XTB: Dax beobachtet die 10.000 Punkte aus sicherer Entfernung

XTB: Der Dax eröffnete heute  mit freundlichen  9.752 Punkten. Trotzdem verhalten sich viele Anleger noch zögerlich, da die Vorgaben aus den USA eher durchwachsen waren. Dort konnte sich der Kurs des Dow Jones gestern zwar wieder leicht aus den Verlusten heraus bewegen, schloss am Ende jedoch mit einem Minus von 0,3 Prozent ab. Hier wurden vor allem die neuen Quartalszahlen, der großen Konzerne von den Börsianern, als negativ aufgefasst.

 

Deutlich besser läuft es da in Asien, hier hatte die chinesische Notenbank den nationalen Banken mit 31 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen und diese unterstützt. Dies führte dazu, dass der Nikkei-Index in Tokio heute mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 15.821 Zählern abschloss.

 

Aus Sicht des Konjunkturkalenders werden heute keine großen Impulse erwartet. Es stehen lediglich gegen Vormittag die Arbeitslosenzahlen aus Großbritannien, sowie das Sitzungsprotokoll der Bank of England an. Im weiteren Verlauf des Tages folgt dann noch die Zinsentscheidung der Bank of Canada und Quartalszahlen von Abbott, ASML, Ebay und United Technologies, die eventuell für etwas Bewegung im Markt sorgen könnten.

 

Außerdem beginnt heute das Weltwirtschaftforum in Davos. Dort werden mehr als 40 Staats- und Regierungschefs, sowie zahlreiche Außenminister erwartet. Hier tagen und beraten 4 Tage lang geschäftliche, politische, intellektuelle und weitere Persönlichkeiten aus internationalen Unternehmungen darüber, wie sie die Bedingungen auf der Welt verbessern können.

 

Siemens: Leichte Belastung durch schwachen Zahlen von ABB

Leicht negativ wirkten sich heute die Quartalszahlen von dem Schweizer Konzern ABB auf die Aktie von Siemens aus. Der Konzernchef Ulrich Spiesshoffer verkündete am Morgen eine Gewinnwarnung. Es kam zu außerplanmäßigen Aufwendungen in Höhe von 260 Millionen Dollar, auf Grund von starken Windstürmen, die den Bau von Windsparks auf hoher See stark verzögert hatten. Die Aktie von ABB sank daraufhin um mehr als 4 Prozent, was wiederrum auch die Aktie von Siemens leicht belastete.

 

Interessant könnte es für Siemens heute zudem aus politischer Sicht werden. Denn heute tagt das Bundeskabinett über die zukünftige Entwicklung des Gesetzes für erneuerbare Energien. Hier hatte sich der Bundeswirtschafts- und Energieminister Gabriel schon vorab für eine Verschärfung des Gesetzes ausgesprochen. Gestern Abend ließ Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser im Fernsehen seinen Frust zum Thema Energiewende freien Lauf. Er warf der Politik gravierende Fehler bei der Energiewende vor. Diese müsse man nun stoppen und komplett neu überdenken. Wortwörtlich sagte er: „Der Grundfehler des Energie-Einspeisungs-Gesetzes war, dass man nicht die Innovation in der Technologie gefördert hat, sondern die Anzahl der Quadratmeter auf bayerischen und deutschen Dächern".

 

Bayer füllt die Kriegskassen für eine mögliche Übernahme

Der Leverkusener Pharmakonzern Bayer hat das aktuell niedrige Zinsniveau ausgenutzt, um günstig an Fremdkapital zu kommen. Der Konzern gab Anleihen über eine Laufzeit von 2, 4 und 7 Jahren aus und spülte damit rund zwei Milliarden Euro frisches Geld in die Kassen. Dieses Geld können sie auch gut gebrauchen um die Übernahme des norwegischen Krebsspezialisten Algeta, für 2,1 Milliarden Euro, durchzuführen. Die immer näher rückenende Übernahme verhalf der Aktie heute zu einem Plus von 0,7 Prozent und gehört damit zu den Gewinnern am Morgen.

 

Allianz: Horrorjahr von Pimco hat auch personelle Folgen

Der zur Allianz gehörende US-Vermögensverwalter Pimco gibt eine Veränderung in der Führungsetage bekannt. Nachdem der weltgrößte Anleihenfonds „Pimco Total Return“ das schlechteste Jahr seit langem hatte, tritt der Chef Mohamed El-Erian zurück. Er wird den Konzern jedoch nicht ganz verlassen, sondern einen anderen Platz einnehmen.

 

Gleichzeitig gab es aber auch positive Nachrichten aus der Münchner Zentrale, denn die Ausweitung des Geschäfts in Italien nimmt Formen an. Hier möchte man der Versicherungsgruppe Unipol Teile der Tochter Milano Assecurazioni abkaufen. Dafür gab es heute von den Italienern grünes Licht, wodurch dem Kauf nichts mehr im Wege steht.

 

Wenn man sich die Aktie der Allianz anschaut, überwiegen jedoch die negativen Zahlen aus den USA mehr, als die positiven aus Italien und so liegt die Aktie momentan knapp mit 1,5 % im Minus.

 

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