Marktkommentar: Fed-Entscheidung sorgt für Turbulenzen

ActivTrades:

Kein Anheben der Zinsen. Zumindest noch hält die Federal Reserve die Kreditkosten auf einem historischen Tief. Einerseits werden die Bedenken gegenüber einer Verlangsamung der chinesischen Wirtschaft in die Waagschale gelegt, wie andererseits die Angst, dass ein Anheben der Zinsen den Dollar in Folge stärken könnte – ein Geschenk, das die Fed dem asiatischen (und wahrscheinlich auch dem europäischen) Exportmarkt nicht machen wollte.

 

Yellens Aussage lässt Börsen fallen

Im Allgemeinen wurde jene Nachricht von den einzelnen Märkten auf unterschiedliche Art aufgenommen: mit einem Rückgang auf dem Aktienmarkt, nachdem die Notenbank-Direktorin Janet Yellen zur Vorsicht aufrief sowie in Anbetracht einer möglichen (wenngleich noch nicht eingetretenen) Aufwertung des Euro. Positiv begrüßt wurde die Nachricht wenngleich auf dem Rohstoffmarkt, der sich in der Regel konträr zum Greenback verhält. Der Wechselkurs Euro Dollar  mit rund 1,146 Punkten seinen Höchststand erreicht, um danach neuerlich, und das vor allem in den letzten Stunden am Freitagabend, auf einen Wochendurchschnitt von 1,1298 zu fallen. Der US-Dollar zeigt sich so dem Pfund gegenüber geschwächt, während die britische Währung mit einem Maximum von 1,565 bei über 1,55 Punkten schließt.

 

Rohöl zieht an

Stationär verhält sich wenngleich der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem japanischen Yen, mit einer Notierung von 120. Wie bereits erwähnt, versucht der Rohstoffmarkt zu reagieren. Gold nähert sich so einem Wert von 1.140 USD pro Unze an, und kehrt somit den Abwertstrend der letzten Wochen um, während Silber wieder über die 15 USD klettert. Im schwarzen Bereich auch das Rohöl, mit einer Notierung des WTIs – der als US-Benchmark für den Rohölhandel gilt – schloss die Woche mit einem Gewinn von 1,5 Prozentpunkten mit 45,35 Punkten pro Barrel, nach einem Höchstand von 48 USD am Donnstagnachmittag.

 

Von Carlo Alberto De Casa, Chief Analyst, ActivTrades

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