Interview mit Captrader Geschäftsführer Christian Weiß über das Captrader Rebranding, die Anbindung an TradingView, Firmendepots und US-Handel

David Ernsting, Broker-Test Chefredakteur, im Interview mit Captrader Geschäftsführer Christian Weiß über das erfolgreiche Captrader Rebranding, die kürzlich erfolgte Anbindung an TradingView, Firmendepots bei Captrader und den US-Handel.

Captrader Geschäftsführer Christian Weiß

Seit ein paar Wochen präsentiert sich CapTrader im neuen Glanz. Logo, Webseite und Branding wurden von Grund auf erneuert. Welche Botschaft geht mit dem neuen Design einher?

Wir haben in den letzten Monaten eine Vision entwickelt: Vorsprung durch Vertrauen! Dabei wollen wir der verlässlichste Online-Broker sein, der als vertrauensvoller Partner allen Menschen mit Transparenz begegnet und umfangreiches Wissen mit an die Hand gibt.

Daher ist die Vision der Kundin oder des Kunden unsere gemeinsame Mission. Es geht um die einzelne Kundin oder Kunden, nicht um uns!

Ihre Zufriedenheit und Profitabilität ist unsere Mission.

Dafür bieten wir ihnen all unsere Expertise, unsere Hilfe und das nötige Handwerkszeug.

 

Aber auch unter der Motorhaube hat sich bei CapTrader in letzter Zeit viel getan. So wurde kürzlich erst die Anbindung an die Trading Community von Trading View vorgestellt – welche Vorteile ergeben sich hieraus für CapTrader Kunden?

CapTrader bietet ab sofort die Möglichkeit, die Charting-Plattform und das soziale Netzwerk von TradingView mit dem eigenen Depot zu verbinden. Die von mehr als 30 Millionen Tradern und Investoren weltweit genutzte, cloudbasierte Charting-Software erweitert das bereits sehr vielfältige Angebot an Tradingplattformen bei CapTrader um ein Tool für technische Analysen.

Wem also die Trader Workstation zu mächtig ist und wer in der Trading App keine Chartanalysen machen möchte, dem bietet TradingView hier eine hervorragende Alternative.

Neben der virtuellen Community gibt es, nach langer Corona Pause, nun auch wieder Live-Events. So gab es Ende Mai den von Holger Scholze moderierten “CapTrader Trading & Investment Day” – u.a. mit Christian W. Röhl, Kolja Barghoorn und weiteren bekannten Trading-Größen.

 

Was konnten Teilnehmer auf diesem Event lernen und an Informationen mitnehmen?

Wir als Veranstalter haben es sehr genossen, uns endlich wieder von Angesicht zu Angesicht mit unseren Kundinnen und Kunden vor Ort in Düsseldorf austauschen zu können. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durch die Bank hervorragend.

Großen Anteil an den positiven Rückmeldungen hatten die hochkarätigen Vorträge auf diesem Trading & Investment Day, der von Holger Scholze wie gewohnt sehr kurzweilig moderiert wurde.

 


 

Dabei war das Spektrum an Vortragsthemen sehr vielfältig.

Vom Futureshandel (Martin Goersch), Trading von aktuellen News (Mario Lüddemann) über einen Vortrag zu Pokerstrategien und was Investoren und Trader daraus für das eigene Handeln ableiten können (Pokerexperte und Coach Jan Heitmann), gab auch Christian W. Röhl einen Einblick in seine Dividenden- und Anlagestrategien.

Kolja Barghoorn (Aktien mit Kopf) und Roland Elias (Steuern mit Kopf) gingen auf die Themengebiete Trader GmbH und Firmendepot ein.

Der Handel von kurzlaufenden Optionskontrakten und der neue Managed Account Bothe & Eichhorn Capital mit Schwerpunkt auf dieser Optionsstrategie waren Inhalt eines Vortrags von Portfoliomanager Maximilian Bothe von Eichhorn Coaching.

 

Da würde ich gerne nachhaken: was genau bietet CapTrader unter Managed Accounts an?

Grundsätzlich haben Sie bei unseren Managed Accounts aktuell die Wahl zwischen sechs verschiedenen Modellen, die sich u.a. in ihren Anlagestrategien, Anlageinstrumenten und Mindesteinzahlungssummen unterscheiden und von verschiedenen Portfoliomanagern verwaltet werden.


Eines ist aber gleich: egal für welche Variante Sie sich entscheiden, als Kontoinhaber genießen Sie während der gesamten Investitionsphase die absolute Transparenz über alle Transaktionen und Kapitalbewegungen.

Sie können zu jeder Zeit über die Handelsplattform Trader Workstation die aktuellen und historischen Transaktionen des Portfoliomanagers einsehen und erhalten über die Kontoverwaltung eine Echtzeit-Übersicht über den aktuellen Stand Ihres Kapitals und all Ihrer Positionen, darüber hinaus monatliche Berichte.

So nehmen Sie selbst dann am Börsengeschehen teil, wenn Sie keine Zeit für den eigenen, aktiven Handel aufwenden können oder wollen.

 

Stichwort Firmendepots: das Thema ist derzeit ja in aller Munde – manche Broker schließen ihre Firmendepots, andere bauen diesen Bereich gerade richtig aus. Was kann CapTrader bei Firmendepots anbieten?

Bei CapTrader finden Sie für jeden Anspruch den richtigen Kontotypen. Als Privatanleger können Sie zwischen einem Einzeldepot oder Gemeinschaftskonto wählen. Oder Sie verwalten die Depots Ihrer Familienangehörigen unter einer Kontostruktur. Dann nutzen Sie gerne das Familienkonto und verwalten bis zu 15 Unterkonten.

Als Unternehmen können Sie bei CapTrader ein Firmendepot eröffnen. Die Nachfrage ist hier in den letzten Monaten deutlich gestiegen, gerade weil man durch die Änderungen in der Steuergesetzgebung mit einem Firmendepot Steuervorteile generieren kann, indem man niedrigere Steuersätze bei Aktienveräußerungen nutzen kann oder Verlustverrechnungsbeschränkungen bei Termingeschäften, im Gegensatz zum privaten Depot, beim Firmendepot nicht gelten.

 


 

Wir unterstützen Interessenten bereits vor Antragsstellung und arbeiten hier mit etablierten Partnern wie bspw. RIDE Capital zusammen.  Hier zahlt sich dann der mehrfach ausgezeichnete Kundenservice von CapTrader wieder einmal aus, denn gerade bei solchen Themen ist es unabdingbar einen Partner an der Seite zu haben, der jederzeit Antworten auf komplexere Fragen parat hat.

Daher ist selbstverständlich bei CapTrader auch nicht geplant, das Angebot an Firmendepots einzuschränken, ganz im Gegenteil.

Wir haben uns intern frühzeitig auf diese Entwicklung eingestellt und haben die Fachabteilung für Firmenkunden gestärkt, um der großen Nachfrage gerecht zu werden und die Servicequalität zu optimieren.

 

Bei den Trading Kosten gehörte CapTrader immer schon zu den eher günstigen Brokern. Hat sich durch den Markteintritt der Neobroker mit ihren oft sehr günstigen Tradingkonditionen die CapTrader-Positionierung im Markt geändert?


CapTrader ist seit über zehn Jahren am Markt und gehört damit zu den erfahrenen Online-Brokern in Deutschland. Wir begrüßen den Markteintritt von Neobrokern, da diese die Hürde, in den Börsenhandel überhaupt einzusteigen, deutlich gesenkt haben. Das hilft auch uns als etabliertem Anbieter, da wir mit unserem deutlich breiteren Produktangebot von 1,2 Mio. handelbaren Wertpapieren (u.a. Optionen oder Futures) und der Möglichkeit, direkt an über 150 Börsen weltweit zu handeln, einen deutlichen Mehrwert gegenüber den Neobrokern haben.

An den Anfragen der letzten Monate merken wir, dass viele Neulinge an den Börsen neben dem klassischen ETF-Sparplan ein erweitertes Produktangebot und damit Investitionsmöglichkeiten für das eigene Portfolio suchen.

CapTrader bietet professionelle Trading- und Investmentmöglichkeiten in Kombination mit dem persönlichen Kundensupport und der jahrelangen Expertise an.

Insofern hat sich unser Standing im Markt eigentlich kaum geändert – wer mit Profis arbeiten möchte ist bei CapTrader an der richtigen Adresse.

 

Zu den Spezialitäten von CapTrader gehört auch der US-Handel. Warum ist dieser so wichtig und welche Konditionen kann CapTrader im US-Handel anbieten?

Die Möglichkeit, überhaupt direkt an den US-Börsen handeln zu können, hat einige positive Effekte. So handelt man an den Heimatbörsen der größten Aktienunternehmen wie Apple, Amazon oder Alphabet, an denen die größten Handelsumsätze mit den besten Spreads stattfinden.

Warum der US-Handel bei einem Anbieter wie CapTrader erfolgen sollte, zeigt die nette Anekdote eines Interessenten erst vor wenigen Tagen: dieser rief ganz erstaunt am Feiertag bei uns an und wunderte sich, dass überhaupt jemand am Feiertag als Ansprechpartner ans Telefon ging und dass sich die Kurse bei einem CapTrader-Partner in dessen Livestream bewegten, während er bei seinem Neobroker keine Möglichkeit hatte, überhaupt einen Trade durchzuführen.

 


 

Vielen Einsteigern ist leider gar nicht bewusst, dass „direkter Börsenhandel“ eben auch heißt, dass an deutschen Feiertagen deutsche Börsen geschlossen haben, während der Handel in den USA ggf. weiter läuft.

Das kann dann am Tag darauf schmerzhaft sein, wenn der Kurs sich weiterbewegt hat und man selbst keine Möglichkeit des aktiven Handels beim Anbieter hatte. Da bietet CapTrader mit seinem direkten Börsenzugang einen deutlichen Mehrwert.

Auch ist es mittlerweile via CapTrader möglich, Fractional Shares (Bruchstücke) von US-Titeln zu handeln. So kann man sich selbst bei „teuren“ Aktienkursen nach und nach ein Portfolio von Einzelwerten zusammenstellen, auch wenn die einzelne Aktie mehrere Tausend USD kostet, man aber nur ein kleines Budget für den Kauf zur Verfügung hat.

Selbstverständlich sind auch Leerverkäufe sowie der vor- und nachbörsliche Handel von US-Papieren möglich.

Man ist hier also sehr flexibel in seinen Handlungsmöglichkeiten. Bei 1 US-Cent je Aktie und einem Minimum von 2 USD je Order ist der Kauf von US-Aktien dazu noch zu äußerst günstigen Konditionen bei CapTrader möglich.

Vielen Dank Herr Weiß für das spannende Interview!

 

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