Vergessene Bankkonten: Unverhoffter Nachlass für Erben

Postbank: Ein längst vergessenes Sparkonto, ein Depot, das nie gekündigt wurde: So kommen Erben verschollenem Nachlass auf die Spur. Es betrifft nicht nur das Vermögen des steinreichen Erbonkels – auch im Nachlass eines Durchschnittsverdieners können alte Konten und Sparbücher existieren, zu denen keine Unterlagen mehr vorhanden sind.

Große und kleine Beträge
Oftmals befinden sich auf den sogenannten nachrichtenlosen Konten allerdings nur kleine Guthaben. Wie können Angehörige und andere Erben Zugang zu dem verschollenen Nachlass bekommen?

„Sind sich Erben unsicher, ob Konten, Depots und Schließfächer, zu denen es keine Nachweise mehr gibt, zum Nachlass gehören, können sie einen Nachforschungsantrag beim Bundesverband deutscher Banken stellen“, empfiehlt Rosemarie Liebl von der Postbank.

„Der Bankenverband sucht bei den ihm angeschlossenen Banken nach Bankverbindungen des Erblassers.“ Einen Antrag kann nur ein Erbberechtigter stellen, der sich über eine Kopie des Erbscheins oder des Testaments mit gerichtlichem Eröffnungsvermerk ausweisen muss. Die Suche kann auf maximal drei Bundesländer ausgedehnt werden und ist in der Regel kostenlos.

 

Tipp der Redaktion: Verschenken statt vererben kann sich finanziell richtig lohnen

 

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