Nasdaq 100 in der Gegenoffensive

IG: Bereits Ende Januar hatte der Relative-Stärke-Index (RSI) die überkaufte Zone nach unten verlassen. Die längst überfällige Korrektur kam jedoch erst gut eine Woche später. Und diese fiel dann auch heftig aus.

Die Fibonacci-Levels bei 6.738/6.549 Punkten (23,6%/38,2%) wurden am Montag förmlich überrannt. Erst das 50%-Retracement bei 6.396 Zählern konnte die Talfahrt aufhalten. Zwar wurde diese Unterstützung auf Intraday-Basis unterschritten, der Nasdaq 100 schloss jedoch darüber.

Gestern gelang die Rückeroberung des 38,2%-Fibonacci-Niveaus bei 6.549 Punkten. Die nächste Hürde, die es zu überwinden gilt, ist der steigende einfache 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 6.653 Zählern. Die besagte Glättungslinie fungierte in der jüngsten Vergangenheit mehrmals als solide Unterstützung. Gelingt der Sprung darüber, wäre das eingangs erwähnte 23,6%-Retracement bei 6.738 Punkten das nächste Ziel der Gegenbewegung.

Scheitert die US-Technologiebörse an dem gleitenden Durchschnitt, könnte es anschließend wieder abwärts bis zu den genannten Chartmarken bei 6.549/6.396 Zählern gehen. Eine weitere Unterstützung, die dem jüngsten Abgabedruck standhatlen konnte, ist das 61,8%-Level bei 6.243 Punkten.

Nasdaq 100 auf Tagesbasis

Nasdaq Chart 07.02.2018
Quelle: IG Handelsplattform

 

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