3956 USD. Anschließend rutschte das Währungspaar unter die horizontale Trendlinie bei 1,3811/1,3939 USD und die mittelfristige Abwärtstrendlinie bei 1,3740 USD. Aber auch die Unterstützung bei 1,3705 USD konnte die Bären nicht aufhalten. Der gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt war ebenfalls zum Zuschauen verdammt.

 

Aktuell wird eine weitere Verteidigungslinie der Bullen belagert. Dabei handelt es sich um die untere Trendlinie des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bei momentan 1,3582 USD. Im Fall eines signifikanten Bruchs der genannten Chartmarke nach unten wäre die seit Juli 2012 andauernde Aufwärtsbewegung unterbrochen. Die Marktteilnehmer müssten dann mit einem Test des Unterstützungsbreichs bei 1,3485/1,3460 USD rechnen.

 

EURUSD_053014

Abb.: EUR-USD-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

 

Nasdaq 100: Gefahr gebannt, nächste erkannt

Der Wochenchart der US-amerikanischen Technologiebörse ist unter charttechnischen Gesichtspunkten äußerst interessant. Vor kurzem bestand noch die Gefahr einer Kopf-Schulter-Formation. Diese scheint vorerst gebannt. Allerdings besteht nun die Möglichkeit eines Doppelshochs.

 

Im Mittelfristchart hatte sich eine Umkehrformation in Form einer Kopf-Schulter-Formation gebildet. Das eingangs erwähnte Jahreshoch bei 3.740 Punkten stellte dabei den Kopf der Chartformation dar. Allerdings hat sich die rechte Schulter nicht ausgebildet. In diesem Fall wäre ein Scheitern der oberen Begrenzung der Seitwärtsbewegung bei 3.637/3.642 Zählern notwendig gewesen. Aber gerade dieser Widerstand konnte überwunden werden.

 

Nun besteht die Gefahr einer weiteren bekannten Umkehrformation. Dabei handelt es sich um ein Doppelhoch, welches aus zwei Kursgipfeln besteht. Auch hier spielt das zitierte Jahreshoch bei 3.740 Zählern erneut eine wichtige Rolle. Zurzeit wird für diese Chartformation typische das zweite Hoch gebildet. Als Nackenlinie fungiert die Unterseite der horizontalen Schiebezone bei 3.418/3.435 Punkten.

 

Aber auch dieses Risiko kann aus dem Weg geräumt werden. Dafür benötigt es lediglich eines beherzten Sprungs über den erwähnten Kursgipfel bei 3.740 Punkten. Nach der Eliminierung des letzten Widerstands bestünde charttechnisches Aufwärtspotenzial bis 3.920 Zählern. Das Kursziel haben wir aus der Höhe der nun ehemaligen Seitwärtsbewegung abgeleitet.

 

Nasdaq_053014

Abb.: Nasdaq 100-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge