Marktkommentar: Anleger wieder deutlich risikofreudiger

XTB: Die Wall Street konnte sich in der Vorwoche stabilisieren und am Freitag waren zudem wieder Gewinne in Richtung der Jahreshochs zu erkennen. Insgesamt haben wir im ersten Quartal 2019 eine gemischte Datenlage erlebt, allerdings waren am Freitag die weichen Daten der Uni-Michigan sowie das Update zum US-Immobilienmarkt überraschend positiv und bereits direkt zu Beginn der neuen Handelswoche war bei den EMIs aus China eine wichtige Erholung zu erkennen.

Der offizielle EMI als auch der Caixin (EMI) konnten im März den Kontraktionsbereich verlassen und wiesen Werte von 50,5 bzw. 50,8 Punkten auf.

Die Bemühungen Pekings, die Wirtschaft durch verschiedene Stimuli wiederzubeleben, also auch die Hoffnungen auf ein endgültiges Ende beim Handelsstreit mit den USA, könnten die Geschäftsaktivitäten in den kommenden Monaten weiter positiv beeinflussen.

Die asiatischen Aktienmärkte erfuhren während der heutigen Asien-Sitzung einige Zuwächse und auch bei den Futures der drei großen US-Aktienindizes war eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Der marktbreite S&P 500 notiert im heutigen frühen Handel mit 2.855 Punkten in der Nähe seiner Jahreshochs.

 

 

 

 

Die US-Einzelhandelsumsätze sowie der ISM-Herstellungsindex bieten den Anlegern einen weiteren Einblick, um den derzeitigen Zustand der US-Konjunktur zu bewerten.

Die Wall Street scheint bisher recht widerstandsfähig gegenüber dem Abwärtsdruck der Bären zu sein, dennoch bleibt die Anfälligkeit für kurzfristige Korrekturen hoch, sodass größere Abweichungen vom Konsens entsprechende Auswirkungen auf die Risikobereitschaft haben könnten.

Das GBP erfuhr 2019 eine recht ordentliche Erholung, fiel allerdings am Freitag gegenüber dem USD auf ein 3-Wochentief und das Paar verbleibt damit in einer Seitwärtsbewegung. Premierministerin Theresa May scheiterte erneut beim Versuch ihren Brexit-Deal ein drittes Mal durch das britische Parlament zu bringen und die acht zur Wahl stehenden Optionen wurde allesamt abgelehnt.

Dies schürt die Sorgen um einen „harten“ Brexit und belastet die britische Währung. Andererseits leidet GBPUSD unter der wiederkehrenden USD-Stärke.

 

 

 

 

Die für heute geplanten unverbindlichen Abstimmungen könnten mehr Klarheit über den zukünftigen Brexit-Prozess schaffen und die Richtung für die britischen Vermögenswerte vorgeben. Der EURUSD verlor in der vergangenen Woche weiter an Boden, da vor allem die dovische Haltung der EZB als auch die schwachen Inflationsdaten aus Deutschland den Ausblick trübten. Das Paar schloss die Vorwoche auf einem Niveau von 1,1217 und im heutigen frühen Handel ist ein erstes Lebenszeichen der EUR-Bullen zu erkennen.

Der DE30 setzt seinen jüngsten Erholungskurs fort und die Aufwärtsbewegung gewinnt deutlich an Dynamik. Die seit einigen Wochen unüberwindbare Widerstandszone um die 11.700 Punkte ist wieder in Reichweite und lässt Hoffnungen auf einen (nachhaltigen) Bruch aufkommen.

Eine Stunde nach der europäischen Sitzung notiert der deutsche Leitindex mit 11.676 Punkten bereits ca. 1% im Gewinn.

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