Wirtschaftskalender: Stützen die europäischen BIP-Daten den EUR?

XTBNach einem trägen Montag haben wir am Dienstag einen Kalender mit vielen wichtigen Veröffentlichungen. Aus der Eurozone erhalten wir die vorläufigen BIP-Daten für das dritte Quartal. Außerdem werden den ganzen Tag über Inflationszahlen aus den EU-Mitgliedsländern veröffentlicht, wobei vor allem der deutsche Bericht (14:00 Uhr) wichtig sein dürfte. Das CB-Verbrauchervertrauen liefert uns wiederum einen schnellen Überblick über die Stimmung in der US-Wirtschaft. Zuallerletzt werden sich die Ölhändler auf die wöchentlichen API-Schätzungen konzentrieren.

11:00 Uhr | Eurozone, BIP-Daten (Q3): Die BIP-Daten aus den USA vom letzten Freitag konnten die Markterwartungen übertreffen, was die starken Fundamentaldaten der US-Wirtschaft unterstreicht. Auf der anderen Seite ist die Situation in Europa völlig anders. Selbst von der EZB (letzte Sitzung) wurden die schwächeren Daten berücksichtigt. Der Marktkonsens deutet darauf hin, dass die europäische Wirtschaft im Zeitraum von Juni bis September mit einem Tempo von 0,4% im Quartalsvergleich expandierte.

Beachten Sie, dass der EUR am Montag unter Druck geriet, nachdem Angela Merkel ankündigte, im Dezember nicht mehr für den Parteivorsitz der CDU zu kandidieren. Zwei wichtige Berichte (heutige BIP-Daten und VPI am Mittwoch) könnten eine Chance für das Paar darstellen, sich von der wichtigen Unterstützungszone zu erholen.

 


15:00 Uhr | USA, CB-Verbrauchervertrauen (Oktober): Das Pendant der Uni-Michigan sank im Oktober von 100,1 auf 98,6 Punkte. Ein ähnliches Ergebnis wird beim heutigen Index des Conference Board erwartet. Der Wert für das Verbrauchervertrauen dürfte im Oktober von 138,4 auf 136 Punkte zurückgehen. Während ein erwarteter Rückgang beunruhigend erscheinen mag, sollte man bedenken, dass sich der CB-Index auf dem höchsten Stand seit der Dotcom-Blase befindet. Allerdings könnte ein möglicher Rückgang nicht auf eine Verschlechterung, sondern lediglich auf eine Korrektur hinweisen.

21:40 Uhr | API-Bericht zu Rohöl-Lagerbeständen: Der Abverkauf auf dem Ölmarkt hat sich zuletzt etwas entspannt. Die Besorgnis über die Eskalation des Handelskonflikts wehrte jedoch am Montag die Bullen ab und ließ den Rohstoffpreis fallen. Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping, die für nächste Woche geplant sind, sind hier von entscheidender Bedeutung. Sollten keine Fortschritte erzielt werden, könnte dies risikoreiche Vermögenswerte wie Öl belasten. Am Dienstagabend erhalten wir das API-Update zu den Rohöl-Lagerbeständen, die kurzfristig für zusätzliche Volatilität sorgen könnten. Erwartet wird ein Lageraufbau von 3,6 Mio. Barrel.

 

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
– 09:00 Uhr | De Cos von der EZB
– 09:15 Uhr | Nicolaisen von der Norges Bank
– 14:30 Uhr | Praet von der EZB
– 15:10 Uhr | Lautenschläger von der EZB

Folgende Unternehmen veröffentlichen heute ihre Berichte:
06:45 | BBVA (BBVA.ES / ISIN: ES0113211835)
06:50 | TAG Immobilien (TEG.DE / WKN: 830350)
07:00 | Fresenius Medical Care (FME.DE / WKN: 578580)
07:00 | Fresenius SE (FRE.DE / WKN: 578560)
07:00| Fuchs Petrolub (FPE3.DE / WKN: 579043)
07:00 | BNP Paribas (BNP.FR / ISIN: FR0000131104)
07:30 | Telefonica Deutschland (Q2D.DE / WKN: A1J5RX)
07:30 | Deutsche Lufthansa (LHA.DE / WKN: 823212)
08:00 | Beiersdorf (BEI.DE / WKN: 520000)
08:00 | Reckitt Benckiser (RB.UK / ISIN: GB00B24CGK77)
08:00 | BP  (BP.UK / ISIN: GB0007980591)
11:45 | Pfizer (PFE.US / ISIN: US7170811035)
11:55 | Coca-Cola (KO.US / ISIN: US1912161007)
12:30 | General Electric (GE.US / ISIN: US3696041033)
12:55 | Under Armour (UAA.US / ISIN: US9043111072)
13:00 | Fiat Chrysler (FCA.IT / ISIN: NL0010877643)
14:00 | Deutsche Börse (DB1.DE / WKN: 581005)
18:00 | L’Oréal (OR.FR / ISIN: FR0000120321)
– 21:05 | Facebook (FB.US / ISIN: US30303M1027)
23:15 | Ebay (EBAY.US / ISIN: US2786421030)
Volkswagen (VOW.DE / WKN: 766403)

 


 

Die gestrigen Entwicklungen in der europäischen Politik haben den EURUSD in Richtung 1,13 gedrückt. Die Veröffentlichung der BIP- und Inflationsdaten (diese Woche) könnte die letzte Chance für das Paar sein, nicht unter die genannten Marke zu fallen. Quelle: xStation 5

 

 

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