Wikileaks-Enthüllungen bedrohen deutsche Banken

Weltweit erregt dieser Tage kaum ein Thema mehr Aufsehen als die Tumulte um die Enthüllungs-Plattform wikileaks. Solche so genannte Whistleblower-Plattformen sind im Grunde nichts Neues, doch aufgrund der Fülle und der Brisanz der Informationen, die wikileaks zu Tage gefördert hat, ist die Website ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Nun sollen interne Dokumente aus Banken veröffentlicht werden.

Die bösen Banken

In Zeiten der Finanz- und Schuldenkrise müssen wir uns eingestehen, dass die Banken nicht gerade im Ruf stehen, die Retter der Welt zu sein. Aufgrund jahrelang währender Spekulationen und lockerer Kreditvergaben haben sie die Krise ausgelöst. Auch die Schuldenkrisen der betroffenen Euro-Staaten ist letztlich auf die Schieflagen der ansässigen Banken zurückzuführen.

Es ist also nachvollziehbar, dass viele Menschen gegenwärtig einen Groll gegen die großen Finanzinstitute hegen. Wie schon im Falle der Dokumente zum Afghanistan- beziehungsweise Irakkrieg oder der US-Diplomatie hat sich nun wohl wieder ein Insider gefunden, der einige ihm zugängliche Daten der freien Welt zur Verfügung stellen möchte. Den Bankern dürfte dies gar nicht gefallen.

Wer ist betroffen?

Im Moment ist ungewiss, was die Welt zu erwarten hat. Wenn Sie nicht gerade im Vorstand einer großen Bank sitzen, dann sind Sie sicherlich ein bisschen neugierig. Die Dokumente sollen en Detail zeigen, wie es in den obersten Riege einer Bank zugeht, wie dort kommuniziert wird, wie Entscheidungen gefällt werden – und welche Geschäfte gemacht wurden. Das Skandalpotential ist also hoch.

Laut wikileaks liegen bereits etliche Dokumente zu einer bestimmten Großbank vor. Wenngleich es sich hierbei um keine der deutschen Banken handeln wird, so werden zumindest Verhaltensweisen offenbar, die bislang im Geheimen bleiben und stellvertretend für alle großen Banken erachtet werden können. Ansonsten wäre der Aufruhr ja nicht so groß. Gerade das ist es, was wikileaks so ungemütlich macht: Die Qualität der Information.

Die Rolle der Insider

Wikileaks könnte jedoch sofort zumachen, wenn es nicht immer wieder Menschen gäbe, die vertrauliche Dokumente weiterleiten. Die Rede ist von Insidern. Diese gehen in den jeweiligen Fällen einen großen Schritt, denn sie werden damit vertragsbrüchig und machen sich strafbar. Aber scheinbar gibt es eben Dinge, die im Verborgenen liegen und so anrüchig sind, dass sie jemand aufdecken zu müssen gedenkt.

Auch in der Bankenlandschaft haben sich also Insider gefunden, die den radikalen Schritt gewagt haben. Es bleibt abzuwarten, welche Enthüllungen damit konkret anstehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch illegale Aktivitäten offenbar werden. Das würde dann eine Kettenreaktion auslösen, von welcher auch die deutschen Institute sich nicht retten könnten, ob sie nun im Mittelpunkt stehen oder nicht.

Fazit

Das Thema wikileaks erzeugt derzeit so viel Wirbel, dass mit den geplanten Enthüllungen zu den Banken eine regelrechte Lawine in Gang gesetzt werden kann. Dabei bewegen sich die Insider, die dahinter stehen, auf ganz dünnem Eis. Ob sie der Welt damit einen Gefallen tun, bleibt abzuwarten. Vor allem die rechtliche Umgebung der Veröffentlichungen bleibt kritisch, wie Sie mitbekommen haben.

Letztlich geht es um Informationsasymmetrie. Es entstehen Ungleichgewichte, wenn eine Gruppe mehr weiß als eine andere. Von diesen Ungleichgewichten profitieren nur die einen. Wissen ist Macht, wie man so schön sagt. Diese Macht können Sie sich in Form einer gewinnbringenden Strategie am Aktienmarkt zu Nutze machen. Ganz legal. Mehr dazu erfahren Sie unter www.insider-alarm.de.

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