Bei Obligationen handelt es sich um Anleihen oder Schuldverschreibungen, die eine gewisse Zeit lang einen festen Zins zahlen (festverzinsliches Wertpapier, auch Rentenpapier genannt). Die Rückzahlung des zur Verfügung gestellten Kapitals wird zu einem langfristigen, aber festen Zeitpunkt vereinbart. Es handelt sich also um Gläubigerpapiere. Obligationen werden von der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Kommunen), aber auch…

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Festverzinsliche Wertpapiere sind Schuldverschreibungen (auch Anleihen, Pfandbriefe oder Obligationen), die dem Gläubiger das Recht auf Rückzahlung bei festem Zinssatz verbriefen. Zum Zeitpunkt der Emission ist der Zinssatz bereits fest vereinbart. Die Zinsauszahlung geschieht kontinuierlich wie bei einer Rentenzahlung, weshalb diese Anleihen auch Rentenwerte genannt werden. Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren sind die öffentliche Hand (Kommunalobligationen), Kreditinstitute…

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OENB ist die Abkürzung für die Oesterreichische Nationalbank.

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Im Gegensatz zu Geschlossenen Fonds sind Offene Fonds weitgehend frei zugänglich, d.h. nicht an feste Anteilseignerstrukturen oder auch einen bestimmten Gesamtkapitalbetrag gebunden. Die Fondsgesellschaft gibt neue Anteile aus oder nimmt Anteile zurück, mit dem Resultat, dass die Gesamtsumme im Fonds Schwankungen unterliegt. Im Sprachgebrauch werden Fonds meist mit offenen Fonds gleichgesetzt, synonym wird auch von…

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Als offene Position wird eine Devisenposition bezeichnet, die noch nicht glattgestellt (geschlossen, abgedeckt) wurde. Sie tritt insbesondere bei Terminkontrakten (Optionen oder Futures), aber auch beim (spekulativen) Leerverkauf von Aktien auf und entsteht dadurch, dass der Inhaber der offenen Position vor Ablauf der Frist noch mit einem Handel rechnet. Eine offene Position stellt immer ein Kursrisiko…

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Offenmarktgeschäfte sind ein geldpolitisches Instrument der Europäischen Zentralbank. Die Zentralbank steuert damit die Liquidität innerhalb der Währungszone. Dies geschieht durch die Vergabe und Aufnahme von Krediten, den Erwerb und Verkauf anderer Vermögenswerte sowie Ausgabe von Schuldverschreibungen. Besonders die Kreditvergabe ist ausschlaggebend auf den Geldmarkt, da hier der Leitzinssatz beeinflusst wird.

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Die Offenmarktpolitik ist ein Standardinstrument der Geldmarktpolitik der Zentralbanken. Festverzinsliche Wertpapiere werden ausgegeben (Offenmarktpapiere), Wertpapiere werden gekauft (Offenmarktgeschäfte). So wird die Geld- und Notenmenge auf dem Kapitalmarkt beeinflusst. Ziel ist die Sicherung der Wertstabilität der Währung.

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Ask bezeichnet den (niedrigsten) Preis, zu dem ein Anleger bereit ist, ein Wertpapier (Aktie, festverzinsliches Papier), eine Option oder ein Future, Devisen oder Rohstoffe zu verkaufen. Ask wird auch Briefkurs oder Angebot (Offer) genannt. Im elektronischen Handelssystemen wird das Ask in das Orderbuch eingestellt, beim Parketthandel an der Präsenzbörse ausgerufen.

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Offshore-Funds sind Investment-Fonds mit (juristischem) Sitz in Ländern, die ihnen aufgrund steuerlicher Vorteile und der oftmals fehlenden Investmentgesetzgebung oder der weniger strengen Aufsichtsbestimmungen die Möglichkeit bieten, Geld zu günstigen Konditionen anzulegen. Gleichzeitig resultiert daraus für den Anleger ein größeres Risiko. Typische Offshore-Länder sind z.B. Liechtenstein, Bermuda, Cayman Islands, British Virgin Islands…

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Als On the Close werden Aufträge bezeichnet, die bei Börsen- bzw. Handelsschluss noch nicht abgerechnet sind.

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Das On-Balance-Volume ist ein Indikator aus dem Bereich der technischen Analyse. Er setzt die Umsätze (Volumen) eines Wertpapiers in Relation zu den jeweiligen Änderungen des Kurses. Damit kann man ersehen, ob z. B. ein steigender Aktienkurs bei ebenfalls steigenden Umsätzen stattfindet, was häufig positiv zu deuten ist. Oder ob der Kurs zwar noch steigt, die…

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One Cancels Other ist ein Order- oder Handelszusatz. Der Anleger hat damit die Möglichkeit, zwei Ausführungsvarianten innerhalb eines Auftrags zu erteilen. Beispielsweise kann ein limitierter Verkauf mit einem Stop-Loss-Verkauf kombiniert werden. In diesem Fall würde die Aktie entweder verkauft wenn sie fällt und den Stop-Loss-Kurs erreicht oder wenn sie steigt und das Verkaufslimit erreicht. Sobald…

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One Click Trading bezeichnet eine Methode bzw. ein System, das die Zeit zwischen einer Kauf-/Verkaufsentscheidung und der tatsächlichen Platzierung einer entsprechenden Order reduzieren soll. Bei vielen Brokern sind One Click-Aktionen direkt im Chart oder durch Verwendung von Hotkeys möglich (Shortcut-Trading). Hierzu gehört beispielsweise die Anpassung von Stop Loss und Take Profit durch Verschieben der entsprechenden…

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Online-Broker bieten den Handel mit Wertpapieren über das Internet an. Sie haben häufig kein eigenes Filialnetz und sind meist auf die Abwicklung von Wertpapieraufträgen spezialisiert. Beratungsleistungen erbringen Online-Broker i.d.R. nicht. Dafür bieten sie im Regelfall sehr günstige Konditionen für Wertpapier-Transaktionen aller Art. Viele Online-Broker erlauben auch den außerbörslichen Handel direkt mit den Emittenten von Optionen…

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Definition OPEC: Das Kürzel OPEC steht für "Organization of Petroleum Exporting Countries", also für die Organisation erdölexportierender Länder. Gegründet wurde die Organisation, um sowohl die Ölförderung als auch den Ölverkauf international kontrollieren zu können. Zu den Tätigkeiten gehören insbesondere das Festlegen von Förderquoten sowie die Gewährleistung von stabilen Preisen am Weltmarkt. Entstanden ist die OPEC…

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Bei Knock-Out Produkten partizipiert der Anleger an der Entwicklung des Basiswertes. Steigt der Basiswert um einen Punkt, steigt auch das Knock-Out Produkt um einen Punkt entsprechend des ausgewählten Bezugsverhältnisses .Der Hebeleffekt ergibt sich aus dem geringeren Kapitaleinsatz im Vergleich zu einer direkten Investition in den Basiswert. Berührt der Basiswert z.B. intraday die Knock-Out-Schwelle, so verfällt…

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Der Open Market ist ein privatrechtliches, nicht amtliches Börsensegment der Deutschen Börse. Hier werden größtenteils internationale Aktien gehandelt und die Preise werden durch freie Makler ermittelt. Es handelt sich nicht um einen geregelten Markt, mit entsprechend hohen Renditechancen aber auch Risiken. Kennzeichnend für den Open Market ist darüber hinaus eine niedrige Transparenz.

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Eine Open Order ist ein offener Auftrag. Dieser Auftrag wurde an einer Börse platziert, konnte bislang aber noch nicht ausgeführt werden, weil beispielsweise der per Limit definierte Zielkurs des Wertpapiers noch nicht erreicht wurde. Orderarten und Orderzusätze

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Der Open Outcry bezeichnet den Ausruf eines offenen Auftrags durch den Makler im Präsenzhandel der Börse. Bei diesem offenen Ausrufverfahren rufen sich die Händler die anstehenden Kauf- und Verkaufsaufträge mündlich zu.

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Bei einem Open-End Zertifikat handelt es sich um ein Zertifikat ohne Fälligkeit. Es läuft praktisch unbegrenzt. Beispiele sind Rolling-Discounter oder auch manche Index-Zertifikate.

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Während der Opening Period wird der erste Kurs (Eröffnungskurs) eines Wertpapiers an einem Börsentag ermittelt. In dieser Phase werden alle offenen Aufträge gesammelt und zusammengeführt. Ziel ist es, einen marktgerechten Eröffnungskurs zu finden, zu dem möglichst viele der offenen Aufträge ausgeführt werden können.

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OPEX steht für Operational Expenditure und somit für Betriebskosten, also Ausgaben die ein Unternehmen tätigt, um den ordentlichen Betrieb des operativen Geschäfts aufrecht zu erhalten. Hierzu zählen beispielsweise Personalkosten, Rohstoffeinkauf und Betriebsmitteleinkauf, nicht jedoch der Aufkauf beispielsweise von Konkurrenzunternehmen oder Zulieferern. Stark vereinfach könnte folgender Zusammenhang gelten: Operationale Erlöse – OPEX = Operative Gewinne

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Als Operativer Gewinn wird derjenige Gewinn bezeichnet, den ein Unternehmen durch seine regelmäßige Geschäftstätigkeit erzielt. Bei Produktionsunternehmen also in erster Linie durch den Verkauf von Produkten. Außerordentliches Engagement, wie z.B. der Verkauf von Firmenzweigen, Tochterunternehmen und Grundstücken zählt nicht zum Operativen Gewinn. Ziel der Ausweisung operativer Gewinne ist die Darstellung der Wertschöpfung und Werthaltigkeit des…

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OPEX steht für Operational Expenditure und somit für Betriebskosten, also Ausgaben die ein Unternehmen tätigt, um den ordentlichen Betrieb des operativen Geschäfts aufrecht zu erhalten. Hierzu zählen beispielsweise Personalkosten, Rohstoffeinkauf und Betriebsmitteleinkauf, nicht jedoch der Aufkauf beispielsweise von Konkurrenzunternehmen oder Zulieferern. Stark vereinfach könnte folgender Zusammenhang gelten: Operationale Erlöse – OPEX = Operative Gewinne

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Opportunitätskosten (oder Alternativkosten) bezeichnen diejenigen Kosten, die aus der Entscheidung über die Verwendung einer nur begrenzt zur Verfügung stehenden Ressource dadurch entstehen, dass durch die getroffene Wahl die Alternativen zu dieser Verwendung ungenutzt bleiben und somit ein Unternehmen seine Möglichkeiten nicht ergebnisoptimal umgesetzt hat. Den Gegensatz dazu bildet der Opportunitätserlös, der die nicht zusätzlich entstehenden…

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Im Börsenjargon werden für tendenziell steigende Kursentwicklungen, Spekulationen auf steigende Preise und Aktienkurse oder Börsianer, die von einer optimistischen Marktentwicklung ausgehen, verschiedene Begriffe verwendet, die alle auf das Tier ‚Bulle‘ zurückgehen (aus dem Englischen: bull; an den New Yorker und Londoner Börsen verwendet; der Bulle stößt mit den Hörnern von unten nach oben – Kurse…

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Optionen oder Optionsscheine legen fest, dass in einem vorbestimmten Zeitrahmen eine bestimmte Menge an Aktien oder Wertpapieren oder bestimmte Rechte zu einem bestimmten Preis erworben werden können. Ausschlaggebend ist, dass diese Optionen nicht zwangsweise eingelöst werden müssen, sie können auch verfallen gelassen werden. An solche Optionen können auch Bedingungen etwa zur Entwicklung einer Aktie geknüpft…

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Optionsanleihen bestehen aus einer festverzinslichen Anleihe und der Option, Wertpapiere oder bestimmte Rechte in einem bestimmten Zeitrahmen zu erwerben. Für das ausgebende Unternehmen resultieren hieraus Vorteile bei den Finanzierungskosten, da der Zinssatz meist geringer ist als gerade auf dem Kapitalmarkt üblich. So wird die Liquidität kaum geschmälert. Der Anleger hofft neben den Zinseinkünften auf Gewinne…

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Die Optionsbedingungen beschreiben und definieren wichtige Details von Optionen. Dazu gehören beispielsweise der Basispreis des Underlayings, die Laufzeit der Option, die Art und Frist der Ausübung (europäisch oder amerikanisch) und das Bezugsverhältnis. Die Optionsbedingungen muss jeder Emittent im zur Option gehörenden Prospekt veröffentlichen. Sie ändern sich nur in Ausnahmefällen während der Laufzeit einer Option. Beispielsweise…

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Die Optionsfrist ist die Zeitspanne, innerhalb derer die Optionsrechte vom Käufer der Option ausgeübt werden können. Diese Frist ist Bestandteil der Optionsbedingungen und wird vom Emittent der Option festgelegt. Sie muss nicht zwingend mit der Laufzeit der Option übereinstimmen, sondern kann beispielsweise auch auf einen Tag am Ende der Laufzeit, den sog. Verfallstag, beschränkt sein.

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Ein Optionsgeschäft ist ein Termingeschäft an der Börse. Dem Käufer wird hierbei mit Zahlung einer Optionsprämie das Recht eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt das Basispapier zu einem festgelegten Basiswert zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Der Typ der Option legt die möglichen Zeitpunkte der Umwandlung fest: die European Option kann nur am Fälligkeitstag gewandelt…

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Der Optionsinhaber ist der Käufer einer Option. Er hat das Recht, aber nicht die Pflicht, den jeweiligen Basiswert der Option zu einem bestimmten Preis (dem Basispreis) und innerhalb einer bestimmt…

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Die Optionsklasse bezeichnet Optionen desselben Typs (Put oder Call) auf denselben Basiswert. Andere Details der Optionen einer Klasse, wie Laufzeit oder Basispreis, können innerhalb der Optionsklasse aber durchaus variieren.

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Der Optionskontrakt ist ein einseitiger Kontrakt. Er gibt dem Käufer der Option das Recht, aber nicht die Pflicht, den Basiswert zu einem festen Preis innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Der Käufer des Optionskontrakts hat also ein Wahlrecht, ob er diese Option ausübt oder nicht. Der Verkäufer hat dieses Recht…

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Die Optionsprämie bezeichnet den Preis, den der Käufer einer Option für das daraus abgeleitete Recht bezahlt, bzw. das der Verkäufer der Option als Gegenleistung erhält. Die Höhe der Prämie richtet sich nach verschiedenen Faktoren, z. B. der Laufzeit der Option, dem Basispreis, der erwarteten Kursentwicklung des Basiswerts und dessen Schwankungsbreite (Volatilität). Die Optionsprämie ist auch…

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Der Optionspreis ist der Preis, der für eine Option bzw. einen Optionsschein bezahlt wird. Er wird manchmal auch als Optionsprämie bezeichnet. Der Optionspreis ist von verschiedenen Faktoren abhängig, so z. B. von der Restlaufzeit der Option, dem Kurs des Basiswerts und von dessen Volatilität. Je nach Ausgestaltung der Optionsdetails kann der Optionspreis sehr stark schwanken.…

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Das Optionsrecht ist das in den Bedingungen der Option festgelegte Recht, das den Inhaber der Option zum Kauf (Call) oder Verkauf (Put) des Basiswerts zu einem bestimmten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums berechtigt. Der Käufer der Option kann dieses Recht ausüben, ist dazu jedoch nicht verpflichtet. Nach Ablauf der Optionsfrist verfällt das Optionsrecht. Weitere Informationen…

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Optionsscheine gewähren dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, den jeweils zugrundeliegenden Basiswert zu kaufen (Call-Optionsschein) oder zu verkaufen (Put-Optionsschein). Basiswerte können alle anderen börsennotierten Wertpapiere, aber auch Indizes oder Rohstoffe sein. Optionsscheine werden auch Warrants genannt und es gibt weitere Unterarten mit unterschiedlichen Konditionen. Sie gehören in den Bereich der Derivate und der…

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Eine Optionsserie liegt vor, wenn mehrere Optionen mit im Wesentlichen gleichen Optionsbedingungen gegeben sind. Das heißt, wenn der Typ (Put oder Call), Basiswert, Basispreis und Verfallstag identisch sind, bilden solche Optionen eine Serie.

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Optionen sind Papiere, die dem Käufer das Recht einräumen, einen so genannten Basiswert (z. B. eine Aktie) bis zu einem bestimmten Verfallstermin zu kaufen oder zu verkaufen. Der Preis für die Transaktion, die zwar wahrgenommen werden kann, aber nicht wahrgenommen werden muss, wird bereits im Vorhinein fest vereinbart. Dabei unterscheidet man zwischen den beiden verschiedenen…

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Das Optionsverhältnis nennt die Anzahl der Basiswerte, die über die Option gekauft oder verkauft werden können. Häufig ist das Optionsverhältnis 1:1, das heißt, dass pro Option ein Stück des Basiswerts gekauft (Call) oder verkauft (Put) werden kann. Aber auch andere Optionsverhältnisse wie 1:10 oder 1:100 sind möglich. Details regelt der Emittent in den Bedingungen der…

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Als Order wird der Auftrag bezeichnet, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Sie beinhalten folgende Bestandteile zur Identifikation: Art und Anzahl des Wertpapiers (Name, WKN, ISIN), Kauf- oder Verkauf-Option, sowie gegebenenfalls gewünschte Limits und Gültigkeitsdauern. Eine Aktien-Order wird über einen Broker oder eine Bank an die Börse übermittelt und ausgeführt. Orderarten und Orderzusätze

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Die Order Taking Period ist eine Phase des Bookbuilding-Verfahrens. In dieser Phase können Anleger Aufträge (Orders) zur Zeichnung einer Aktie mit Stückzahl und Preis abgeben. Anhand der gezeichneten Stückzahlen und der Preislimits wird zu einem späteren Zeitpunkt der Emissionspreis der Aktie festgeschrieben.

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Erklärung Orderarten: Eine Handelsabsicht wird an der Börse mit einer "Order" (= Auftrag) bekundet. Dabei gibt es verschiedene Orderarten, die jeweils anders funktionieren. Der am häufigsten genutzte Ordertyp ist die "Market-Order". Hierbei wählt man beim Kauf „Billigst“ und beim Verkauf entsprechend „Bestens“. Hier akzeptiert der Trader die sofortige Ausführung unabhängig vom Preis, profitiert dafür von einem garantieren…

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Früher bildete das Orderbuch die Auflistung aller Kauf- und Verkaufsangebote für eine bestimmte Aktie ab. Anhand dieses Orderbuches wurden die Kurse vom Makler definiert. Gleiches gilt auch heute noch, allerdings wurde das Orderbuch längst durch elektronisches Datenmanagement ersetzt. Man unterscheidet zwischen offenen Orderbüchern (etwa im XETRA-Handel) oder nichtöffentlichen Orderbüchern, die nur einer bestimmten kleinen Gruppe…

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Die Orderbuchstatistik ist eine Auflistung aller Kurse und Umsätze für einen Börsenplatz. Beispielsweise werden in der Orderbuchstatistik der Deutsche Börse AG die Transaktionen des Xetra-Systems und des Präsenzhandels erfasst. Damit sind alle Aktivitäten eines Wertpapiers für jeden einzelnen Handelstag jederzeit nachvollziehbar und überprüfbar.

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Unter Ordergebühren versteht man die Kosten, die ein Broker bei Erteilung einer Kauf- oder Verkauforder dem Anleger in Rechnung stellt. Einige Broker berechnen dabei ein fixe Gebühr je Order, bei den meisten Brokern wird hingegen eine Gebühr fällig, die von der Höhe des Ordervolumens abhängt. Die Gebührenmodelle der Onlinebroker

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Ein Orderpapier ist ein durch eine Erklärung (Indossament) übertragbares Wertpapier, bei dem der Aussteller die Zahlung an eine bestimmte Person leistet, die in der Urkunde benannt ist oder den das Indossament als Gläubiger bezeichnet. Geborene, also per Gesetz bestimmte Orderpapiere sind Schecks, Wechsel und Namensaktien. Gekorene Orderpapiere werden erst durch eine positive Orderklausel zu Orderpapieren.…

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Mit einem Orderrechner können Sie die Gebühren eines Aktienkaufs bzw. eines Aktienverkaufs berechnen. Diese Gebührenrechner sind in der Regel kostenlos. Dabei gilt es zu beachten, daß viele Online Broker auch abweichende Konditionen haben, z.B. bei Neukunden-Aktionen oder Partner Aktionen, z.B. mit Zertifikate Emittenten. Des weiteren ist zu beachten, wo die Transaktion stattfinden soll, also z.B.…

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Ein Orderzusatz ist eine Anweisung an den Makler, durch die ein Anleger einen Kauf- oder Verkaufsauftrag ergänzt. Sie hat den Zweck, genauere Informationen zum Ablauf des gewünschten Handels mitzuteilen. Beispiele für einen Orderzusatz sind die Anweisungen “billigst” oder “Fill-or-Kill”, die bedeutet: Der Auftrag muss entweder vollständig ausgeführt werden oder er verfällt. Auch die Angabe eines…

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Die österreichische Einlagensicherung umfasst alle Einlagen und Guthaben einschließlich Zinsen von natürlichen Personen. Dies sind z.B. Guthaben auf Konten, Sparbüchern, wie z.B. Gehalts- und Pensionskonten, sonstige Girokonten, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten. Gelder der beschriebenen Anlageformen, die bei der jeweiligen Bank hinterlegt waren, werden dem Anleger bis zum Ende des Jahres 2009 in voller Höhe zurückgegeben. Ab…

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Der OTC-Markt ist ein außerbörslicher Handelsplatz. Hier werden ebenfalls Wertpapiere, Geld und Devisen gehandelt. Die Handelsbeziehungen finden ohne eine Börsenaufsicht direkt zwischen den Handelsteilnehmern statt. Eine Limitierung auf Börsenzeiten gibt es nicht. Die geltenden gesetzlichen Bestimmungen für den OTC Handel werden jedoch eingehalten.  

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Out of the Money heißt wörtlich übersetzt “Aus dem Geld”. Es bezeichnet eine Option ohne inneren Wert. Diese Konstellation liegt vor, wenn der Basispreis der Option über dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegt.

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Um die Kurs-Entwicklung eines Zertifikats bewerten zu können, wird das Finanzprodukt immer mit einem Vergleichsindex, der Benchmark, verglichen. Übertrifft (“schlägt”) das Zertifikat diese Benchmark, ist also die Wertentwicklung des Zertifikats höher als die Entwicklung der Benchmark, spricht man von einer Outperformance. An dieser wird der Erfolg eines Finanzprodukts und bei aktiv gemanagten Zertifikaten auch des…

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Outperformance-Zertifikate ermöglichen es dem Anleger, von Kurssteigerungen des Basiswerts oberhalb eines festgelegten Basispreises überproportional zu profitieren. Wie stark die Outperformance oberhalb dieser Schwelle per Fälligkeit ist, wird mit der Partizipationsrate festgelegt. Das Verlustrisiko ist nicht größer als bei einem Direktinvestment in den Basiswert. Der Anleger verzichtet allerdings auf den Erhalt einer Dividende.

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Eine Aktie, deren Kurs sich besser entwickelt als ihr Vergleichsindex (z.B. der DAX) bezeichnet man als Outperformer. Vergleichsmaßstab kann auch eine vorab definierte Benchmark (z.B. von Analysten) sein. Gegensatz: Underperformer. Der Vergleichsmaßstab bestimmt die Betrachtungsweise. So kann ein DAX-Unternehmen im Bezug auf den DAX sehr wohl ein Outperformer sein, im Bezug auf einen Branchenindex sich…

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Der OTC Markt oder auch OTC Handel ist ein Platz für außerbörslichen Handel. Auch hier werden Wertpapiere, Geld und Devisen gehandelt. Die Handelsbeziehungen finden ohne die Börsenaufsicht direkt zwischen den Handelsteilnehmern, oft via Internet, über den OTC Handel statt. Eine Limitierung auf Börsenzeiten gibt es nicht. Die geltenden gesetzlichen Bestimmungen für den Wertpapierhandel werden jedoch…

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Oversold, dt. überverkauft, ist ein Markt oder eine Aktie nach sehr langen oder sehr starken Kursbewegungen nach unten. Je tiefer ein Kurs in meist relativ kurzer Zeit gefallen ist, desto weniger Anleger sind dann noch bereit, auf diesem tiefen Niveau weiter zu verkaufen. Der Markt oder die Aktie ist überverkauft. Oft erfolgt darauf eine Gegenreaktion…

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