XTB: Dax beobachtet die die 9.600 Punkte wieder aus der Ferne

XTB: Der deutsche Leitindex eröffnet heute mit einem Minus von 0,18 Prozent bei 9.522 Punkten und hält sich weiterhin über der Marke von 9.500 Punkten. Nicht ganz unschuldig waren dabei die schwachen Vorgaben aus Japan. Dort fiel der Nikkei-Index gut 1,8 Prozent und schloss den Handelstag mit 14.534 Punkten.

Aus deutscher Sicht erwarten uns heute noch gegen 11.00 Uhr die Zahlen des Münchner Halbleiterhersteller Infineon. Hier gehen die Experten auf Grund von guten Geschäften mit der Automobilindustrie und der Handybranche von positiven Zahlen aus. International gesehen veröffentlichen gegen Nachmittag und Abend noch Eni, PepsiCo, AIG, Goodyear und Kraft Foods ihre Zahlen aus dem 4. Quartal. Außerdem erscheinen heute noch die Einzelhandelsumsätze, die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA und eine weitere Rede von Janet Yellen vor dem US-Senat.

Commerzbank kommt aus den roten Zahlen
Die zweitgrößte Großbank Deutschlands legte heute Vormittag seine Zahlen für das abgelaufene Jahr vor. Denen war zu entnehmen, dass man trotz hoher Kosten für den Konzernumbau und die Abwicklung der spanischen Immobilienkredite, einen Überschuss von 78 Millionen erwirtschaftete. Der operative Gewinn lag  bei 725 Millionen Euro und traf die Erwartungen der Analysten.

Positiv zu bewerten war auch der rasche Abbau des Non-Core-Assets Bereich. Diesen konnte man im vergangenen Jahr deutlich schneller reduzieren als erwartet. Statt der angepeilten 125 Milliarden Euro konnte man den Bereich auf gut 116 Milliarden Euro reduzieren. Dadurch korrigiert die Commerzbank ihr Ziel von 90 auf 75 Milliarden Euro.

Nicht nur die Frankfurter freuten sich heute über ihre gute Zahlen, sondern auch die Anleger und so ging es für die Papiere der Commerzbank am Morgen um 2,87 Prozent nach oben.

Aurubis kämpft mit den Kupferpreisen
Die Aurubis AG aus Hamburg legte heute seine Bücher für das erste Geschäftsquartal offen. Unter dem Strich erwirtschaftete das im MDax gelistete Unternehmen einen Verlust von 52 Millionen Euro, nachdem man im Vorjahr noch ein Plus von 10 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Der Umsatz fiel dabei auf Grund der niedrigen Kupferpreise um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zurück. Dadurch war das operative Ergebnis rückläufig und brach von 148 Millionen Euro auf 4 Millionen Euro ein.

Vorstandschef Peter Willbrandt begründete den Einbruch vor allem durch die Generalüberholung der Kupferschmelze am Heimatstandort Hamburg. Dabei hatte es bei dem Zusammensetzen und Start der Maschinen technische Probleme gegeben.

Der Blick in die Zukunft sieht auch eher durchwachsen zu sein. Zwar geht man davon aus, dass es zu einem leichten Anstieg im Absatz von Kupferprodukten kommt, jedoch sei die Perspektive für das Abfallprodukt Schwefelsäure, dass bei der Produktion von Kupfer entsteht, immer noch problematisch. Das eher schlechte Zahlenwerk und die Ankündigung aus der Vergangenheit darüber, dass man keine Dividende zahlen wird führten dazu, dass die Aktie aktuell 0,33 Prozent im Minus notiert.

Carl Zeiss Meditec  startet schlechter in das Jahr
Das weltweit im Bereich der Medizintechnik agierende Unternehmen Carl Zeiss Meditec aus Jena legte heute seine Zahlen für das erste Quartal vor. Dabei setzte dem im TecDax gelisteten Unternehmen ein schwaches Geschäft in der Mikrochirurgie zu, wodurch der Umsatz um 3,1 Prozent auf 212,3 Millionen Euro schrumpfte. Dadurch verringerte sich auch der Ebit auf 26,5 Millionen Euro und lag damit unter den Erwartungen der Analysten.

Die Konzernzentrale vermeldete, das man trotzdem an den Konzernzielen weiterhin festhält und die Rendite langfristig auf 15 Prozent steigern will. Aktuell notiert die Aktie von Carl Zeiss mit 0,98 Prozent leicht im Plus.

Nestlé wächst schwächer als erwartet
Nachdem der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé bereits Anfang der Woche einen Teilverkauf seiner Anteile an dem Kosmetikkonzern L´Oreal aus Frankreich verkündete, folgten heute die Jahreszahlen. Der Umsatz stieg um fast 3 Prozent auf 92,2 Milliarden Franken, jedoch war der Gewinn um 600 Millionen Franken auf 10,0 Milliarden Franken rückläufig.

Der Konzernchef Paul Bulcke hatte bereits im Herbst verlauten lassen, dass man unter dem Wachstumsziel von 5-6 Prozent liegen würde. Daher war das heute veröffentlichte Wachstum von 4,6 Prozent für das vergangene Jahr auch keine große Überraschung mehr. Daher verkaufen die Schweizer seit den letzten Monaten immer wieder schlecht laufende Bereiche des Unternehmens um ihr Portfolio zu bereinigen.

Die Zahlen kamen heute bei den Anlegern nicht so gut an, da Analysten einen höheren Umsatz und Gewinn vorausprognostiziert hatten. Daher fielen die Papiere von Nestlé heute bereits um mehr als  1,45 Prozent.

Cisco: Schwaches Wachstum verärgert die Anleger
Nachdem man die Aktionäre im Dezember bereits über ein vermutlich schwaches Wachstum in Kenntnis gesetzt hatte, folgten gestern Abend nach Börsenschluss die Zahlen Schwarz auf Weiß. Das für seine Router und Switches bekannte US-amerikanische Unternehmen Cisco erwirtschaftete im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 11,2 Milliarden Dollar. Damit ging der Umsatz zwar um 8 Prozent zurück, jedoch lag man im Rahmen der Analysteneinschätzungen. Das lag vor allem an dem schlechten Wachstum in den Schwellenländern wie Brasilien und Russland.

Daher geht man in der Chefetage von Cisco auch für das aktuelle Geschäftsquartal von einem rückläufigen Umsatz von bis zu 8 Prozent. Einzige positive Nachricht gestern Abend war die Dividendenzahlung für das Quartal von 19 Cent pro Aktie. Trotzdem überwiegen nach wie vor die schlechten Zahlen und so gehören die Anteilsscheine der Amerikaner heute Morgen mit einem Minus von 4,8 Prozent zu den Verlierern.

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