Wie sind Auto-Dachboxen versichert?

Gothaer Versicherung: Skier, Snowboard, das richtige Schuhwerk, Helme und dicke Kleidung – wer mit dem Auto in den Skiurlaub fährt, kommt an einer Dachbox kaum vorbei. Doch neben dem Nachteil, dass der Wagen mit einer Dachbox im Schnitt bis zu 1,5 Liter mehr Kraftstoff auf 100 Kilometern verbraucht, kann der zusätzliche Stauraum auf dem Dach auch zu einer Gefahrenquelle werden.

Pünktlich zum Start in die Winterferien in vielen Bundesländern gibt die Gothaer Tipps, worauf Verbraucher bei einer Reise mit Dachbox achten sollten.

Fahrverhalten den geänderten Bedingungen anpassen
Eine sichere und korrekte Befestigung der Dachbox unerlässlich. Außerdem sollten Verbraucher beim Kauf einer Dachbox unbedingt auf Sicherheitssiegel und eine verlässliche Zentralverrieglung achten. Darüber hinaus beeinflusst das zusätzliche Gewicht auf dem Dach das Fahrverhalten des Autos spürbar.

Der Bremsweg wird länger und der Wagen kann sich in Kurven stärker zur Seite neigen. Außerdem bieten die Dachaufbauten dem Seitenwind mehr Angriffsfläche. Es existiert zwar kein spezielles Tempolimit für Dachboxen, es wird aber empfohlen nicht schneller als 100 bis 120 km/h zu fahren.

Hausratversicherung auf Transportmittel prüfen
Vor der Abfahrt sollte man aber nicht nur die sichere Befestigung, sondern auch die Hausratpolice überprüfen. Rutscht nämlich zum Beispiel bei einem Bremsmanöver die Box trotz korrekter Sicherung vom Dach und der Inhalt wird beschädigt, greift unter Umständen die Hausratversicherung.

Mit Außenversicherungsklausel gegen Diebstahl abgesichert
Was aber passiert, wenn die abgeschlossene Box im Urlaubsort aufgebrochen und der Inhalt entwendet wird? „Der Inhalt der Boxen ist durch die Klausel „Diebstahl aus Kfz“ in der Hausratversicherung abgedeckt. Ersetzt werden in der Hausratversicherung bis zu drei Prozent der Versicherungssumme. Wertsachen und Bargeld sind dabei ausgenommen“, erklärt Schindler.

Sicherheits-Tipps für Reisen mit Dachbox

  • Dachboxen korrekt und sicher befestigen
  • Nur Dachboxen mit GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit kaufen
  • Knopfsicherung und Zentralverrieglung sind vorteilhaft
  • Besonders schwere Gegenstände gehören in den Kofferraum
  • Zusätzliche Spanngurte für mehr Sicherheit
  • Bei Seitenwind bietet die Dachbox zusätzliche Angriffsfläche
  • Fahrweise den veränderten Bedingungen anpassen

 

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