EUR/USD: Iran-Konflikt treibt Gaspreise und Inflation in Eurozone
Der Druck auf dem globalen Energiemarkt ist insbesondere ein Thema für die Eurozone, darunter auch Deutschland.
Nach dem Lieferstopp Russlands bezog man vermehrt Erdgas aus Norwegen und auch aus den USA.
Zusätzlich bekamen zahlreiche Euroländer auch zusätzliches Gas aus der Golfregion, darunter aus Katar.
Letzterer Lieferant fällt nun vor allem aus – das ist auf dem globalen Gasmarkt spürbar.
Der Terminkontrakt für europäisches Erdgas (Dutch TTF Natural Gas Futures an der ICE) stieg seit Ende Februar von rund 32 auf teils rund 62 Euro je Megawattstunde kräftig an.
Der Inflationsdruck ist dadurch nachvollziehbar.
Je länger dieser Zustand andauert, desto tiefer dürfte sich die Inflation festigen – eine Belastung vor allem für die Eurozone.
Zuletzt handelte EUR/USD im Bereich rund um die 1,15 US-Dollar Marke.

Der EURUSD Kurs hat in den letzten vier Wochen knapp über 2% verloren. Noch nichts Dramatisches, aber der Trend ist momentan klar erkennbar.
EUR/USD Charttechnik
- An der Analyse vom Mehrjahreshoch des 27. Januar 2026 von 1,2082 bis zum jüngsten Verlaufstief des 13. März 2026 wäre unverändert festzuhalten, um die nächsten Widerstände bei den Marken von 1,1667/1,1746/1,1825/1,1923 und 1,2082 ermitteln zu können.
- Die Unterstützungen kämen weiterhin bei den Marken von 1,1569 und 1,1410, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 1,1251/1,1153 und 1,0995 in Betracht.

EUR/USD Chart
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