DAX lässt sich nicht aus der Ruhe bringen – Beinahe ein Goldlöckchen-Szenario
Auch der US-Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin robust, aber nicht angespannt. Die Zahlen nehmen den Investoren die Angst vor Zinserhöhungen und geben der Notenbank Spielraum zum Abwarten. Der Markt antizipiert dies und nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine geldpolitische Straffung im September weiter zurück. Man könnte schon fast vom berühmten Goldlöckchen-Szenario sprechen, wäre da nicht der Konflikt in Nahost mit seinen direkten Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auf die Weltkonjunktur. Diese Kröte müssen die Anleger derzeit zwangsläufig schlucken.
In Asien bleibt der Boom bei den Technologieaktien ungebrochen und die Indizes in Japan und Südkorea gehen mit erneuten Kursgewinnen ins Wochenende. Für den Handel in Europa dürfte sich ein eher seitwärts gerichteter Handel abzeichnen. Die Impulse werden weniger und es gibt nur wenige technologielastige Sektoren in den europäischen Leitindizes.
Deshalb fokussieren sich auch die Anleger im DAX verstärkt auf die defensiven Titel und halten so den Index auf hohem Niveau. Insgesamt zeichnet sich in Frankfurt vor dem Wochenende ein ruhiger Handel ab, der weiterhin von einem geringen Volumen begleitet werden dürfte. Aus technischer Sicht bleibt die potenzielle Handelsspanne zwischen 26 250 und 26 550 Punkten bestehen.
DAX Chart
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