Marktkommentar: Öl-Rallye wird fortgesetzt

X-Trade Brokers: Die drei großen Indizes der Wall Street gerieten am Dienstag unter Druck, da die Renditen der 10-jährigen Anleihen über die 3%-Marke stiegen (aktuell bei 3,113%). Das ist der höchste Stand seit Mitte 2011. Gestern war bei den Aktienanlegern aber bereits wieder eine höhere Risikobereitschaft zu beobachten.

Alle drei liegen oberhalb der 200-  und 50-Tage-Linie sowie lokaler Unterstützungen. Um aber ein weiteres positives Signal zu senden, müssen die Wochenverluste erst einmal ausgeglichen werden. Anzumerken ist, dass sich der Nasdaq bislang schneller von den Kurseinbrüchen seit Anfang des Jahres erholen konnte.

Der Goldpreis geriet seit Anfang der Woche stark unter Druck. Die Unterseite der seit Anfang des Jahres ausgebildeten Seitwärtsbewegung sowie die psychologisch wichtige Marke von 1.300 USD wurden unterschritten. Verantwortlich sind hier vor allem die USD-Aufwertung und die steigenden US-Anleiherenditen.

Vertrauen in das Edelmetall könnte erst wieder hergestellt werden, wenn Bullen wieder über die 200-Tage-Linie klettern. Solange dies nicht geschieht, besteht aus technischer Sicht weiter Abwärtspotenzial.

Kommen wir noch zum USD. Nachdem der USD-Index Ende letzter Woche eine kleine Pause einlegte, gab es in den letzten zwei Tagen wieder einen Angriff. Die jüngste Aufwertung reichte sogar, um den höchsten Stand des Jahres 2018 zu erreichen: 93,33 Punkte. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert dieser etwas darunter bei 93,27 Punkten.

Beim EURUSD war dementsprechend eine ähnliche Entwicklung zu sehen. Ein neues Tief wurde ausgebildet, das tiefste Niveau seit Mitte Dezember 2018. Im heutigen frühen Handel setzt das Paar seine Abwärtsbewegung fort und liegt bei 1,1805 (-0,09%).

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