Marktkommentar: Skepsis an den weltweiten Aktienmärkten

XTB: Der Enthusiasmus nach dem Trump-Xi-Treffen verflog recht schnell, da Anleger sich wieder auf die Geldpolitik sowie den anstehenden US-Arbeitsmarktbericht konzentrieren. Die Märkte haben keinerlei Zweifel daran, dass die Fed die Zinsen senken muss, um der konjunkturellen Verlangsamung entgegenzuwirken, aber das Aufschieben von Zöllen auf chinesische US-Importe sowie ein potenzielles Handelsabkommen zwischen den USA und China haben die Abwärtsrisiken verbessert. Nach bereits viel eingepreistem Optimismus scheinen die Anleger gezwungen zu sein, ihre Erwartungen an Zinssenkungen anzupassen.

Andererseits sind in allen Regionen der Welt schwache Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe (EMI) zu beobachten, was die Risikostimmung belastet und eine weitere Aktien-Rallye begrenzen könnte.

An der Datenfront fiel der ISM-Herstellungsindex von 52,1 auf 51,7 Punkte zwar weniger als erwartet (51 Punkte), erreichte jedoch den tiefsten Stand seit dem dritten Quartal 2016. Der Teilindex zur Beschäftigung stieg wiederum von 53,7 auf 54,5 Punkte an und deutet auf einen positiven NFP-Bericht hin.

Des Weiteren sind die angedrohten Zölle für die EU vom Amt des Handelsbeauftragten der USA (USTR) in Höhe von 4. Mrd USD im Zusammenhang des Airbus-Boeing-Streits hervorzuheben. Technisch gesehen konnte der marktbreite S&P 500 nach der höheren Eröffnung am Montag nicht an die Zuwächse anknüpfen, kann aber sein Niveau nahe seines Allzeithochs halten.

 


 

Beim OPEC-Treffen haben Saudi-Arabien und Russland beschlossen die Förderkürzungen um weitere neun Monate zu verlängern, um der boomenden US-Produktion und der gemischten Nachfrageaussichten entgegenzuwirken. Die Ölsorte WTI kämpft nach einer starken Umkehrung vor zwei Wochen um eine weitere Erholung. Mit der 200-Tage-Linie sowie der Abwärtstrendlinie ausgehend vom April-Hoch stoßen die Bullen auf starken Widerstand, während die Unterstützungszone etwas oberhalb der 58 USD-Marke Halt bietet.

Damit steckt der Ölpreis in einer engen Handelsspanne fest und Händler wollen herausfinden, in welche Richtung der Markt ausbricht. Im frühen Handel kann WTI seine anfänglichen Verluste schnell wieder ausgleichen und notiert mit 59,30 USD wieder leicht in der Gewinnzone.

Der deutsche Leitindex tat sich am Montag ähnlich wie die Wall Street schwer die Gewinne zu halten, schloss am Ende aber mit einem Plus von mehr als 1,1% auf einem neuen Jahreshoch. Die Juni-Rallye bleibt intakt, wobei nach einer weniger überzeugenden Asien-Sitzung und einem fragilen Stimmungsbild Vorsicht geboten ist. Kurz nach der europäischen Eröffnung notiert der DE30 etwas oberhalb von 12.500 Punkten.

 

 

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