Strukturierte Wertpapiere ermöglichen Gewinne in Niedrigzinsphase

Mehr als jedes zweite Depot deutscher Privatanleger, deutlich mehr als im Vorjahr, weist im laufenden Jahr einen Gewinn von mehr als 6 % aus. Immerhin noch 18 %  der Teilnehmer an der Onlinebefragung erklärten, dass sie seit Jahresbeginn zwischen 1 und 6 % erwirtschaftet haben.

Bei 6 % der Befragten halten sich die Gewinne und Verluste in etwa die Waage. 8 % gaben an, dass sich der Wert ihres Depots zwischen 1 und 6 % vermindert hat. Bei 16 %, ein spürbarer Rückgang gegenüber der Umfrage aus 2016, wurde seit Jahresanfang ein Verlust von mehr als 6 % realisiert.

Das sind die Kernaussagen der Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) im November. An der monatlichen Umfrage, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich 4.939 Personen. Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.

"Auch dieses Jahr verlief für viele Anleger am Kapitalmarkt bis dato sehr erfreulich. So hat der deutsche Leitindex DAX seit Jahresbeginn zweistellig zugelegt. Ein kräftiges Wirtschaftswachstum, steigende Unternehmensgewinne und die anhaltende Niedrigzinspolitik waren hierfür mit ausschlaggebend. Die Volatilität blieb auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Auf der Suche nach Rendite lohnt für Anleger der Blick auf die Bandbreite strukturierter Wertpapiere. Darüber hinaus eignen sich Zertifikate aber auch, um das Wertpapierdepot abzusichern und entsprechend auszubalancieren", so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

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