EUR/USD – US-Erzeugerpreise schwächer, Zinserhöhung weniger wahrscheinlich
Am Donnerstag stand um 14:30 Uhr durch das „Bureau of Labor Statistics“ (BLS) die Veröffentlichung der US-Erzeugerpreise für den Berichtsmonat Juli zur Marktbewertung an. Die Zahlen zeigen eine Verlangsamung des Anstiegs – vor allem auf 12-Monatssicht.
Das Plus lag bei 4,7 Prozent anstatt der erwarteten + 4,9 Prozent. Einen Monat zuvor im Juni wurde ein plus von 5,5 Prozent publiziert. Auf Monatssicht trat keine Veränderung ein, obwohl man ein Plus von 0,2 Prozent erwartete. Der Inflationsdruck nimmt folglich auch von Seiten der Erzeugerpreise ab. Dies dürfte die Wahrscheinlichkeiten für eine US-Zinserhöhung im September weiter drücken.
Zuletzt notierte EUR/USD im Bereich rund um die Marke von 1.1540.

EUR/USD Charttechnik
Ausgehend vom Mehrjahreshoch des 27. Januar 2026 von 1,2082 bis zum Verlaufstief des 24. Juni 2026 von 1,1324, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1,1614/1,703/1,792/1,1903 und 1,2082 abzuleiten. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1503 und 1,1324, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 1,1213/1,1145/1,1034 und 1,0856 in Betracht.
EUR/USD Chart
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