Marktkommentar: Russland-Ermittlungen, VWs Mammutprojekt

XTBNachdem Donald Trump diese Woche aufgrund möglicher Zollanhebungen auf 25% auf chinesische Waren bereits für Schlagzeilen sorgte, liefert auch seine neue Forderung, die US-Ermittlungen gegen Russland einzustellen, neuen Gesprächsstoff. Russische Geheimdienstler sollen sich 2016 in die amerikanische Präsidentschaftswahl eingemischt haben.

Der US-Präsident twitterte: “Das ist eine schreckliche Situation, und Justizminister Jeff Sessions solle diese zurechtgebastelte Hexenjagd sofort beenden, bevor sie unser Land noch weiter beschmutzt.”

Allerdings gerät Trump bei diesem Thema nicht zum ersten Mal in die Kritik. Bereits beim Gipfeltreffen in Helsinki mit seinem russischen Amtskollegen Vladimir Putin gab es nach der gemeinsamen Pressekonferenz Vorwürfe, er würde Russland in Schutz nehmen. Neue Enthüllungen könnten hier von entscheidender Bedeutung sein.

 

Am Mittwoch überraschte Volkswagen mit seinem Ergebnisbericht, da der Gewinn mit 4,455 Mrd. EUR deutlich über den Erwartungen von 3,163 EUR lag. Die gedämpfte Zukunftsperspektive aufgrund von möglichen Verzögerungen bei Fahrzeuglieferungen sowie niedrigeren Verkaufszahlen (bedingt durch Handelskonflikte) setzten die Aktie jedoch unter Druck.

Der Automobilhersteller kündigte außerdem an, in Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Startup Quantum Scape an einer möglichen industriellen Fertigung von Feststoffzellen zu arbeiten. Dies wäre eine Alternative zu den bisher üblich verwendeten Lithium-Ionen-Batterien. Konzernchef Herbert Diess sprach auch von einer europäischen Batterie-Fabrik und sagte “Wir dürfen uns langfristig nicht von wenigen asiatischen Herstellern abhängig machen”.

Allerdings befindet sich das Mammutprojekt erst in den Startlöchern und bis zu einer Umsetzung ist man noch weit entfernt. Angepeilt ist eine Serienfertigung ab 2024/2025. Investiert wurden bereits 100 Mio. EUR. Jüngst sorgte auch die Nachricht von Tesla für Aufmerksamkeit, da man in Europa nach einem Standort für eine Batteriefabrik suche.

 

 


 

 

Der DE30 konnte gestern die 200-Tage-Linie nicht verteidigen und schloss mit 12.720 Punkten deutlich unter dem Durchschnittswert. Die Bullen kämpfen also derzeit gegen die kurzfristige Trendrichtung und könnten es daher weiterhin schwer haben. Auch die bärische Eröffnung am Donnerstag lässt nichts Gutes erahnen und könnte den Abwärtsdruck erhöhen.

Der nächste Unterstützungsbereich um die 12.600 Punkte lässt außerdem sich lange auf sich warten. Bei einem Bruch wäre es möglich, dass die Abwärtsbewegung deutlich an Dynamik gewinnt.

Für Bullen gilt es jetzt Schaden zu begrenzen und den Kurs vorerst zu stabilisieren.

 

Der EUR scheitert erneut daran, sich gegenüber dem USD zu erholen. Die Tageskerze vom Dienstag deutete bereits mit einem langen oberen Schatten auf neue Abwärtsbewegung hin. Gestern wurde die Rückgänge sogar ausgebaut und auch im heutigen frühen Handel sieht es nicht besser aus.

Doch haben die USD-Bullen wirklich die Kraft die Unterseite der Konsolidierung zu durchbrechen? Bis 1,1550 gibt es aber noch etwas Platz, ein Test wäre aus der technische Perspektive allerdings nicht unrealistisch.

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