Munich Re: HV beschließt höhere Dividende

Munich RE: Auf der virtuellen Hauptversammlung der Munich Re –  der ersten virtuelle Hauptversammlung in der Geschichte des Unternehmens – wurden am Mittwoch eine Reihe von Beschlüssen gefasst.

Für das Geschäftsjahr 2019 wird eine Dividende von 9,80 (2018: 9,25) € je Aktie ausgeschüttet. Die Gesamtausschüttung beträgt rund 1,37 Mrd. €.

Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Lufthansa AG. Spohr wird Nachfolger von Kurt Wilhelm Bock, der sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum Ende der Hauptversammlung am 29. April 2020 niedergelegt hat. Spohr wurde für die verbleibende Amtszeit von Bock, also bis zur Beendigung der Hauptversammlung im Jahr 2024, gewählt.

Die Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, wurde erneut erteilt. Die am 25. April 2018 erteilte Ermächtigung war durch die Aktienrückkaufprogramme 2018/2019 und 2019/2020 bereits zu einem maßgeblichen Teil ausgeschöpft und wurde nun ersetzt.

 


 

Die Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten oder Gewinnschuldverschreibungen sowie von hybriden Finanzinstrumenten wurde erteilt. Zu diesem Zweck ist das Grundkapital der Gesellschaft bis zum Ablauf des 28. April 2025 um insgesamt bis zu 117 Mio. € durch Ausgabe von neuen auf den Namen lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2020).

Der Gesamtnennbetrag der im Rahmen dieser Ermächtigung auszugebenden Schuldverschreibungen darf insgesamt 5 Milliarden € nicht überschreiten. Die neue Ermächtigung ersetzt eine bestehende Ermächtigung, die am 22. April 2020 ungenutzt ausgelaufen ist. Damit hat Munich Re auch in den kommenden Jahren die Option, mit den genannten Instrumenten bei Bedarf die Eigenmittel zu stärken.

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