Marktüberblick: Mercedes-Benz mit Quartalszahlen, deutsche Wirtschaft schrumpft auch im Februar

flatex: Der DAX beendete den Mittwoch via Xetra mit einem Kursplus von 1,47 Prozent und 17.370,45 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 4,20 Milliarden Euro.

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes: In Amsterdam, London, Madrid, Mailand und Paris konnte die Leitindizes zulegen, während der SMI in Zürich um 0,37 Prozent auf 11.386,17 Punkte zurückfiel.

Der EuroStoxx50 legte um 1,68 Prozent auf 4.855,36 Zähler zu.

An der Wall Street lösten vor allem die atemberaubend guten Zahlen von Nvidia einen regelrechten Run aus.

Der Dow Jones und der S&P500 konnten sogar neue Rekordhochs ausbilden (die Tachonadel des Sentiment-Index, dem Fear & Greed-Index, drehte am Donnerstag auf 79 Punkte im extrem gierigen Bereich).

Die Aktie von Nvidia legte um 16,32 Prozent zu und schloss mit 784,85 US-Dollar.

 

Mercedes-Benz steigert Umsatzwachstum und freien Cash Flow

Den Tagessieg im DAX40 holte sich die Vorzugsaktie der Porsche Automobil Holding SE, die um 5,31 Prozent via Xetra auf 48,02 Euro zulegen konnte.

Auch die restlichen Autotitel BMW, Mercedes und Volkswagen konnten zulegen.

Darunter konnte die Aktie von Mercedes-Benz den Handelstag mit einem Kursplus von 4,70 Prozent und einem Schlusskurs von 71,27 Euro ebenso sehr erfolgreich abschließen.

Der Stuttgarter Automobilkonzern veröffentlichte die QIV/2023er- und 2023er-Jahreszahlen.

Der Umsatz 2023 legte gegenüber 2022 um 2,1 Prozent von 150,017 Milliarden Euro auf 153,218 Milliarden Euro zu.

Das EBIT fiel indes im Vergleichszeitraum um 3,9 Prozent von 20,458 auf 19,660 Milliarden Euro.

Der Überschuss sank in dieser Zeit von 14,501 Milliarden Euro auf 14,261 Milliarden Euro und damit um 1,7 Prozent.

Den höchsten Umsatz konnte die Mercedes-Benz Group in Deutschland ausweisen – ein Plus von 11,8 Prozent.

In China sank der Umsatz um 7,5 Prozent, in den USA wies man mit einem Umsatzplus von 0,6 Prozent nur magere Zahlen aus.

Für die Aktionäre und damit auch für die Ausschüttungen und insbesondere für die Aktienrückkäufe von Belang war der frei Cash Flow im Industriegeschäft, der von 8,128 Milliarden Euro in 2022 auf 11,316 Milliarden Euro in 2023 um satte 39,2 Prozent enorm stark zunahm.

 

 

Deutsche Wirtschaft schrumpft auch im Februar

Am Donnerstag wurde eine Reihe von Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe, für den Dienstleistungssektor und der Index Gesamt (Composite) jeweils für den Berichtsmonat Februar ausgewiesen.

Die Daten wurden jeweils für Frankreich, Deutschland, die Eurozone, Großbritannien du für die USA publiziert.

Vor allem Deutschlands Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe enttäuschte mit nur 42,3 Punkten massiv und zeigte sich tief unterhalb der Expansionsschwelle von 50,0 Punkten.

Die deutsche Wirtschaft schrumpft auch im Februar, denn auch im Dienstleistungsbereich lag man bei 48,2 Punkten und beim Composite bei 46,1 Punkten.

Nach einer kurzen Aufhellung der Lage ist Deutschlands Wirtschaft folglich wieder zurück auf Talfahrt.

Auch wenn die Bundesregierung noch ein mickriges BIP-Wachstum von 0,2 Prozent für 2024 jüngst prognostizierte, könnte es im Jahr 2024 schnell eng werden – aus einer technischen Rezession könnte bei der weiter dahinsiechenden konjunkturellen Lage auch eine leicht tiefere Rezession entstehen.

Auch innerhalb der Eurozone schwächte sich das Wachstum ab.

Die Eurozonenwerte im Bereich der Industrie lagen bei 46,1 punkten, beim Composite wurden 48,9 Punkte ausgewiesen.

Insgesamt könnte es für die gesamte Eurozone besser aussehen und eine leichte konjunkturelle Erholung könnte sich im Verlauf der nächsten Quartale manifestieren.

Bei dieser mageren Konjunkturlage innerhalb der Eurozone dürfte es auch nicht sonderlich verwundern, dass die Verbraucherpreise im Monat Januar auf 12-Monatssicht um 2,8 Prozent von zuvor 2,9 Prozent im Dezember gefallen sind.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Freitag mehrheitlich Kursgewinne auf.

Auch die US-Futures konnten überwiegend zulegen. In Japan blieben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 17.408 Punkten.

 

 

DAX Chartanalyse

Der DAX schloss am Donnerstag via Xetra mit einem recht ordentlichen Kursgewinn von 1,47 Prozent und 17.370,45 Punkten.

Der Xetra-DAX bildete am Donnerstag mit 17.429,66 Punkten ein neues Rekordhoch aus.

Dennoch wäre an der Analyse vom Zwischenhoch des 14. Dezember 2023 von 17.003,28 Punkten bis zum Verlaufstief des 17. Januar 2024 von 16.345,02 Punkten festzuhalten, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ableiten zu können.

Die Widerstände kämen bei den Projektionen zur Oberseite von 17.419/17.506 und 17.662 Punkten in Betracht.

Die Marken von 17.255/17.159/17.099/17.003/16.848/16.752/16.674/16.596/16.500 und 16.345 Punkten wären als nächste Unterstützungsbereiche heranzuziehen.

 

DAX – Interaktiver Chart

 

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