Yen fällt nach schwächeren Inflationszahlen

XTB: Die asiatische Sitzung war relativ freundlich und es gab nur geringfügige Bewegungen am Devisen- und Aktienmarkt. An der Währungsfront ist der japanische Yen nach enttäuschenden Inflationszahlen aus Tokio die schwächste G10-Währung. Die Tokioter Zahlen sind wichtig, da sie viel früher veröffentlicht werden als die landesweite Inflation. Daher können diese als wichtiger Indikator für die Inflationsentwicklung in der Wirtschaft angesehen werden.

Die Mai-Zahlen fielen diesmal schwächer aus: Die Gesamtinflation ging von 0,5% auf 0,4% im Jahresvergleich zurück und die Kerninflation (ohne Nahrungsmittel und Energie) sank von 0,3% auf 0,2% im Jahresvergleich. Bei beiden Werte wurde keine Veränderung erwartet. Das ist eine Enttäuschung, vor allem im Vergleich zu den USA, wo die Gesamtinflation im April bei 2,5% lag und im Mai weiter steigen dürfte. Bedenken Sie auch, dass die japanische Wirtschaft im ersten Quartal schrumpfte.

Dies bedeutet, dass eine Erholung, die die japanische Zentralbank gerne sehen würde, noch weit entfernt ist und jegliche Änderungen der extrem aggressiven Geldpolitik unwahrscheinlich sind. Der Yen ist infolgedessen gefallen, die Bewegungen halten sich jedoch in Grenzen. Der USDJPY ist um 0,3% gestiegen.
Yen Chart Analyse

 

Der USDJPY ist heute gestiegen, doch der Durchbruch der Trendlinie könnte möglicherweise einen Test der 108,20 bedeuten. Quelle: xStation 5
 

Aktienmärkte wieder etwas schwächer
Der schwächere Yen wurde vom Nikkei begrüßt, da der japanische Markt in Asien am stärksten ist. An den anderen Börsen sieht es wiederum nicht so gut aus, insbesondere die chinesischen Indizes geraten unter Druck. Das abgesagte Treffen mit Kim Jong Un sowie die Sorgen über neue Einfuhrzölle könnten die Stimmung bis zum Ende der Woche weiter verschlechtern.
Edelmetalle heute mit kleinen Rückgängen
Gold und Silber sind heute nach den gestrigen kräftigen Anstiegen etwas gesunken. Diese Märkte erholten sich am Donnerstag, als klar wurde, dass es vorerst kein Treffen zwischen Trump und Un geben wird. Die Händler sehen bei der aktuellen Situation kein unmittelbares Eskalationsrisiko, obwohl die Unsicherheit offensichtlich zunimmt. Denken Sie daran, dass Metalle, insbesondere Silber, sich angesichts der jüngsten Aufwertung des US-Dollars immer noch relativ gut halten.
 

Yen Chartanalyse

 

Der Silberpreis konnte trotz einer starken Dollar-Periode die Unterstützung bei 16,00 USD verteidigen. Die Bullen müssen aber erst aus der Dreiecksformation ausbrechen, um eine Trendwende einzuleiten. Quelle: xStation 5

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