XTB: Dax steht in den Startlöchern für neue Impulse

XTB: Der deutsche Leitindex startete heute zurückhaltend mit 9.641 Punkten in den Handelstag und bewegt sich aktuell leicht unterhalb des Eröffnungskurses. An diesem lustlosen Kursverlauf wird sich vermutlich vorerst nichts ändern, denn die Anleger warten auf die frischen Konjunkturdaten aus den USA. Dort werden gegen Nachmittag Immobilienzahlen und die Erzeugerpreise aus dem Monat Januar veröffentlicht. Etwas später gegen Abend folgen dann noch das Protokoll der Fed-Sitzung, sowie die Jahreszahlen von der Deutschen Börse.

 

Neuigkeiten gab es vorab von der Federal Reserve, welche gestern Abend über eine härtere Regelung von ausländischen Banken entschied. Diese sollen in Zukunft genauso behandelt werden, wie die heimischen Banken. Das bedeutet im Klartext, dass die ausländischen Geldinstitute ein deutlich höheres Kapitalpolster ausweisen müssen, als es beispielsweise Basel III verlangt. Das könnte für ausländische Bankinstitute, die an der Wall Street handeln, eine deutliche Einschränkung zur Folge haben, wenn sie nicht in der Lage wären das Eigenkapital auf 6% zu steigern.

 

Commerzbank-Tochter kürzt die Dividenden

Die Commerzbank-Tochter Comdirekt musste ihren Anlegern heute bei der Zahlung der Dividenden schlechte Nachrichten verkünden. Auf Grund der starken Expansion stiegen auch die Aufwendungen im vergangen Jahr um 10 Prozent stark  an, wodurch den Überschuss um knapp 20% auf 60,5 Millionen Euro fiel. Dadurch kürzte man die Dividende von 44 auf 36 Cent pro Aktie. Der starke Rückgang bei der Dividendenzahlung bekam auch die Aktie des SDax gelisteten Unternehmen zu spüren und so fiel die Aktie heute bereits um 1,5 Prozent.

 

Norma Group mit solidem Ergebnis

Die als führender Anbieter für Verbindungstechnik geltende Norma Group veröffentlichte heute Morgen seine Zahlen aus dem 4. Quartal. Demnach konnte man im abgelaufenen Quartal 152,8 Millionen  Euro und damit 11% mehr umsetzten. Damit blieb man beim Umsatz aber hinter den Erwartungen der Analysten, welche einen Wert von rund 157 Millionen Euro erwartet hatten. Beim Ebita konnte man die Analysten dagegen überzeugen und erwirtschaftete hier 27,6 Millionen Euro statt der angenommenen 27 Millionen Euro.

 

Auch das Gesamtjahr lief für das hessische Unternehmen gut und so konnte man seine für 2013 geplanten Ziele erreichen. Durch diverse Zukäufe konnte man den Gesamtumsatz um gut 5% auf 635,5 Millionen Euro steigern und auch die Ebit-Marge leicht anheben. Durch das starke Schlussquartal blickt der Vorstandsvorsitzende Werner Deggim positiv in die Zukunft und erwartete durch die globale Entwicklung eine erhöhte Absatznachfrage. Den Börsianern scheint die Entwicklung der Norma Group zu gefallen und so stieg die Aktie bereits um 0,56%.

 

Rheinmetall: Schwache Zahlen, dafür volle Auftragsbücher

Die heute vom Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall veröffentlichten Zahlen wurden vorab schon nicht sonderlich gut eingeschätzt, da der Automobilzulieferer- und Rüstungskonzern mit ungünstigen Wechselkursen und seinem selbst auferlegten Sparprogramm zu kämpfen hat. Das hatte zur Folge, dass der operative Gewinn um 20 Prozent auf 213 Millionen Euro einbrach und der Umsatz um 2 Prozent auf 4,61 Milliarden Euro fiel. Etwas besser sah es währenddessen beim Ebit aus, der 2012 noch bei 300 Millionen Euro lag und nun auf etwa 100 Millionen Euro gedrückt wurde.

 

Grund zur Panik besteht allerdings nicht, denn die Auftragsbücher der Düsseldorfer sind prall gefüllt. Insgesamt sind noch Aufträge im Wert von über 6,5 Milliarden Euro offen, wodurch der Vorstand für das aktuelle Jahr optimistisch ist. Auf die Frage, welche Zahlen man für 2014 genau anstrebt, bleibt der Vorstand den Anlegern eine Antwort schuldig.

 

Tom Tailor: Aktie auf Talfahrt nach den vorläufigen Geschäftszahlen

Das im SDax gelistete Modeunternehmen Tom Tailor gab gestern Abend nach Börsenschluss seine vorläufigen Geschäftszahlen heraus, welche wegen eines schwachen Weihnachtsgeschäfts und dem schleppenden Abverkauf von Lagerbeständen nicht sonderlich gut ausfielen. Zwar legte das operative Geschäft um gut 16 Prozent auf 772,2 Millionen Euro zu, jedoch blieb man mit diesem Ergebnis unter dem selbst gestecktem Ziel von 85 bis 95 Millionen Euro.

 

Aber es gab auch positives zu vermelden, denn man konnte den Umsatz um mehr als 40 Prozent auf 907 Millionen Euro steigern und erreicht damit den maximalen Wert, den man sich erwünscht hatte. In 2014 soll es für das Small Cap Unternehmen weiter nach vorne gehen und so strebt man einen Umsatz von mehr als 950 Millionen Euro an. Für die Aktie ging es derweilen steil abwärts und so verlor das Papier des Modeunternehmens bereits mehr als 9 Prozent.

 

Peugeot Citroen mit frischem Geld aus China:

Die heute veröffentlichten Geschäftszahlen fielen für das Pariser Unternehmen schlecht aus, denn der Umsatz ging um mehr als 2 Prozent auf 54,1 Milliarden Euro zurück und führten dazu, dass man einen Gesamtverlust von insgesamt 2,3 Milliarden Euro verbuchen musste.

 

Um dem negativen Trend entgegen zu wirken, verkündete der französische Autobauer PSA, dass der chinesische Partner Dongfeng mit 800 Millionen Euro bei den Franzosen einsteigen wird. Gleichzeitig wird auch der französische Staat seine Anteile erhöhen, um eine mögliche Übernahme durch die Chinesen zu verhindern. Die Kapitalerhöhung wird PSA dabei rund 3 Milliarden Euro frisches Geld in die Kassen spülen. Außerdem wird man den Kreditrahmen auf insgesamt 2,7 Millionen Euro ausweiten.

 

Die Kapitalaufnahme soll auch gleichzeitig strategisch wirken, denn durch die Zusammenarbeit mit Chinas zweitgrößtem Autobauer erhofft man sich, diverse Vorteile in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, sowie bessere Absatzmöglichkeiten außerhalb des europäischen Marktes. An den Aktienmärkten verdrängt die Nachricht über die Kapitalzufuhr die eigentlichen Verluste und so notiert das Papier aktuell um mehr als 3,5 Prozent fester.

 

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