XTB: Fresenius lässt den Dax nicht wachsen

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Fresenius lässt den Dax nicht wachsen

Der deutsche Leitindex eröffnete heute mit 9.676 Punkten leicht im Minus, nachdem er den gestrigen Handelstag mit 9.708 Punkten geschlossen hatte. Belastet wurde der Dax dabei heute Vormittag von den schwachen Zahlen von Fresenius und Fresenius Medical Care, die mit ihren Zahlen bei den Anlegern enttäuschten.

 

Dafür, dass es mit dem Dax heute trotzdem noch nach oben geht sprechen die guten Vorgaben aus den USA und aus Asien. Der Nikkei-Index in Tokio schloss den heutigen Tag mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 15.051 Punkten und bewegt sich damit mal wieder in Richtung alter Höchststände. Ähnlich gut sah es gestern Abend auch bei Dow Jones  in den USA aus, dieser schloss den Handelstag mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 16.207 Punkten.

 

Bruttoinlandsprodukt Deutschland

Das Bruttoinlandsprodukt stieg im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent im Schlussquartal 2013, wie das statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesebaden mitteilte. Außerdem korrigierte man die erste Schätzung zum Haushalt, die zuvor noch ein Defizit von 0,1 % aufgewiesen hatte. Der Haushalt sei nun ausgeglichen und man habe sogar einen Miniüberschuss von 0,3 Milliarden Euro erwirtschaftet.

 

Xing weiter auf Wachstumskurs

Eine gestiegene Nutzeranzahl von mehr als 800.000 neuen Nutzern führte dazu, dass das Karriereportal Xing aus Hamburg auch im vergangenen Jahr wieder kräftig wachsen konnte. So konnte das Unternehmen rund um den Vorstandsvorsitzenden Thomas Vollmoeller seinen Umsatz um 16 Prozent auf knapp 85 Millionen Euro verbessern und den Gewinn um 15 Prozent auf 10,5 Millionen Euro steigern.

 

Für das aktuell laufende Jahr rechnet der CEO Vollmoeller weiterhin mit einem ungebremsten Wachstum, da man weiterhin sein mobiles Angebot für Smartphones ausbauen will und die Funktionen der Plattform verbessern möchte. Für die Aktionäre wird es eine Basisdividende von 0,62€ je Anteilsschein geben, sowie eine Sonderdividende in Höhe von 3,58 € je Aktie. Den Aktionären scheinen die frischen Zahlen von Xing zu schmecken und so stieg die Aktien am frühen Morgen bereits um 3,27 Prozent.

 

BASF übertrifft Schätzungen der Analysten

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im 4. Quartal des vergangenen Jahres deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Das EBIT stieg nach Angaben der im DAX gelisteten Gesellschaft um 18,1% auf knapp 1,5 Mrd. Euro. Gleichzeitig legte der Konzernumsatz im 3. Quartal knapp 1%  auf rund 18,1 Mrd. Euro zu. Für den gestiegenen Umsatz war vor allem ein höheres Volumen im Öl- und Gasgeschäft verantwortlich.

 

Auf Grund der guten Zahlen will BASF seine Dividende erneut anheben. Daher wird man auf der Hauptversammlung im Mai eine Dividende in Höhe von 2,70 Euro je Aktien vorschlagen. Mit diesem Ergebnis liegt der Konzern aus Ludwigshafen über den Erwartungen der Analysten, was sich aber im Kurs der Aktie bislang noch nicht wiederspiegelt. Diese liegt aktuell mit 0,9 Prozent im Minus.

 

Fresenius enttäuscht trotz Rekordüberschuss

Das deutsche Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen mit Sitz im hessischen Bad Homburg legte heute seine Zahlen für das abgelaufene Jahr vor. Demnach erreichte Fresenius im vergangenen Geschäftsjahr ein neues Rekordergebnis beim Überschuss von 1,05 Milliarden Euro. Das lag vor allem an einer erhöhten Nachfrage nach Generika und einem gesunden Wachstum in der Krankenhauskette Helios.

 

Trotzdem ist der Vorstandsvorsitzende Ulf Schneider mit seiner Prognose für das laufende Jahr vorsichtig. Der Gewinn soll lediglich leicht um maximal 5 Prozent steigen, da man bei der Integration der zugekauften Rhön-Kliniken noch mit einigen Kosten rechnet. Beim Umsatz soll es aber weiter aufwärts gehen und so strebt man hier ein Umsatzwachstum von 12 bis 15 Prozent an. Den Aktionären gefiel das Zahlenwerk ganz und gar nicht und so verlor die Aktie heute bereits mehr als 8 Prozent.

 

Ebenfalls durchwachsen lief es bei der Tochter „Fresenius Medical Care“, die mit den Kürzungen im amerikanischen Gesundheitssystem zu kämpfen haben. Das Problem ist, dass ein Großteil der eigenen Kunden staatlich krankenversichert ist und man an der Höhe der Behandlungskosten verdient. Der starke Sparkurs in den USA hatte nun zur Folge, dass der Gewinn um 6 Prozent auf 1,11 Milliarden Dollar fiel. Zwar verkündete man eine Anhebung der Dividende auf 0,77 Euro je Aktie, jedoch überwiegten bei den Anlegern die schwachen Zahlen des Dialysespezialisten und so fiel die Aktie von Fresenius Medical Care um mehr als 6,7 Prozent.

 

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