Talanx: Dividende auf Vorjahresniveau trotz Naturkatastrophen gesichert

  • Gebuchte Bruttoprämien steigen um 6,3 % auf 25,2 (23,7) Mrd. EUR
  • Industrieversicherung und Schaden-Rückversicherung im dritten Quartal von hohen Schäden aus Naturkatastrophen betroffen
  • Positiver Verlauf im in- und ausländischen Privatkundengeschäft kompensiert Effekte teilweise
  • Konzernergebnis liegt bei 444 (636) Mio. EUR
  • Talanx hat Ausblick für Konzernergebnis 2017 auf rund 650 Mio. EUR angepasst
  • Ausblick für 2018: Konzernergebnis von rund 850 Mio. EUR erwartet

Die Talanx-Gruppe hat trotz außergewöhnlich hoher Belastungen aus Naturkatastrophen einen Neunmonatsgewinn von 444 (636) Mio. EUR erzielt und geht von einem vergleichsweise soliden Konzernergebnis für 2017 von rund 650 Mio. EUR aus.

Damit haben die drei Hurrikane "Harvey", "Irma" und "Maria" sowie die Erdbeben in Mexiko den Konzern etwas mehr als ein Quartalsergebnis gekostet. Hauptsächlich die Segmente Industrieversicherung und Schaden-Rückversicherung waren von den sehr hohen Großschadenbelastungen aus Naturkatastrophen in Mittel- und Nordamerika betroffen.

Insgesamt belasten Großschäden aus Naturkatastrophen die Gruppe mit insgesamt 1.045 Mio. EUR. Erfreulich in den ersten neun Monaten waren das Prämienwachstum sowie die Entwicklung im in- und ausländischen Privat- und Firmenkundengeschäft. Konzernweit wuchs die Prämie währungskursbereinigt um 6,7 % auf 25,2 (23,7) Mrd. EUR.

Aufgrund der Großschadenbelastung hat die Talanx ihren Ausblick für das Konzernergebnis 2017 angepasst und erwartet nun rund 650 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die Talanx ein deutlich verbessertes Konzernergebnis von rund 850 Mio. EUR.

"Naturkatastrophen haben im dritten Quartal außergewöhnlich hohe Großschäden verursacht. Dennoch verzeichnen wir ein Neunmonatsergebnis von 444 Mio. EUR und erwarten für das Gesamtjahr einen Konzerngewinn von immerhin noch rund 650 Mio. EUR. Eine Dividendenzahlung mindestens auf Vorjahreshöhe ist aus heutiger Sicht daher gewährleistet. Das zeigt, dass die Gruppe solide und widerstandsfähig aufgestellt ist und somit auch außergewöhnliche Schadenereignisse gut abpuffern kann", sagt Herbert K. Haas, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG. "Erfreulich entwickelten sich das deutsche sowie internationale Privatkundengeschäft. Im deutschen Sachversicherungsgeschäft mit Privat- und Firmenkunden verstetigt sich der positive Trend. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Für 2018 rechnen wir mit einem Konzernergebnis von rund 850 Mio. EUR, sofern Naturkatastrophen und andere Großschäden den Erwartungswert nicht übersteigen. Die Entwicklung in den Geschäftsbereichen stimmt mich für das kommende Jahr zuversichtlich."

Die Belastung durch Großschäden teilte sich wie folgt auf: Auf die Erstversicherung entfielen Schäden in Höhe von 327 (140) Mio. EUR, wobei der überwiegende Anteil aus dem Geschäftsbereich Industrieversicherung resultierte. Auf die Rückversicherung entfielen 894 (393) Mio. EUR.

Die Großschäden überstiegen das anteilige sowie das für das Gesamtjahr veranschlagte Großschadenbudget von 840 Mio. EUR bzw. 1.115 Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verschlechterte sich auf 103,1 (96,6) %. Das versicherungstechnische Ergebnis im Bereich Schaden/Unfall ging entsprechend auf -384 (339) Mio. EUR zurück.

Das Kapitalanlageergebnis stieg durch höhere Realisate zur Finanzierung der Zinszusatzreserve (ZZR) und weitere Wertpapierverkäufe insbesondere im Geschäftsbereich Rückversicherung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,1 % auf 3,3 (3,0) Mrd. EUR.

Aufgrund ihrer Diversifizierung in der Kapitalanlage erzielte die Talanx mit 3,9 (3,5) % eine robuste Kapitalanlagerendite. Das EBIT betrug nach neun Monaten aufgrund der hohen Großschadenlast 1,1 (1,7) Mrd. EUR. Die Eigenkapitalrendite lag bei 6,6 (9,8) %. Die Solvency-II-Quote notierte auf Konzernebene zum 30. Juni 2017 bei nochmals verbesserten 197 (Q1 2017: 194; GJ 2016: 186; GJ 2015: 171) %.

Drittes Quartal: Negatives Konzernergebnis von 19 Mio. EUR
Im dritten Quartal stiegen die gebuchten Bruttoprämien um 5,0 (währungskursbereinigt 7,3) % auf 7,7 (7,3) Mrd. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verschlechterte sich infolge der außergewöhnlichen Großschadenbelastung auf 114,4 (96,4) %.

Entsprechend ging das versicherungstechnische Ergebnis im Bereich Schaden/Unfall auf -615 (128) Mio. EUR zurück. Im Kapitalanlageergebnis war ein Anstieg auf 1,2 (1,0) Mrd. EUR zu verzeichnen, während das EBIT auf -21 (584) Mio. EUR zurückging. Das Konzernergebnis betrug -19 (233) Mio. EUR.

Industrieversicherung: Außergewöhnlich hoher Schadenaufwand aus Naturkatastrophen
Der Geschäftsbereich Industrieversicherung steigerte seine Prämieneinnahmen um 4,3 % auf 3,5 (3,4) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt betrug der Anstieg 4,4 %.

Beitragswachstum konnte vor allem im Ausland erzielt werden, insbesondere in Australien, Hongkong, Großbritannien, Frankreich und Japan. Der Selbstbehalt erhöhte sich strategiekonform auf 54,4 (52,9) %.

Die außergewöhnlichen Belastungen insbesondere aus Naturkatastrophen überstiegen mit 315 Mio. EUR das anteilige sowie das für das Gesamtjahr veranschlagte Großschadenbudget von 195 Mio. EUR bzw. 260 Mio. EUR. Darüber hinaus verzeichnete die Industrieversicherung im dritten Quartal eine höhere Frequenz von kleineren und mittleren Schäden.

Durch die genannten Entwicklungen stieg die kombinierte Schaden-/Kostenquote auf 110,1 (98,0) %. Das versicherungstechnische Ergebnis fiel auf -179 (33) Mio. EUR.

Das Kapitalanlageergebnis stieg zum 30. September um 23,0 % auf 203 (165) Mio. EUR. Das EBIT des Geschäftsbereichs lag bei 25 (204) Mio. EUR. Der Beitrag zum Konzernergebnis beläuft sich auf 14 (132) Mio. EUR.

Der Geschäftsbereich setzt die erfolgreiche Optimierung des Portfolios fort und schließt dabei auch ausländische Risiken mit ein. Insbesondere bei den durch die jüngsten Naturkatastrophenereignisse betroffenen Risiken werden differenzierte Preiserhöhungen in Höhe von bis zu 25 % erwartet.

Drittes Quartal: Fortgesetztes Wachstum im Ausland
Im dritten Quartal stiegen die gebuchten Bruttoprämien auf 741 (684) Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verschlechterte sich infolge der außergewöhnlichen Schadenbelastung im Geschäftsbereich auf 135,0 (98,4) %.

Das versicherungstechnische Ergebnis ging entsprechend auf -211 (8) Mio. EUR zurück. Im Kapitalanlageergebnis wiederum war ein Anstieg auf 66 (56) Mio. EUR zu verzeichnen.

Infolge der ungewöhnlichen Häufung von Schadenbelastungen sank das EBIT auf -137 (62) Mio. EUR und der Beitrag zum Konzernergebnis verschlechterte sich auf -98 (41) Mio. EUR.

Privat- und Firmenversicherung Deutschland: Beitrag zum Konzernergebnis mehr als verdoppelt
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland ist nach neun Monaten unverändert auf einem guten Weg. Im Segment Schaden/Unfallversicherung gelang es, die kombinierte Schaden-/Kostenquote deutlich zu verbessern.

Das Segment Lebensversicherung ist weiter durch die Finanzierung der Zinszusatzreserve (ZZR) belastet. Insgesamt ergibt sich dennoch ein mehr als verdoppelter Beitrag zum Konzernergebnis von 90 (39) Mio. EUR.

Segment Schaden/Unfallversicherung: Verbessertes EBIT durch positive Schadenentwicklung
Die Prämieneinnahmen im Segment Schaden/Unfallversicherung stiegen um 1,9 % auf 1.284 (1.260) Mio. EUR. Der Anstieg war insbesondere auf strategiekonformes Wachstum beim Geschäft mit kleinen und mittelständischen Firmen und Freiberuflern zurückzuführen sowie auf Erfolge im Direktvertrieb und in der Bancassurance.

Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich durch die positive Schadenentwicklung auf 100,3 (103,2) %. Bereinigt um den Aufwand für das Investitions- und Modernisierungsprogramm KuRS lag sie bei 97,8 (100,4) %. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg auf 2 (-33) Mio. EUR.

Das Kapitalanlageergebnis betrug 71 (69) Mio. EUR. Im EBIT verzeichnete das Segment wiederum durch die positive Schadenentwicklung, operative Kosteneinsparungen sowie den geringeren Aufwand für KuRS einen deutlichen Anstieg auf 49 (-9) Mio. EUR.
Drittes Quartal: Kombinierte Schaden-/Kostenquote weiter ermäßigt
Im dritten Quartal blieben die Prämieneinnahmen bei 282 (280) Mio. EUR stabil. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich auf 98,1 (100,3) %. Bereinigt um den KuRS-Aufwand lag sie bei 96,0 (96,9) %. 

Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf 11 (-1) Mio. EUR. Im Kapitalanlageergebnis wurde eine Verbesserung auf 27 (22) Mio. EUR erzielt. Das EBIT stieg auf 27 (8) Mio. EUR.

Segment Lebensversicherung: Anteil kapitaleffizienter und biometrischer Produkte im Neugeschäft erfreulich
Die Prämien in der Lebensversicherung reduzierten sich in den ersten neun Monaten 2017 um 3,4 % auf 3,4 (3,5) Mrd. EUR. Der erwartungsgemäße Rückgang entfällt sowohl auf laufende Beiträge aufgrund erhöhter Abläufe im Jahr 2016 als auch auf Einmalbeiträge.

Das Neugeschäft bei Lebensversicherungsprodukten verringerte sich insgesamt, gemessen am Jahresbeitragsäquivalent (APE), auf 280 (296) Mio. EUR. Der Anteil kapitaleffizienter und biometrischer Produkte liegt bei 72 %.

Das versicherungstechnische Ergebnis betrug -1,3 (-1,2) Mrd. EUR. Es wird weiter durch die Aufzinsung der versicherungstechnischen Rückstellungen sowie die Beteiligung der Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis bestimmt. 

Letzteres stieg um 4,8 % auf 1,4 (1,3) Mrd. EUR, was vor allem an der Realisierung von stillen Reserven zur Finanzierung der ZZR lag. Das EBIT ging durch die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) aufgrund von Steuererträgen bei einigen Gesellschaften auf 67 (79) Mio. EUR zurück.

Drittes Quartal: EBIT stark verbessert
Im dritten Quartal sanken die gebuchten Bruttoprämien auf 1.089 (1.149) Mio. EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf -409 (-426) Mio. EUR. Beim Kapitalanlageergebnis konnte ein leichter Anstieg auf 447 (444) Mio. EUR verzeichnet werden. Das EBIT verbesserte sich auf 26 (6) Mio. EUR.

Privat- und Firmenversicherung International: Anhaltend starkes Bruttoprämienwachstum
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International setzte seine positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 fort. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen um 10,8 % auf 4,1 (3,7) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt betrug der Anstieg 9,3 %, der per saldo nur aus dem Schaden-/Unfallversicherungsbereich stammte.

Beide Zielregionen Lateinamerika und Europa trugen zu dem Wachstum bei. In Lateinamerika resultierte der Anstieg des Prämienvolumens hauptsächlich aus der positiven Entwicklung der Kfz-Versicherung.

In Europa war das Prämienwachstum größtenteils auf gestiegene Durchschnittsprämien in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung sowie die Zunahme der versicherten Fahrzeuge in Polen zurückzuführen.

Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich um 1,1 Prozentpunkte auf 95,9 (97,0) %, hauptsächlich resultierend aus einem Rückgang der Kostenquote aufgrund von Kostenoptimierungsmaßnahmen, was eine leicht gestiegene Schadenquote mehr als kompensieren konnte. Das versicherungstechnische Ergebnis lag mit 31 (-3) Mio. EUR deutlich über Vorjahresniveau.

Im Kapitalanlageergebnis verzeichnete der Geschäftsbereich einen Anstieg von 4,5 % auf 255 (244) Mio. EUR. Ausschlaggebend hierfür waren die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höheren Kapitalanlagebestände. 

Das EBIT lag nach neun Monaten bei 179 (163) Mio. EUR. Der Anstieg im EBIT in Europa konnte den Rückgang in Lateinamerika mehr als kompensieren. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 13,4 % auf 110 (97) Mio. EUR.

Drittes Quartal: Kombinierte Schaden-/Kostenquote stark verbessert
Im dritten Quartal wuchsen die gebuchten Bruttoprämien auf 1.237 (1.182) Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich auf 94,9 (98,0) %. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg auf 17 (-10) Mio. EUR. 

Beim Kapitalanlageergebnis war ein Rückgang auf 82 (91) Mio. EUR zu verzeichnen. Das EBIT verbesserte sich auf 63 (56) Mio. EUR und der Beitrag zum Konzernergebnis wuchs auf 36 (32) Mio. EUR.

Rückversicherung: Außergewöhnlicher Schadenverlauf belastet Ergebnisbeitrag
Der Geschäftsbereich Rückversicherung war im dritten Quartal massiv von den Belastungen aus Naturkatastrophen betroffen. Unter den Umständen fiel der Beitrag zum Konzernergebnis segmentübergreifend auf 271 (404) Mio. EUR.

Segment Schaden-Rückversicherung: Außergewöhnliche Belastung durch Naturkatastrophen
Die gebuchten Bruttoprämien im Segment Schaden-Rückversicherung stiegen um 15,2 % auf 8,2 (7,1) Mrd. EUR. Bereinigt um Währungskurseffekte betrug der Anstieg 16,1 %. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verschlechterte sich aufgrund der außergewöhnlich hohen Großschadenbelastung auf 104,3 (95,1) % und konnte damit den Zielwert von 96 % nicht erreichen. 

Das versicherungstechnische Ergebnis verschlechterte sich deutlich auf -306 (274) Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis verzeichnete einen Anstieg auf 965 (663) Mio. EUR. Das Segment erzielte vor diesem Hintergrund ein EBIT von 612 (919) Mio. EUR, was einem Rückgang von 33,4 % entspricht.

Drittes Quartal: Prämieneinnahmen entwickeln sich positiv
Im dritten Quartal stiegen die gebuchten Bruttoprämien auf 2,8 (2,5) Mrd. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote lag bei 118,2 (94,5) %. Das versicherungstechnische Ergebnis fiel auf -455 (109) Mio. EUR. 

Beim Kapitalanlageergebnis konnte ein Anstieg auf 475 (232) Mio. EUR verzeichnet werden. Das EBIT fiel aufgrund der hohen Belastung durch Großschäden auf -32 (337) Mio. EUR.

Segment Personen-Rückversicherung: Stabile Prämieneinnahmen
Im Segment Personen-Rückversicherung sanken die Prämieneinnahmen nach neun Monaten 2017 nur leicht um 0,9 % auf 5.284 (5.334) Mio. EUR. Währungskursbereinigt wuchsen die gebuchten Bruttoprämien um 0,7 %. Das versicherungstechnische Ergebnis verschlechterte sich auf -363 (-237) Mio. EUR. 

Aufgrund des unverändert niedrigen Zinsniveaus ging das Kapitalanlageergebnis um 12,3 % auf 433 (494) Mio. EUR zurück. Das EBIT verschlechterte sich um 31,2 % auf 194 (282) Mio. EUR.

Drittes Quartal: Leichter Anstieg der gebuchten Bruttoprämien
Im dritten Quartal wuchsen die gebuchten Bruttoprämien auf 1.714 (1.678) Mio. EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis verschlechterte sich auf -134 (-61) Mio. EUR. Beim Kapitalanlageergebnis war ein Rückgang auf 133 (173) Mio. EUR zu verzeichnen. Das EBIT ging auf 38 (108) Mio. EUR zurück.

Ausblick 2017
Die Talanx hat aufgrund der außergewöhnlich hohen Großschadenbelastung im dritten Quartal ihren Ausblick für das Geschäftsjahr 2017 bereits Ende Oktober auf rund 650 Mio. EUR angepasst. Dementsprechend wird die Eigenkapitalrendite bei rund 7,5 % erwartet. 

Diese Ergebnisprognose unterstellt, dass die Großschadenbelastung im vierten Quartal die für ein Quartal budgetierten Großschäden nicht übersteigt. Weiterhin erwartet die Talanx für das Gesamtjahr ein Wachstum der Bruttoprämien von mehr als 4,0 % auf Basis konstanter Wechselkurse. Die Kapitalanlagerendite sollte bei mindestens 3,0 % liegen.

Diese Ziele für das Geschäftsjahr 2017 stehen wie regelmäßig unter dem Vorbehalt, dass an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten und Großschäden innerhalb der Erwartungen bleiben. Eine Dividendenzahlung mindestens auf Vorjahresniveau ist aus heutiger Sicht weiter gewährleistet.

Ausblick 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 strebt die Talanx trotz der sich weiter in den Kapitalanlagebeständen niederschlagenden Euro-Niedrigzinsphase einen deutlich verbesserten Konzerngewinn von rund 850 Mio. EUR an. 

Das Bruttoprämienwachstum soll auf Basis konstanter Wechselkurse bei mindestens 2,0 % liegen. Die Kapitalanlagerendite sollte mindestens 3,0 % und die Eigenkapitalrendite rund 9,0 % entsprechen.

Auch die Ziele für das Geschäftsjahr 2018 stehen wie gewohnt unter dem Vorbehalt, dass an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten und Großschäden innerhalb der Erwartungen bleiben. 

Erklärtes Ziel ist es, auch für das Geschäftsjahr 2018 einen Anteil von 35 bis 45 % vom Konzernergebnis als Dividende auszuschütten.

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