US-Notenbank gibt Signale für Leitzinserhöhung

ActivTrades:


Seit Wochen fieberten die Investoren auf diesen Tag hin. Es wurde erwartet, dass die Sitzungsprotokolle der Fed ein klares Signal für eine Leitzinserhöhung im März geben würden. Doch dann machte es Puff – und der US-Dollar ging auf breiter Front auf Tauchstation, obwohl die amerikanische Notenbank höhere Zinsen ansteuert.

Nach den Protokollen der US-Notenbank vom Februar stieg der US-Dollar kurz nach Norden, konnte das Niveau aber nicht halten und gab seine angesammelten Gewinne wieder ab – ungeachtet der Tatsache, dass die US-Entscheidungsträger die Notwendigkeit einer „recht baldigen“ Erhöhung betonten, falls die US-Wirtschaft auf Kurs bleibt.

Viele Stimmberechtigte schätzen die Risiken eines bedeutenden Inflationsschubs gering ein. Jedoch war der übergeordnete Tenor des Protokolls positiv, zumal einige Fed-Vertreter sogar mit einem temporären Überschießen der Arbeitslosigkeit rechnen. Alles in allem scheint das von den Finanzmärkten mit Spannung erwartete Sitzungsprotokoll Vermutungen zu bestätigen, wonach die Fed den Leitzins schon bald erhöhen könnte.
 

Der US-Dollar hat aber bislang noch keine Unterstützung durch eine restriktive Fed erhalten. Statt des erwarteten leichten Anstiegs fiel die US-Währung auf breiter Front, was überraschend ist, da vieles für eine baldige Zinserhöhung in den USA spricht. Ganz anders dagegen der Tenor an den Terminmärkten, denn nach dem Barometer von CME FedWatch signalisieren die Kurse an den Terminmärkten, dass Investoren die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im März auf nur noch rund 22 Prozent taxieren, was auch der Grund für die breit angelegte Schwäche des US-Dollars war.

Jerome Powell vom in Washington ansässigen Gouverneursrat der Fed sagte zudem gestern, dass die US-Notenbank die Zinsen schrittweise erhöhen wird. Gleichzeitig betonte er, dass drei Leitzinserhöhungen in diesem Jahr plausibel seien. Vor diesem Hintergrund konnte der US-Dollar einen Teil der Verluste vor dem Ende der New York Session aufholen. Kurzfristig sollte der US-Dollar gegenüber den anderen Hauptwährungen weiter aufwerten aufgrund der positiven Datenlage und der Aussicht auf eine Anhebung bereits im März.
Malte Kaub

Die hier formulierten Gedanken und Meinungen sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansicht von ActivTrades Plc wider. Dieser Kommentar dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Jegliche Prognosen über künftige Marktentwicklungen sind indikativer Natur. Die Entscheidung, vorgestellte Techniken, Ideen und Vorschläge umzusetzen, liegt im alleinigen Ermessen des Lesers.

Disclaimer

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Die zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageauskunft dar. Sie wurden nicht im Einklang mit den rechtlichen Anforderungen erstellt, welche eine unabhängige Anlageauskunft fördern soll, und ist demnach als Marketingmitteilung zu verstehen. Alle Informationen wurden durch ActivTrades PLC (“AT”) erstellt. Die Informationen beinhalten keine Auskunft über ATs Preise, oder ein Angebot oder Aufforderung zu einer Transaktion in irgendeinem Finanzinstrument. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Information gegeben. Alle Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und die Finanzsituation der Empfänger. Renditeentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator zukünftiger Entwicklungen. AT bietet ausschließlich einen Auftragsdurchführungsservice an. Folglich geschieht der Handel auf Basis dieser Information auf eigenes Risiko.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge