Aktie im Fokus: Britische Regierung verkauft weitere Anteile an der RBS

ayondoDie britische Regierung hat die geplante Veräußerung ihrer Beteiligung an der RBS fortgesetzt. Die Beteiligung des Staates an der Bank sank somit von 70,4% auf 62,4%. Der Prozess wurde gestern Abend in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren mit der Platzierung von 925 Millionen Aktien zu je 271 Pence abgewickelt, also knapp 3% unter dem letzten Schlusskurs. Die Aktie öffnete heute mit einer leichten Abwärtsbewegung auf 270 Pence.

Tatsächlich liegt der Verkaufspreis weit unter dem Kaufpreises im Rahmen des Rettungspakets von 502 Pence und wird von den Oppositionspolitikern mit hoher Wahrscheinlichkeit kritisch betrachtet werden. Bereits im Jahr 2015, als George Osborne die erste Beteiligung an RBS zu 330 Pence verkaufte, wurde dies als „Feuerverkauf“ negativ diskutiert, da der Steuerzahler einen Verlust realisierte.

Aus Tradersicht ist der Verkauf heute natürlich ein Verlust, aber es ist unklar, ob der Aktienkurs wieder auf das ursprüngliche Rettungsniveau ansteigen wird. Meiner Meinung nach war es ratsam den Einsatz zu reduzieren, wenn man bedenkt, dass der Aktienkurs erst kürzlich einen Wert von 300 Pence erreicht hatte, also ein 2-Jahres-Hoch und damit ein vorteilhaftes Niveau.

Darüber hinaus schaue ich mit Bangen auf die in Europa tätigen Banken:
Die Deutsche Bank ist ein Paradebeispiel dafür und angesichts der weitestgehend trüben Aussichten für dieses Unternehmen und dessen Aktienkurs, erscheint der Rückgang der Beteiligung der britischen Regierung zunehmend logisch.

 

von Jordan Hiscott, ayondo Chief Trader

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