XTB: Dax blickt verschlafen auf die 9.700 Punkte

XTBDax blickt verschlafen auf die 9.700 Punkte

Der deutsche Leitindex eröffnete die heutige Handelswoche mit 9.619 Punkten leicht im Minus. Das lag vor allem an der Zurückhaltung der Anleger, die erst einmal die Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklima-Index um 10.00 Uhr abgewartet haben. Nachdem das Münchener Institut diesen veröffentlicht hatten, ging es auch mit dem Dax kurzzeitig auf ein Hoch von 9.680 Punkten.

 

Ifo-Geschäftsklima-Index

Der Ifo-Index steigt im Februar weiter an und entwickelt sich damit genau entgegengesetzt zu den Erwartungen der Experten, welche einen unveränderten Wert prognostiziert hatten. Die 7000 befragten Manager sehen diesen Monat aber deutlich optimistischer, wodurch das Barometer von 110,6 auf 111,3 Punkten stieg.

 

Bei der aktuellen Lage stieg das Barometer ebenfalls um 2 Punkte auf 114,4 Punkte an. Schlechter sah es dagegen bei der Prognose für die Zukunft aus, denn hier ist die Stimmung unter den Managern eher pessimistisch, wodurch der Wert auf 108,3 Punkte fiel.

 

Volkswagen: Scania Top, VW Flop

Die Aktie der Wolfsburger kam heute deutlich unter die Räder, nachdem man den Aktionären am Freitag einen schwachen Ausblick auf das aktuell laufende Jahr bot. Für 2014 erwartet man nur einen Umsatz zwischen 191 und 203 Milliarden Euro, sowie einen operativen Gewinn von maximal 13,2 Milliarden Euro. Auf Grund dieser ernüchternden Zahlen stuften diverse Investmentbanken ihre Erwartungen für Volkswagen herunter.

 

Verstärkt wurde dieser Abwärtstrend noch durch die Ankündigung von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech über 90 Prozent an der schwedischen LKW-Tochter Scania übernehmen zu wollen, um diese dann von der Börse zu nehmen. Durch die Übernahme will Volkswagen die Zusammenarbeit zwischen MAN und Scania deutlich verbessern und ausbauen.

 

Diese Übernahme hat aber nicht nur Befürworter, sondern auch viele die sich gegen eine solche Übernahme stellen, wie zum Beispiel der Versicherungs- und Finanzdienstleister Skandia Liv, der zu den größten Anteilseigner von Scania gilt. Für die Aktien von Volkswagen ging es daher heute an den Börsen um mehr als 6,5 % bergab. Die Papiere der Tochtergesellschaft Scania schossen dagegen raketenartig durch die Decke und erreichten heute bereits ein Plus von fast 35%.

 

Big, Bigger HSBC

Die britische Großbank HSBC bleibt weiterhin das größte Finanzinstitut in Europa, wie die heute veröffentlichten Zahlen ergeben haben. Dabei fielen viele Zahlen, auf Grund der Turbulenzen in den Schwellenländern, schlechter aus als von Experten erwartet wurde.  Das Ergebnis vor Steuern stieg zwar um gut 9 Prozent auf 22,6 Milliarden Dollar, lag damit aber rund 1,7 Milliarden Dollar unter den Erwartungen der Experten.

 

Für das gestiegene Ergebnis war auf der einen Seite der strikte Sparkurs der Briten verantwortlich, der zu einer Kostensenkung von 6 Prozent führte und auf der anderen Seite der Anstieg der Erträge um knapp 3 Prozent auf mehr als 63 Milliarden Dollar.

 

Damit scheint die HSBC eigentlich gut aufgestellt will man meinen, aber die Anleger scheinen trotz alledem von den Zahlen enttäuscht zu sein und so fiel die Aktie der HSBC bereits um 3,8 Prozent.

 

Da diese Woche noch viele weitere Zahlen anstehen, abschließend noch eine kleine Übersicht über die Ereignisse der anstehenden Woche:

 

Dienstag, 25. Februar 2014:

–          Quartalszahlen: Aixtron, Home Depot, First Solar, Macy´s

–          Jahresabschluss: BASF, Fresenius, FMC ST, Xing

–          USA: Verbrauchervertrauen Februar, Redbook, Richmond Fed Herstellerindex Februar

–          Deutschland: BIP 4. Quartal

 

Mittwoch, 26. Februar 2014:

–          Quartalszahlen: Airbus, QSC, Abercrombie & Fitch, Royal Bank of Canada

–          Jahresabschluss: Airbus, GERRY WEBER, O2, Swiss Life Holding, Telekom Austria AG

–          Bilanzpressekonferenz: DAB bank AG,

–          USA: Verkäufe nach Häuser Januar, Ölbestände

 

Donnerstag, 27. Februar 2014:

–          Quartalszahlen: ProSiebenSat.1 Media,

–          Jahresabschluss: Allianz, Allreal Holding, HOCHTIEF, Telefonica

–          Deutschland: Arbeitsmarktdaten und Verbraucherpreise für Februar

–          Europa: Geldvolumen Eurozone Januar

–          USA: Fed Balance Sheet, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar

 

Freitag, 28. Februar 2014:

–          Quartalszahlen: Fuchs Petrolub VZ, Salzgitter AG, Bayer, BVB

–          Deutschland: Außenhandelspreis Januar, Großhandelsumsatz 4. Quartal

–          Europa: Arbeitslosigkeit Januar,

–          USA: Chicago Einkaufsmanagerindex Februar, Verbrauchervertrauen University of Michigan Februar, Agrarpreise Februar, BIP 4. Quartal

 

       Kanada: Industrie BIP Dezember

 

 

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