Der Begriff S&P 500 ist die Kurzform für den "Standart and Poor's 500" und bezeichnet einen Aktienindex, der auf Grundlage der Aktienkurse der 500 wichtigsten US-amerikanischen Unternehmen errechnet wird. Er gilt als einer der einflussreichsten Aktienindizes weltweit.

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Der Begriff S&P Ranking bezeichnet ein vom US-amerikanischen Finanzdienstleister Standart and Poor’s entwickeltes Bewertungssystem für Aktien. Auf einer Punkte-Skala von 1 bis 5 Sternen wird die zukünftig erwartete Entwicklung eines Titels in Relation zum S&P 500 angegeben. Für eine mit 5 Sternen bewertete Aktie wird damit in den nächsten 6-12 Monaten eine Rendite erwartet, die…

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Der Begriff S&P Stars bezeichnet die Bewertungseinheiten innerhalb des Rankings des US-amerikanischen Finanzdienstleisters Standart and Poor. Es werden dabei bis zu 5 Sterne pro Aktie vergeben.

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In einer Sammelurkunde sind mehrere einzelne Aktien oder Anleihen zusammengefasst. Das Dokument dient dazu, die Verwaltung eines Bestands an unterschiedlichen Wertpapieren zu vereinfachen. Ein Nachteil ist, dass man Aktien oder Anleihen aus einer Sammelurkunde nicht so einfach und schnell verkaufen kann, als wenn sie einzeln verwahrt würden.

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Scalper sind spezielle Daytrader, also Aktienhändlern, die ihre Wertpapierpositionen innerhalb eines Tage auf- und abbauen. Ihr Ziel ist es, Aktien möglichst häufig zu kaufen und bei einem Kursgewinn schnell wieder zu verkaufen. Auf diese Weise nutzen Scalper bereits sehr kleine Kursänderungen aus, um Gewinn zu erzielen.

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Der Begriff Schaltergeschäft bezeichnet eine Wertpapiertransaktion welche unmittelbar, d.h. mit Barzahlung, abgewickelt wird. Zu beachten ist hierbei, dass der Kunde allein für die sichere Verwahrung, Versteuerung und Zinseinlösung verantwortlich ist.

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Definition Schiebezone: Bei einer Schiebezone handelt es sich um eine Form von Konsolidierung (= Stabilisierung). Von einer Schiebezone spricht man erst, sobald mindestens 21 Kerzen (Candle Sticks) berücksichtigt werden. Sind es weniger (11-20), handelt es sich um eine Stauung, einer anderen Form der Konsolidierung. Verständlicherweise interessieren sich viele Anleger dafür, den Beginn einer Schiebezone frühzeitig…

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Der Schlusskurs bezeichnet den letzten an einem Handelstag der Börse offiziell festgelegten Kurs eines handelbaren Gutes, wie bspw. eines Wertpapiers, eines Rohstoffs o. ä.

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Als Handelstag oder Schlusstag wird der Tag bezeichnet, an dem ein Geschäft verbindlich abgeschlossen wird. Das kann etwa der Kauf eines Wertpapiers sein. Ab diesem Tag wird die Wertstellung des Geschäfts berechnet.

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Junk Bonds sind Anleihen von Emittenten, deren Qualität und Bonität schlecht ist oder zumindest als sehr fragwürdig eingeschätzt wird. Diese Anleihen haben i.d.R. ein schlechtes Rating, da die Rückzahlung des Kapitals an die Anleger unsicher bzw. das Ausfall- und Konkursrisiko des Emittenten relativ hoch ist. Die Emittenten dieser Anleihen müssen dafür meist einen überdurchschnittlich hohen…

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Schuldscheindarlehen sind größere, langfristig vergebene Kredite im Stil von Anleihen, die außerhalb der Börse gehandelt werden. Kreditgeber sind zum Beispiel Versicherungsunternehmen oder Pensionskassen. In Anspruch genommen werden die Schuldscheindarlehen in der Regel von Unternehmen mit einer hohen Bonität. Als Vermittler agiert häufig eine Bank oder ein Makler.

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Bei Obligationen handelt es sich um Anleihen oder Schuldverschreibungen, die eine gewisse Zeit lang einen festen Zins zahlen (festverzinsliches Wertpapier, auch Rentenpapier genannt). Die Rückzahlung des zur Verfügung gestellten Kapitals wird zu einem langfristigen, aber festen Zeitpunkt vereinbart. Es handelt sich also um Gläubigerpapiere. Obligationen werden von der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Kommunen), aber auch…

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Festverzinsliche Wertpapiere sind Schuldverschreibungen (auch Anleihen, Pfandbriefe oder Obligationen), die dem Gläubiger das Recht auf Rückzahlung bei festem Zinssatz verbriefen. Zum Zeitpunkt der Emission ist der Zinssatz bereits fest vereinbart. Die Zinsauszahlung geschieht kontinuierlich wie bei einer Rentenzahlung, weshalb diese Anleihen auch Rentenwerte genannt werden. Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren sind die öffentliche Hand (Kommunalobligationen), Kreditinstitute…

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Als Schulter-Kopf-Schulter-Formation, kurz SKS Formation oder S-K-S Formation, bezeichnen Chart-Analysten bei der technischen Analyse eine bestimmte, markante Formation im Kursverlauf einer Aktie. Dabei bildet die Aktienkurve zunächst einen kleinen Hochpunkt, auf den nach einem leichten Kursrückgang ein deutlich höheres Top folgt. Daran schließt sich nach einem erneuten vorübergehenden Rückgang wiederum ein kleinerer Hochpunkt an. Insgesamt…

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Der Begriff Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren bezeichnet ein Instrument der Finanzpolitik eines Kapitalunternehmens. Dabei wird zuerst der Gewinn in Form einer Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet und fließt anschließend im Zuge einer Kapitalerhöhung an das Unternehmen zurück. Als wesentlicher Vorteil darf dabei angesehen werden, dass es (langfristig) zu keinem Abfluss liquider Mittel kommt.

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Der Begriff Schwach bezeichnet im Börsenjargon die Tatsache, dass bspw. eine Aktie an einem Handelstag keine hohen Umsätze erreichen konnte, somit schwach gehandelt wurde.

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Als Schwarzer Freitag bzw. Schwarzer Montag werden die Tage bezeichnet, die aufgrund ihrer dramatischen Kurseinbrüche an den Börsen in die Geschichte eingingen. Der wohl bekannteste Schwarze Freitag, neben anderen, war der 25.10.1929, der die Weltwirtschaftskrise auslöste. Der Schwarze Montag bezeichnet den 19.10.1987, an dem der erste Börsencrash nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stattfand. Ausgehend…

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Die SIX Swiss Exchange (ehemals SWX) ist die Schweizer Börse mit Sitz in Zürich, im Mai 1995 durch einen Zusammenschluss der Börsen Genf, Basel und Zürich entstanden. Seit 1996 findet kein Parketthandel mehr statt. Als Derivatebörse fungiert die Plattform der Scoach Swiss AG. Scoach ist ein Joint Venture der SIX Group mit der Deutschen Börse…

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Als schwere Aktie bezeichnet man eine Aktie mit einem hohen Kurswert. Weil ein hoher Kurs die Aktie, besonders für manche Kleinanleger, unattraktiv erscheinen lässt, wirken einige Unternehmen dem entgegen, indem sie den Kurswert der einzelnen Papiere durch einen Aktiensplit reduzieren.

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Der SDAX ist ein von der Deutschen Börse entwickelter und publizierter Aktienindex, der ein Auswahlindex von 50 kleineren Unternehmen ist. In den SDAX aufgenommen werden nur solche Unternehmen, die sowohl bei Orderumsatz als auch bei ihrer Marktkapitalisierung nicht mehr als 110 Plätze hinter dem DAX liegen – man spricht daher von der so genannten 110/110…

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SEAQ ist das Akronym für das Stock Exchange Automated Quotation System der Londoner Börse, das ein elektronisches Notierungssystem zur fortlaufenden Aktualisierung der Aktienpreise ist und damit eine wichtige Informationsquelle für die Händler an der London Stock Exchange darstellt.

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Die SEC, die Security and Exchange Commission, ist die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde mit Sitz in Washington D.C, die in Folge des Börsenkrachs von 1929 im Jahr 1934 gegründet wurde. Die Hauptaufgabe der unabhängigen Behörde ist die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bei der Emission von Wertpapieren und im Handel mit Wertpapieren im Allgemeinen. Zusätzlich müssen…

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Die SIPC ist ein Verband von Brokerhäusern, die Mitglied des gleichnamigen Verbandes sind (ähnlich der EdW). Die Securities Investor Protection Corporation wirkt als Treuhand oder durch einen unabhängigen vom Gericht bestellten Verwalter im Falle verlorener Anlagevermögen, um diese wieder zurückzugewinnen. Das Statut, auf das sich die SIPC gründet unterstützt und gewährleistet, dass alle Kunden von…

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Die SEC, die Security and Exchange Commission, ist die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde mit Sitz in Washington D.C, die in Folge des Börsenkrachs von 1929 im Jahr 1934 gegründet wurde. Die Hauptaufgabe der unabhängigen Behörde ist die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bei der Emission von Wertpapieren und im Handel mit Wertpapieren im Allgemeinen. Zusätzlich müssen…

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Definition SegWit: Segregated Witness (kurz: SegWit oder BIP141) ist ein von Bitcoin Core-Entwicklern in Zusammenhang mit der sogenannten Blockgrößen-Debatte durchgeführtes Update. Demnach sollen die Blocksignatur herausgenommen sowie die Blockstruktur verändert werden. Ziel ist es, die Transaktionsdauer zu verkürzen, indem Kapazitäten im Hauptblock frei werden. Damit einher sollen niedrigere Transaktionskosten einhergehen. Seit dem 24. August 2017 ist das…

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Definition SegWit2x: SegWit2x war längere Zeit als Bitcoin Update zum SegWit geplant und sollte im November 2017 aktiviert werden. Das Vorhaben wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Die Folge: ein zwischenzeitlich rapider Absturz des Bitcoin Kurs. Ursprünglich geplant war es, die Blockchain-Größe von einem auf zwei Megabyte zu erhöhen. Dadurch hätten sich die Transaktionsdauer und in der Folge auch…

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Der Begriff sehr fest zeigt in der Börsensprache an, dass ein Kurs oder eine Aktie sich innerhalb der Handelsspanne kaum bewegt hat (der Kurs war sehr fest) oder aber das die Aktie sehr stabil während des Handelstages im Vergleich zu anderen Aktientiteln war.

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Der Begriff ‚sehr schwach‘ beschreibt entweder den Handelsverlauf an der Börse (bspw. war der Handelsverlauf an der Börse war sehr schwach), was auf geringe Aktivitäten der Händler und Käufer rückschließen lässt oder auch, dass eine Aktie im Handelsverlauf stark im Kurs nachgelassen hat und somit am Tagesende als sehr schwach gewertet wurde.

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Seitwärtstrend (auch Seitwärtsbewegung genannt) bezeichnet eine Phase, in der sich die Kurse über einen längeren Handelszeitraum in einem horizontal gerichteten Trend bewegen. Die Phase einer Seitwärtsbewegung zeichnet sich dadurch aus, dass keine höheren Hochs bzw. tieferen Tiefs erreicht werden, d.h. der Kurs der Aktie bleibt fast unverändert. Eine Seitwärtsbewegung tritt oft auch als Erholung nach starken…

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Der Sekundärmarkt bezeichnet den Markt, an dem bereits emittierte Wertpapiere gehandelt werden. Hier werden Finanztitel von einem Investor zum nächsten weitergegeben, ohne dass dem Emittenten dabei neues Kapital zufließt. Die weltweiten Börsen sind der bekannteste Sekundärmarkt, viele Titel werden jedoch auch außerbörslich gehandelt.

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Die Sekundärmarktrendite ist die durchschnittliche Rendite, die aus den verschiedenen Renditen der am Sekundärmarkt gehandelten Wertpapiere berechnet wird. Sie bezieht die an der Börse gehandelten festverzinslichen Wertpapiere wie Anleihen und Obligationen ein. Die Sekundärmarktrendite kann wiederum als Basis für die Verzinsung spezieller, variabel verzinslicher Wertpapiere (sog. Floater) dienen, deren Verzinsung in festen Zeiträumen aufgrund der…

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Sekundenhandel beschreibt den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren unter genauer Kenntnis des Abrechnungskurses im Moment der Auftragserteilung. Von der Kursabfrage bis zur Orderausführung vergehen nur wenige Sekunden. Es handelt sich hierbei um eine mögliche, außerbörsliche Handelsabwicklung.

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Erklärung Sell in may: “Sell in may” ist eine weit verbreitete Börsenweisheit. Demnach sollen Aktionäre ihre Wertpapiere im Mai verkaufen. Unklar bleibt in dieser Aussage jedoch, wann der richtige Einstiegszeitpunkt ist. Teilweise wird die Weisheit mittlerweile mit dem Zusatz “but remember to come back in September” veröffentlicht. Grund für die Verkaufsempfehlung im Mai soll die…

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Eine alte Börsenweisheit empfiehlt, nach guten Unternehmensnachrichten die Wertpapiere der betreffenden Aktiengesellschaft zu verkaufen (Sell on Good News). Der Hintergrund: Nach der Bekanntgabe positiver Nachrichten durch ein Unternehmen steigen dessen Aktien oft kräftig an. Indem man als Anleger in dieser Phase mit anziehenden Kursen verkauft, kann man hohe Gewinne realisieren.

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Die Sell-Side Analyse ist die Aktienanalyse einer Bank, die zu einem Konsortium einer Aktienemission gehört, oder auch im Auftrag von Großaktionären Pakete der entsprechender Aktien verkaufen soll. Sell-Side-Analysen sind normalerweise für die Öffentlichkeit bestimmt. Es besteht die Gefahr eines Interessenkonflikts, da einerseits das Analysehaus an einer hohen Nachfrage für die Aktie interessiert ist, andererseits die…

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Bei den Seltenen Erden, oder auch engl. “Rare Earth” (RE) genannt, handelt es sich im engeren Sinn meist um 17 Elemente. Zu den Metallen der Seltenen Erden gehören die chemischen Elemente der 3. Gruppe des Periodensystems und die Lanthanoide. Das Actinium zählt nicht zu diesen Metallen und bildet eine Ausnahme. Die Seltenerdmetalle sind heute vor…

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Sensex ist der Name des Aktienindex, der die Wertentwicklung der an der indischen Börse gelisteten Aktien wiedergibt. Er wird auch Sensex30 genannt, da er 30 Aktien enthält. Die dazugehörige Börse ist die Bombay Stock Exchange (BSE).

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Sensex ist der Name des Aktienindex, der die Wertentwicklung der an der indischen Börse gelisteten Aktien wiedergibt. Er wird auch Sensex30 genannt, da er 30 Aktien enthält. Die dazugehörige Börse ist die Bombay Stock Exchange (BSE).

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Die Sentiment Analyse (auch Sentimentanalyse) wird meist zusätzlich zur Technischen Analyse verwendet – sie gilt als allgemeiner Stimmungsindikator. Mittels der Sentiment-Analyse kann man als Anleger Trendwechsel leichter aufspüren. Die Sentiment-Analyse gehört zum Gebiet der sogenannten "Behavioral Finance". Die Bestandteile der Sentimentanalyse sind das Verbrauchervertrauen, bei Aktien z.B. auch der Anteil der privaten Aktionäre und der…

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Sentimentindikatoren geben die Stimmung und Erwartungen der Marktteilnehmer wieder und werden im Rahmen der Sentimentanalyse verwendet, um mögliche Richtungsänderungen an den Kapitalmärkten zu erkennen. Sentimentindikatoren versuchen das Anlageverhalten der Investoren und ihre Risikobereitschaft in einer bestimmten Marktsituation zu messen und in einer einzelnen Kennzahl wiederzugeben. Die Indikatoren basieren meist auf den Ergebnissen von Umfragen unter…

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Adjustment ist jener Preis, zu welchem ein Börsengeschäft tatsächlich erfüllt wird (Erfüllungspreis). Bei Termingeschäften wird das Adjustment am letzten Handelstag festgesetzt. Adjustment wird auch Settlement-Preis genannt.

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Definition SFD: SFD bedeutet "Straight Forward Dealing". Diesen Aktienderivaten liegen als Basis die Einzelwerte des DAX 30 und MDAX zugrunde. SFDs entwickeln sich 1:1 mit der jeweiligen Aktie (= hohe Transparenz). Dabei sind sie grundsätzlich mit einem Hebel von dem Kapitaleinsatz x 5 ausgestattet. Das hat zur Folge, dass mit einem Aktienwert von 10.000 Euro ein…

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Der Shareholder Value (direkt übersetzt als Aktionärsvermögen) ist der Wert des Eigenkapitals am Markt. Er beschreibt damit den Unternehmenswert und den Wert der Anteile. Er dient der Unternehmensführung als ein betriebswirtschaftliches Konzept, langfristig den Kurswert der Aktien und den Marktwert des gesamten Unternehmens zu steigern und zu maximieren. Dies kommt einer langfristigen Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit…

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Shares ist die englische Bezeichnung für Aktien. Alternativ werden diese im englischen Sprachgebrauch auch Stocks genannt.

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Die Sharpe-Ratio ist eine finanzmathematische Kennzahl einer Geldanlage. Es wird dabei die Rendite einer Geldanlage gegenüber dem Risiko bei festem Zinssatz betrachtet. Ziel der Sharpe-Ratio ist es, ein Maß zu finden für die pro Risikoeinheit feststellbare Mehrrendite. Damit kann ein Vergleich zwischen verschiedenen Geldanlagen durchgeführt werden. Je höher die Sharpe-Ratio ist, umso mehr Rendite kann…

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Definition: Das Shiller-KGV ist eine modifizierte Formel des klassischen Kurs-Gewinn-Verhältnisses (siehe Börsenlexikon KGV). Das klassische Kurs-Gewinn-Verhältnis gilt als wichtige Kennzahl zur Bewertung börsennotierter Unternehmen. Das Shiller-KGV ermöglicht dabei eine von konjunkturellen Schwankungen und Einmaleffekten geglättete KGV-Betrachtung. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um einen rein vergangenheitsorientierten Indikator handelt. Berechnungsgrundlage für das Shiller-KGV…

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Definition Shooting Star: Der Shooting Star ist eine besondere Chartformation, konkret handelt es sich dabei um einen Umkehrpunkt. Damit es jedoch etwas umzukehren gibt, muss im Vorfeld ein intakter und langer Aufwärtstrend vorangehen. Der Shooting Star ist erkennbar an einem kleinen Kerzenkörper mit einem langen Docht (im Candlestick Chart). Lässt sich das Muster der Shooting Star erkennen,…

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Eine Short-Position, oft auch einfach nur Short genannt, entsteht bei dem Verkauf eines Wertpapiers oder einer Ware (beispielsweise eines Rohstoffes), ohne diese zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits zu besitzen (Leerverkauf). Der Anleger, der eine Short-Position eingeht, spekuliert auf fallende Kurse des Basiswerts, um diesen zu einem späteren Zeitpunkt und zu einem günstigeren Kurs an der…

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Short Covering bezeichnet den Rückkauf von leerverkauften Titeln. Hat ein Händler eine Position in Erwartung fallender Kurse leerverkauft, muss er diese bei steigenden Kursen zurückkaufen, um seine Verluste zu begrenzen. Auch das Eindecken mit Titeln bei erfolgreichem Leerverkauf wird als Short Covering bezeichnet.

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Der Leerverkauf einer Aktie ist eine meist an amerikanischen Börsen durchgeführte Methode zur Erwirtschaftung von Kursgewinnen, ohne zu Beginn eines Geschäftes im Besitz der Wertpapiere zu sein. Bei diesem (auch als Blankoverkauf, Short Sale oder Verkauf à découvert bezeichneten) Verkauf von Aktien besitzt der Verkäufer bei Geschäftsabschluss die Wertpapiere (noch) nicht. Er spekuliert aber darauf,…

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Bei dem so genannten Short Selling verkauft ein Marktteilnehmer Wertpapiere auf Termin, die er zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht besitzt. Der Short Seller geht davon aus, dass die Aktie bis zu dem Liefertermin im Kurs fällt und er sie dann günstiger als zu dem aktuellen Zeitpunkt an der Börse erwerben kann. Durch den günstigen…

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Der Short Squeeze bezeichnet eine Marktsituation, in der Leerverkäufer durch Deckungskäufe den Kurs eines Finanztitels (z.B. einer Aktie) stark nach oben treiben: Durch einen plötzlichen Kursanstieg werden Händler, die in der Erwartung fallender Kurse Titel leerverkauft haben, gezwungen ihre Short-Positionen glattzustellen, um ihre Verluste zu begrenzen. Es kommt zu einem Nachfrageüberhang, der den Kurs weiter…

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Ein Short-Call bezeichnet die offene Position, die sich nach dem Verkauf eines Calls ergibt. Ein Short-Call kann innerhalb der Laufzeit durch den Kauf eines Calls auf denselben Basiswert wieder glattgestellt werden. Nach Ablauf der Laufzeit löst sich die Short-Call Position dagegen automatisch auf.

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Ein Short-Hedge ist eine Absicherungsstrategie für den Käufer einer Long-Position. Diese bestehende Long-Position wird durch den parallelen Verkauf des Short-Kontrakts abgesichert. Short-Hedge wird auch als Verkaufsabsicherung oder als Ersatzverkauf bezeichnet.

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Eine Short-Position, oft auch einfach nur Short genannt, entsteht bei dem Verkauf eines Wertpapiers oder einer Ware (beispielsweise eines Rohstoffes), ohne diese zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits zu besitzen (Leerverkauf). Der Anleger, der eine Short-Position eingeht, spekuliert auf fallende Kurse des Basiswerts, um diesen zu einem späteren Zeitpunkt und zu einem günstigeren Kurs an der…

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Ein Short-Put bezeichnet die offene Position, die sich nach dem Verkauf eines Puts ergibt. Ein Short-Put kann innerhalb der Laufzeit durch den Kauf eines Puts auf denselben Basiswert wieder glattgestellt werden. Nach Ablauf der Laufzeit löst sich die Short-Put Position dagegen automatisch auf.

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Bei einem Short-Spread wird eine positive Nettoprämie realisiert, indem gleichzeitig eine Option gekauft und eine andere verkauft wird. Ist die Prämie für die verkaufte Option höher als die Prämie der gekauften Option, liegt ein Short-Spread vor. Ein Short-Spread wird auch als verkaufter Spread bezeichnet.

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Shortcut-Trading bezeichnet einen Trading-Stil, bei dem die Ausführung eines Handelsbefehls über eine einzige oder mehrere wenige Tasten auf der Tastatur erfolgt. Dies ermöglicht die maximale Geschwindigkeit bei der Orderaufgabe, da auf die Benutzung der Maus verzichtet werden kann. In der Regel werden bei der Orderausführung die für das jeweilige Handelsinstrument hinterlegten Standard-Positionsgrößen sowie eventuell eingepflegte…

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Die Abtretung, häufig auch Sicherungsabtretung genannt, dient der Sicherung eines Kredits bzw. Darlehens. Der Schuldner bzw. Kreditnehmer tritt eigene Forderungen, die er an Dritte hat, an den Kreditgeber ab. Dieser kann sich für den Fall, dass sein Schuldner den Kredit nicht mehr bedienen kann, an diese Dritten wenden und die Ansprüche als Ausgleich für den…

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Die Sicherungseinrichtung des Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) wurde in Zeiten der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren gegründet und gewährleistet Stabilität und Vertrauen in einem besonders hohen Maße. Es ist das erste nicht staatliche Banken-Sicherungssystem seiner Art in Deutschland und das weltweit älteste ausschließlich privat finanzierte Sicherungssystem für Banken.   Geschützt sind die angeschlossenen…

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Definition Sichteinlagen: Unter Sichteinlagen versteht man das Kapital, auf das der Inhaber jederzeit ohne Beachtung einer Kündigungsfrist laufzeitungebunden zugreifen kann (z.B. Tagesgeld, Girokonto). Zu beachten sind allerdings die Maximalauszahlungen pro Tag sowie die Vorlaufzeit, die die Bank benötigt, um das Geld bereitstellen zu können. Traditionell gehen mit Sichteinlagen wegen der hohen Flexibilität (wenn überhaupt) nur…

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Das Vega gibt die Veränderung der Schwankungsintensität (Volatilität) des dem Optionsschein zugrundeliegenden Basiswertes auf die Optionsscheinprämie an. Das Vega zeigt, um wie viel sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn sich die Volatilität des Basiswerts um 1 Prozent ändert. Beispiel: Steigt die Volatilität der X-Aktie um einen Prozentpunkt, so würde bei einem Vega von 0,3…

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Das chemische Element Silber gehört zu den Edelmetallen und kommt in zahlreichen Bereichen zum Einsatz. Neben der Herstellung und Veredelung von Schmuckgegenständen macht sich die Industrie die Eigenschaften des Metalls zu eigen. Da es die höchste Leitfähigkeit aller Metalle besitzt, kommt es in der Optik und Elektronikindustrie zum Einsatz. Auch als Legierung wird Silber verwendet.…

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Singapore Exchange Limited (SGX) ist die erste privatisierte Börse im Bereich Asien/Pazifik und ist eine integrierte Börse für Aktien und Derivate. Am 01.12.1999 wurde die SGX aus der Stock Exchange of Singapore (SES) und der Singapore International Monetary Exchange (SIMEX) verschmolzen. Im November des Jahres 2000 brachte sie sich selbst an die eigene Börse und…

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Die SIX Swiss Exchange (ehemals SWX) ist die Schweizer Börse mit Sitz in Zürich, im Mai 1995 durch einen Zusammenschluss der Börsen Genf, Basel und Zürich entstanden. Seit 1996 findet kein Parketthandel mehr statt. Als Derivatebörse fungiert die Plattform der Scoach Swiss AG. Scoach ist ein Joint Venture der SIX Group mit der Deutschen Börse…

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SKS Formation (oder auch S-K-S Formation) ist eine Abkürzung für die Schulter-Kopf-Schulter Formation. Die eigentliche Definition finden Sie in diesem Artikel: Schulter Kopf Schulter Formation

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sm@artTAN ist ein Synonym für smartTAN und wird in folgendem Eintrag erklärt.

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SMAX (Small Cap Exchange) war von 1999 bis 2003 ein Marktsegment der Frankfurter Börse. Es beinhaltete erfolgreiche kleine Aktienwerte mittelständischer Unternehmen. Diese mussten ein besonderes Zulassungsverfahren durchlaufen. Da sich die vorgeschriebene Kursbetreuung jedoch als sehr teuer herausstellte, wurden sowohl das Marktsegment als auch der Index SMAX wieder geschlossen.

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Unter Small Caps versteht man kleine, an der Börse gelistete Unternehmen. Sie haben nur eine geringe Marktkapitalisierung, und es sind in der Regel nur vergleichsweise wenige Aktien im Umlauf. Daher reagieren die Wertpapiere von Small Caps empfindlicher auf Käufe und Verkäufe einzelner Investoren, und sie unterliegen stärkeren Kursschwankungen als die Aktien großer Aktiengesellschaften. Smallcaps zählen…

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Smart Beta Fonds oder ETFs sind eine Neuerscheinung auf dem Markt. Diese Produkte bilden, wie sonst üblich, passiv einen Vergleichsindex ab (z.b. DAX, Dow Jones) und versuchen durch verschiedene Anlagestrategien diesen zu schlagen. Unter Berücksichtigung diverser Aspekte wie Volatilität, Marktkapitalisierung oder Momentum wird versucht, das Risiko für langfristige Investments zu senken oder eine Mehrrendite gegenüber…

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Definition Smart Money / Dumb Money: Ist von Smart Money (= "schlaues Geld") die Rede, sind damit im Regelfall Institutionelle Anleger und Großinvestoren gemeint. Diese haben üblicherweise nicht nur das notwendige Know-how, sondern auch einen gewissen Informationsvorsprung, Erfahrungen und hilfreiche Kontakte. "Smart Money"-Händler investieren meist zum richtigen Zeitpunkt, springen rechtzeitig auf und ab. Unter Dumb Money (=…

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smartTAN, manchmal auch sm@rtTAN genannt, ist ein Verfahren für den TAN-Generator zum Erzeugen von Transaktionsnummern. Bei dem smartTAN-Verfahren wird eine Kundenkarte des Finanzdienstleisters benötigt, die man in den TAN-Generator steckt. Der TAN-Generator erzeugt anschließend eine oder mehrere Transaktionsnummern. Die Funktionsweise ist dabei unabhängig von den Handelsplattformen. Dieses Verfahren gilt nicht als besonders sicher, da keinerlei…

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SMAX (Small Cap Exchange) war von 1999 bis 2003 ein Marktsegment der Frankfurter Börse. Es beinhaltete erfolgreiche kleine Aktienwerte mittelständischer Unternehmen. Diese mussten ein besonderes Zulassungsverfahren durchlaufen. Da sich die vorgeschriebene Kursbetreuung jedoch als sehr teuer herausstellte, wurden sowohl das Marktsegment als auch der Index SMAX wieder geschlossen.

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smsTAN ist ein Synonym für mobileTAN und wird in folgendem Eintrag erklärt.

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Zur Solarenergie gehört sowohl die Stromgewinnung anhand von Solarzellen in einer Photovoltaikanlage, als auch die Stromgewinnung aus Dampf, welcher in Sonnenwärmekraftwerken erzeugt und mittels Dampfturbine und Generator in Strom umgewandelt wird. Dabei bietet die Solarenergie durch den Bau von Solarparks in Deutschland oder Sonnenwärmekraftwerken in Südeuropa durchaus auch Perspektiven für Anleger – und auch die…

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Der Solidaritätszuschlag (kurz: Soli) ist ein Steuerzuschlag, amtsdeutsch Ergänzungsabgabe, auf die in Deutschland entrichteten Einkommen-, Kapitalertrag- und Körperschaftssteuer. Der Soli wurde 1991 eingeführt, um die Kosten der Deutschen Einheit abzufangen. Daher auch der Name.

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Als Sondervermögen bezeichnet man das Vermögen eines Investmentfonds. Es bildet sich aus dem gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegten Kapital und den damit angeschafften Vermögensgegenständen. Je nach Art des Fonds besteht es vor allem aus Wertpapieren oder Immobilien. Verwaltungsseitig wird es streng getrennt vom gesellschaftlichen Vermögen gehalten.

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Als Sorten wird im Bankwesen ausländisches Bargeld bezeichnet, das in materieller Form als Münzen oder Banknoten vorliegt. Im Gegensatz dazu sind Devisen fremde Währungen, deren Betrag nur auf dem Papier existiert – zum Beispiel als Anlagevermögen.

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Sparbriefe sind Anlageprodukte mit festen Zinssätzen. Wie sich das in einem Sparbrief angelegte Geld verzinst, legt die herausgebende Bank bereits im Vorhinein für die gesamte Laufzeit fest. Die zu erwartende Rendite ist deshalb für den Anleger von Anfang an eindeutig berechenbar. Die Laufzeiten von Sparbriefen betragen bis zu zehn Jahren.

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Der Sparerfreibetrag gibt die Obergrenze der nicht zu versteuernden Einkünfte aus Kapitalvermögen an. Der Sparerfreibetrag liegt momentan bei 750 Euro für Ledige, für Ehepaare bei 1.500 Euro. Am 01. Januar 2009 wurde der Sparerfreibetrag durch den Sparer Pauschbetrag ersetzt, welcher die Werbungskosten bereits beeinhaltet. Der Abzug tatsächlicher Werbungskosten war ab diesem Zeitpunkt ausgeschlossen. Der Sparerpauschbetrag…

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Definition Sparplan: Die angebotenen ETC- und ETF-Sparpläne richten sich zumeist an Kleinanleger. Solch ein Sparplan ermöglicht selbst börsenfremden Investoren den Einstieg an die Börse. Schon 25 bis 50 Euro pro Monat reichen hierfür aus. Es muss kein ganzer ETC-Anteil erworben werden, sondern es werden abhängig vom monatlichen Sparbetrag Bruchstücke gekauft. Dadurch, dass regelmäßig Kaufvorgänge durchgeführt werden, profitiert man…

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Die SparPLUS Anleihe bietet dem Anleger eine hundertprozentige Kapitalgarantie und zusätzlich eine jährliche Zinszahlung abhängig von der Entwicklung der zu Grunde liegenden Basis, mindestens jedoch einen Coupon von 2,25% p.a.. Die Verzinsung beträgt entweder 50% der geringsten absoluten (egal ob positiven oder negativen) Performance der Basiskomponenten des Referenzportfolios oder den Mindestcoupon.

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Speed-Zertifikate ermöglichen eine gehebelte und damit überproportionale Partizipation an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswerts. Häufig ist der Gewinn bzw. die Teilnahme am Kursgewinn des Basiswerts jedoch durch eine Obergrenze (Cap) gedeckelt. Dadurch eignen sich Speed-Zertifikate eher für Phasen mit moderat steigenden Kursen. Weitere gängige Bezeichnungen für Speed-Zertifikate sind Sprint-Zertifikat oder Katapult-Zertifikat. Sie sind wie alle…

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Gewinne, die man aus dem Handel mit Wertpapieren erzielt, sind einkommensteuerpflichtig, wenn diese innerhalb einer bestimmten Spekulationsfrist gekauft und wieder verkauft wurden. Bei Aktien und Fondsanteilen betrug diese Frist bis 2009 genau ein Jahr. Verkaufte man solche Wertpapiere also innerhalb von zwölf Monaten nach ihrem Erwerb, muss man den Gewinn aus dem Verkauf versteuern –…

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Als Spekulationsgewinne wurden bis 2009 Gewinne bezeichnet, die ein Anleger erzielte, indem er Wertpapiere wie Aktien innerhalb eines Jahres kauft und wieder verkauft. Auch bei Erlösen aus der Veräußerung von Immobilien spricht man von Spekulationsgewinnen, wenn zwischen Kauf und Verkauf maximal zehn Jahre liegen. Auf Spekulationsgewinne musse man Steuern zahlen, die in der Einkommensteuererklärung anzugeben…

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Die Spekulationssteuer ist die bei der Veräußerung eines Wirtschaftsgutes anfallende Steuer auf Spekulationsgewinne. Zur Abgrenzung von regulären, d.h. nicht-spekulativen Transaktionen hat der Gesetzgeber sogenannte Spekulationsfristen definiert. Bei Aktiengeschäften beträgt diese Spekulationsfrist in der Regel 12 Monate ab Kauf. Seit dem Jahr 2009 gilt diese Regel nicht mehr! In diesem Jahr wurde die Abgeltungssteuer eingeführt und…

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Der Begriff Sperrminorität bezeichnet nach deutschem Aktienrecht das notwendige Quorum, um wichtige Unternehmensentscheidungen zu blockieren. Als Sperrminoritäten werden Beteiligungen Einzelner bzw. einer Gruppe bezeichnet, die mehr als 25% aber weniger als 50% betragen.

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Als Spezialfonds bezeichnet man Fondsmodelle, die nicht auf eine möglichst weitreichende Verbreitung bauen, sondern für wenige institutionelle Anleger entwickelt werden. Nach deutschem Recht dürfen an einem Spezialfonds maximal 30 Investoren beteiligt sein. Spezialfonds unterliegen wie auch Publikumsfonds der Bundesfinanzaufsicht. Typische Investoren sind z.B. Kirchen, Stiftungen und Pensionskassen.

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Der Begriff Spezialitätenfonds bezeichnet Fondsmodelle, die sich auf ausgewählte Investmentbereiche, z.B. bestimmte Länder oder Wertpapiere beschränken. Ihr Kennzeichen ist somit eine geringere Risikostreuung als bei regulären Investmentfonds. Damit einhergehend eröffnen sich für den Anleger sowohl höhere Renditechancen als auch größere Risiken.

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Der Begriff Spin-Off bezeichnet die Ausgliederung eines Unternehmensbereichs in ein eigenständiges Unternehmen. Damit den bisherigen Aktionären des nun verkleinerten Unternehmens keine finanziellen Nachteile entstehen, werden diese durch Gratisaktien bzw. Bezugsrechte entschädigt.  

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Als (Aktien-)Split wird die Herabsetzung des Nominalwertes einer Aktie bei gleichbleibendem Grundkapital der Aktiengesellschaft bezeichnet, was die Ausgabe weiterer Aktien mit dem geringeren Nominalwert zur Folge hat. Ziel einer solchen Kapitalmaßnahme, die von der Hauptversammlung beschlossen werden muss, ist es, die Aktie auf Grund des geringeren Nominalwertes ‚leichter handelbar‘ zu machen.

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Am Spot Market werden die innerhalb sehr kurzer Zeit zu erfüllenden Transaktionen ausgehandelt und durchgeführt. Die Lieferung oder Zahlung aufgrund dieser Geschäfte ist meist per sofort fällig, die Abrechnung erfolgt je nach Börse und Basiswert innerhalb weniger Tage. Dies ist besonders im Bereich der Rohstoffe wichtig, da hier zwischen dem Spot-Markt und dem sog. Termin-Markt…

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Der Begriff Cash Price wird als Synonym für Spot Price verwendet. Er bezeichnet den gegenwärtigen Kurswert bzw. Marktwert eines an der Börse handelbaren Wertpapiers oder Rohstoffes, z.B. Aktien oder Gold. Meist wird der Begriff auf englisch verwendet; auf deutsch heißt es einfach Spotpreis.

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Der Teilmarkt der Börse, bei dem die Erfüllung eines Geschäfts innerhalb einer kurzen Zeit nach Abschluss des Geschäfts erfolgen muss, heißt Effektivmarkt. Als Geschäft ist hier die Lieferung, Abnahme der Lieferung und ihre Bezahlung zu verstehen. In Deutschland beträgt der Zeitraum des Effektivmarktes zwei Börsentage. Geschäfte mit einer längeren Fälligkeit werden an Terminmärkten getätigt. Der…

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Der Spotprice ist der aktuelle Preis für ein handelbares Gut auf dem sog. Spot-Markt.

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Der Spread bezeichnet die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs eines an der Börse gehandelten Basiswerts. Die Höhe des Spreads wird vom Kursmakler festgelegt, aber auch durch den Umsatz des jeweiligen Wertpapiers beeinflusst. Meist ist der Spread umso geringer je liquider das Wertpapier gehandelt wird. Ein möglichst geringer Spread ist von Vorteil für den Anleger, da…

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Ein Sprint-Zertifikat ist ein derivates Produkt, das sich in der Regel auf eine bestimmte Aktie bezieht und mit einer Kursobergrenze (Cap) ausgestattet ist. Bis zum Erreichen dieser Obergrenze erreicht das Sprintzertifikat die doppelte Performance wie der Basiswert, darüber hinaus profitiert der Anleger nicht mehr von weiteren Kursanstiegen. Das Risiko entspricht dem eines Direktinvestments in der…

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Sprinter sind eine besondere Form von Zertifikaten. Ihre Kursentwicklung wird überproportional von der Entwicklung des Kurses des Basiswerts beeinflusst, wodurch sich eine höhere Gewinnchance ergibt. Evtl. ist der maximale Gewinn aber durch einen sog. Cap begrenzt. Sprinter werden auch als Speed-Zertifikat oder Katapult-Zertifikat bezeichnet. Sie sind Schuldverschreibungen und unterliegen wie alle Zertifikate dem Emittenten-Risiko.

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Squeeze-Out (auch Squeeze Out) bezeichnet den Vorgang der zwangsweisen Übernahme der Anteile von einer kleinen Gruppe von Aktionären einer Aktiengemeinschaft durch einen Mehrheitsaktionär gegen Barausgleich. In Deutschland ist der Squeeze Out im Aktiengesetz geregelt. Bei einem Anteilsbesitz von mindestens 95% am Grundkapital einer Gesellschaft können die verbliebenen Aktionäre, gegen eine angemessene Gegenleistung, aus der Gesellschaft…

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Die staatlich Einlagensicherung in Schweden ist eine staatlich unterstützte Garantie für Einlagen aller Typen von Einlagekonten, Einlageformen in Banken, Wertpapierhandelsbanken und anderen Finanzinstituten. Das bedeutet, dass der Anleger oder Sparer durch den Staat im Falle einer Insolvenz eines Institutes eine Entschädigung bis zur maximalen Höhe von 500.000 Schwedischen Kronen pro Anleger und Institut bekommt. Für…

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Eine Staatsanleihe ist eine langfristige Schuldverschreibung, die von staatlichen Institutionen zur Deckung ihres Kreditbedarfs ausgegeben werden. Durch den Kauf einer Staatsanleihe leiht der Anleger dem Emittenten einen festgelegten Betrag, der Emittent verpflichtete sich im Gegenzug, den Betrag zuzüglich Zinsen am Laufzeitende zurückzuzahlen. In Deutschland ist die Bundesbank als "Hausbank" des Bundes für die Abwicklung der…

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Der Stakeholder Value ist der Nutzen, den die Stakeholder (Anspruchsgruppen) aus der Tätigkeit eines Unternehmens ziehen. Zu den Stakeholdern werden alle Gruppen von Personen gezählt, die direkt oder indirekt ein wirtschaftliches Risiko am Handeln des Unternehmens tragen. Das sind zum Beispiel die Eigentümer, die Arbeitnehmer, das Management sowie Kunden und Lieferanten. Der Stakeholder Value ist…

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Der Begriff Stammaktie bezeichnet einen Anteilsschein, der dem Anteilsinhaber die vollen Mitbestimmungs- und Dividendenrechte garantiert. Sie ist die in Deutschland gebräuchlichste Form der Aktien und steht im Gegensatz zu sogenannten Vorzugsaktien.  

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Der Begriff Standart-&-Poors-Index bezeichnet einen der einflussreichsten amerikanischen Aktienindizes, der durch den gleichnamigen US-amerikanischen Finanzdienstleister ermittelt wird. Er wird – je nach Bezeichnung – aus den 100 bzw. 500 wichtigsten Aktien berechnet

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Die Standardrente ist die eine Orientierungsgröße in der Rentenversicherung, die Auskunft über das Rentenniveau geben soll. Errechnet wird sie auf den Basisdaten eines fiktiven Modellrentners, der 45 Jahre ein Durchschnittseinkommen in die Rentenkasse eingezahlt hat. Die aktuellste Schätzung (Okt. 2007) geht von einer Brutto-Standardrente von 1.179 Euro aus. Die Nettostandardrente wird mit 1.066 Euro angegeben.…

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Als Standardwerte bezeichnet man Aktien sehr großer und sehr bekannter Unternehmen. Standardwerte haben eine hohe Marktkapitalisierung und sind häufig in großen und bekannten Aktienindizes wie beispielsweise dem DAX, dem EuroStoxx oder dem Dow Jones enthalten. Werte wie Siemens, Deutsche Bank, Allianz, Nokia oder IBM sind beispielsweise solche Standardwerte. Sie werden häufig auch als Blue Chips…

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Der Begriff S&P 500 ist die Kurzform für den “Standart and Poor’s 500” und bezeichnet einen Aktienindex, der auf Grundlage der Aktienkurse der 500 wichtigsten US-amerikanischen Unternehmen errechnet wird. Er gilt als einer der einflussreichsten Aktienindizes weltweit.

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Der Begriff Star Ranking bezeichnet ein von dem US-amerikanischen Finanzdienstleister Standart & Poor’s entwickeltes und publiziertes Bewertungssystems für Aktien. Grundidee ist es, anhand von Sternen die künftig erwartete Entwicklung im Vergleich zum S&P 500-Index anzugeben. Dabei steht der Begriff Stars nicht primär für die Sterne, die als Bewertungssymbol fungieren, sondern auch als Abkürzung für das…

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Die Stempelsteuer, die sogenannte “stamp duty” gibt es in Großbritannien. Bei jedem Wechsel des Eigentümers von Aktien fallen Stempelgebühren an. Aus diesem Grund wurden Differenzkontrakte von findigen Bankern in London erfunden, um diese Stempelsteuer zu umgehen – CFDs wurden auf diese Weise eingeführt und feiern seitdem ihren Erfolg in den Märkten.

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Zusatzbezeichnung im Devisenhandel für das Britische Pfund mit dem internationalen Devisenkürzel "GBP", weil auch noch andere Landeswährungen mit dem "Pfund" im Namen zu Verwechslungen führten. Der Name Sterling rührt noch von der englischen Silbermünze (Sterling-Silber) her. Hier geht es zu den passenden Währungsrechnern: GPB-USD  GBP-Euro 

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Kurszusätze sind Anmerkungen, die beim Parketthandel an der Börse den Kursen von Aktien hinzugefügt werden. Sie haben die Form von Kürzeln und geben allgemein an, inwiefern der Umfang der Aufträge bei der Feststellung der Kursnotierung berücksichtigt werden konnte. Das Sternchen (*) als Kurszusatz bedeutet: Kleine Beträge konnten nicht gehandelt werden.

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Der Begriff Steuerguthaben bezeichnet einen zusätzlich zur Dividende ausgezahlten Betrag, der dem Anleger auf seine Einkommenssteuererstattung angerechnet wird. Er beträgt 56,25%.

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Ein steueroptimierender Fonds hat das Ziel, einen möglichst hohen Anteil der Rendite für die Anleger steuerfrei zu erzielen. Je nach den Anlagekriterien des Fonds und je nach den rechtlichen Rahmenbedingungen kann dies beispielsweise dadurch erfolgen, dass nur wenig steuerpflichtige Zins- und Dividendenerträge, aber möglichst viele steuerfreie Kursgewinne erzielt werden. Im Falle von Geschlossenen Fonds kann…

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Der steuerpflichtige Ertragsanteil ist der Anteil am Ertrag einer Kapitalanlage, der aus steuerpflichtigen Zinsen, Dividenden oder im Falle von Immobilienbesitz aus Mieteinnahmen erzielt wird. Dieser Anteil am Ertrag wird auch als sog. ordentlicher Ertrag bezeichnet. Kursgewinne sind dagegen je nach Haltedauer des Wertpapiers steuerfrei, ebenso Erträge aus dem Wertzuwachs von Immobilien, sofern zwischen Kauf und…

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Der Begriff Stille Beteiligung bezeichnet ein Investment in ein Unternehmen, welches sich ausschließlich auf die Kapitalseite beschränkt. Der Teilhaber nimmt somit keinen Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen. Verbreitet ist dieses Modell vor allem als Teil staatlicher Projektförderung.

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Ein Stillhalter ist der Verkäufer einer Option. Häufig ist dies eine Bank, welche den Basiswert der Option im Eigenbestand verwahrt. Der Verkäufer muss bis zum Ende der Laufzeit der Option stillhalten, ob der Käufer das der Option zugrundeliegende Recht ausübt oder nicht. Als Gegenleistung erhält der Stillhalter eine Prämie vom Käufer, dafür geht er aber…

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Bei einem Stillhaltergeschäft wird meist eine Option gehandelt. Der Verkäufer der Option ist der Stillhalter, häufig eine Bank, welche den Basiswert der Option im Eigenbestand verwahrt. Der Verkäufer muss bis zum Ende der Laufzeit der Option stillhalten, ob der Käufer das der Option zugrundeliegende Recht ausübt oder nicht. Als Gegenleistung erhält er dafür eine Prämie…

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Der Begriff Stimmrecht bezeichnet im wirtschaftlichen Sinne das Recht zur Beteiligung an Unternehmensentscheidungen, z.B. durch die Jahreshauptversammlung.

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Nach § 134 Abs. 1 Aktiengesetz kann das Stimmrecht bei nicht börsennotierten Gesellschaften für Aktionäre, die eine sehr große Zahl von Aktien besitzen, auf ein maximal mögliches Gewicht beschränkt werden. Diese Stimmrechtsbeschränkung muss in der Satzung der Aktiengesellschaft festgehalten sein. Ansonsten wird das Stimmrecht nach der Anzahl der Aktien proportional gewichtet.

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Jeder Aktionär hat ein Stimmrecht, das er bei der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft ausüben kann – ausgenommen sind davon natürlich die Inhaber von stimmrechtslosen Aktien. Wie groß das Gewicht des Stimmrechts eines einzelnen Aktionärs ist, gibt die Stimmrechtsquote an. Sie berechnet sich aus der Summe der Nennwerte aller von dem Anteilseigner gehaltenen Stammaktien dividiert durch das…

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Der Stochastik Oszillator ist ein Indikator der technischen Analyse, manchmal wird dieser auch Stochastic Oszillator genannt. Für eine ausführliche Erläuterung folgen Sie bitte diesem Link.

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Stock ist der englische Begriff für Aktie. Alternativ wird im englischen Sprachraum auch das Wort Shares verwendet.

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Der Begriff Stock Exchange ist die englische Bezeichnung für eine Wertpapierbörse. Bekanntester Vertreter ist die NYSE, die New York Stock Exchange.

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SEAQ ist das Akronym für das Stock Exchange Automated Quotation System der Londoner Börse, das ein elektronisches Notierungssystem zur fortlaufenden Aktualisierung der Aktienpreise ist und damit eine wichtige Informationsquelle für die Händler an der London Stock Exchange darstellt.

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Unter einer Stock Option versteht man die Ausgabe von Optionen auf eigene Unternehmensaktien an Mitarbeiter einer Aktiengesellschaft. Die Aktienoptionen sind ein Bestandteil des Gehalts. Meist kommen vor allem Führungskräfte, etwa Angehörige des Managements, in den Genuss von Stock Options. Diese sollen dazu dienen, die Motivation der Mitarbeiter zur Steigerung des Unternehmenswerts durch die eigene Arbeit…

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Das Stock-Picking ist eine Anlagestrategie, bei der man gezielt auf ausgewählte Aktienwerte setzt, von denen man eine überdurchschnittlich gute Kursentwicklung erwartet. Der Anleger pickt sich also beim Stock Picking quasi die Rosinen aus dem Börsenkuchen heraus. Im Gegensatz zum Stockpicking setzen andere Anlagestrategien beispielsweise auf Aktienwerte bestimmter Branchen, Unternehmensgrößen oder Länder.   Tipp der Redaktion:…

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Eine Stockdividende oder Wertpapierdividende ist die Ausschüttung von Unternehmensgewinnen an die Aktionäre – allerdings in Form von Aktien. Darin unterscheidet sie sich von einer echten Dividende, bei der das betreffende Unternehmen einen Teil seines Gewinns als Bargeld an die Aktionäre auszahlt. Bei einer Stockdividende hingegen erhalten die Anteilseigner gratis zusätzliche Aktien zugeteilt. Auf diese Weise…

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Stockpickings-Fonds sind Investmentfonds, die auf die Strategie des Stock Picking setzen. Dabei werden für die Zusammensetzung des Fonds-Portfolios gezielt bestimmte Aktienwerte ausgesucht, bei denen die Analysen der Unternehmensdaten eine überdurchschnittliche Kursentwicklung versprechen. Auf Branchenzugehörigkeiten o. ä. wird dabei nicht geachtet.  

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Shares ist die englische Bezeichnung für Aktien. Alternativ werden diese im englischen Sprachgebrauch auch Stocks genannt.

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Bezeichnung im Devisenhandel für die Schwedische Krone mit dem internationalen Devisenkürzel “SEK”

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Eine Stop-Buy-Order ist ein Kaufauftrag für Aktien, der erst ausgeführt werden soll, wenn der Kurs der Aktie einen bestimmten Wert überschritten hat. Der Hintergedanke dabei kann beispielsweise charttechnischer Natur sein: In diesem Fall will der Anleger die Wertpapiere erst kaufen, wenn ihr Kursverlauf einen markanten Widerstandswert nach oben durchbrochen hat. Orderarten und Orderzusätze

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Eine Stop-Limit-Order ist ein Kaufauftrag für Aktien, der erst ausgeführt werden soll, wenn der Aktienkurs unter einem bestimmten Höchstbetrag liegt. Orderarten und Orderzusätze

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Ein Stop-Loss-Limit ist ein Verkaufsauftrag für Aktien, der an eine bestimmte Kursuntergrenze geknüpft ist: Wird dieses Kurslimit unterschritten, sollen die Wertpapiere zum nächsten handelbaren Kurs verkauft werden. Ein solches, automatisch greifendes Stop-Loss-Limit dient zur Absicherung des Aktienbestands gegen zu starke Verluste. Orderarten und Orderzusätze

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Eine Stop-Loss-Order ist ein Verkaufsauftrag für Aktien, der automatisch ausgeführt werden soll, sobald der Aktienkurs unter einen bestimmten Wert fällt. Durch eine solche Order lässt sich der Aktienbestand gegen zu starke Verluste absichern. Orderarten und Orderzusätze

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Eine Stop-Loss-Schwelle kommt beim Handel mit so genannten Knock-out- oder Hebelprodukten zum Tragen. Solche Produkte sind Anlageinstrumente, die Marktbewegungen meist überproportional stark nachvollziehen. Die Stop-Loss-Schwelle markiert einen Kurswert, bei dessen Erreichen das Produkt zurückgegeben wird. Dabei erhält der Inhaber des Knock-out-Scheins einen geringen Restwert ausbezahlt.

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Stop-Market-Order ist ein allgemeiner Begriff für Handelsaufträge mit Aktien, die an bestimmte Kurswerte gebunden sind. So erfolgt ein Aktienverkauf durch eine Stop-Loss-Order erst, wenn der Aktienkurs ein festgelegtes unteres Limit unterschreitet. Bei einer Stop-Buy-Order wird der Auftrag zum Kauf von Aktien erst ausgeführt, wenn deren Kurs einen Mindestwert überschreitet. Orderarten und Orderzusätze

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Eine Stop-Order ist allgemein ein Handelsauftrag mit Wertpapieren, der erst bei Erreichen eines bestimmten Kurswerts ausgeführt wird. Beispiele sind Stop-Loss-Order und Stop-Buy-Order. Bei einer Stop-Loss-Order werden Aktienpositionen bei Unterschreiten eines festgelegten Kurses automatisch verkauft. Eine Stop-Buy-Order legt fest, dass gewünschte Aktien erst gekauft werden, sobald ihr Kurs einen Mindestwert überschreitet. Orderarten und Orderzusätze

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Eine Stop-Sell-Order ist ein spezieller Verkaufsauftrag für Aktien. Dabei setzt der Anleger eine bestimmte Kursmarke unterhalb der aktuellen Kursnotierung fest. Sobald die Aktie zu diesem Kurs oder darunter gehandelt wird, erfolgt ein Verkauf zum bestmöglichen Preis. Nutzt man eine Stop-Sell-Order zur Begrenzung von Verlusten des Aktiendepots, bezeichnet man sie auch als Stop Loss Order. Tipp…

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STOXX ist ein Warenzeichen des amerikanischen Unternehmens Dow Jones. Dieses schuf damit eine Gruppe von Indizes, um die mittlere Kursentwicklung europäischer Aktienwerte abzubilden. Der bekannteste Index aus der Indexfamilie ist der EUROSTOXX50, in dem die 50 größten Unternehmen aus der Euro-Zone enthalten sind.

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Ein Straddle bezeichnet eine richtungsneutrale Optionsstrategie, bei der gleichzeitig eine Put und eine Call-Option mit gleichem Ausübungspreis, gleichem Verfallsdatum und gleichem Basiswert gekauft bzw. verkauft werden. Ein Short-Straddle zielt darauf ab, von gleich bleibenden Kursen zu profitieren, während ein Long-Straddle auf sich stark ändernde Kurse abzielt. Bei einem Long-Straddle ist das Verlustrisiko auf den Kapitaleinsatz…

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Ein Strangle bezeichnet eine Handelsstrategie, bei welcher der Anleger von einer sehr starken Bewegung des Basiswerts profitiert, wobei die Richtung der Preisbewegung nur einen minimalen Einfluss auf den Gewinn oder den Verlust hat (Long-Strangle). Ein Short-Strangle ist das Gegenteil von einem Long-Strangle und wird verwendet, wenn erwartet wird, dass sich die Kurse in einem relativ…

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Ein Strategiezertifikat setzt eine bestimmte, vom Emittent des Zertifikats festgelegte Strategie um. Dies kann beispielsweise die Anlage in Aktien einer bestimmten Branche, eines bestimmten Landes oder einer Region sein. Aber auch andere Fokussierungen, z. B. auf Aktien mit hohen Dividenden-Ausschüttungen (Dividenden-Strategie) oder solche mit erwarteter besserer Entwicklung als der Gesamtmarkt (Outperformance-Strategie) sind möglich. Die als…

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Mit Float oder Free Float wird der Streubesitz an Aktien eines Unternehmens bezeichnet. Darunter fallen alle Wertpapiere, die frei an den Börsen gehandelt werden. Nicht dazu zählen Aktien, die von Anlegern dauerhaft gehalten werden – als feste Beteiligung an dem Unternehmen. Besitzt ein Anleger über 5 Prozent des Aktienkapitals eines Unternehmens, spricht man von Festbesitz.

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Der Ausübungspreis ist ein wichtiges Merkmal einer Option bzw. eines Optionsscheins. Er bezeichnet den Preis, zu dem der Inhaber der Option den Basiswert kaufen (Call) oder verkaufen (Put) kann. Der Ausübungspreis wird oft auch Basispreis oder Strike genannt. Er ändert sich im Regelfall während der Laufzeit der Option nicht, höchstens wenn besondere Kapitalmaßnahmen des Basiswerts,…

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Als Basispreis wird der Preis oder Kurs bezeichnet, der bei Abschluss eines Optionsgeschäftes (Optionsscheine, Optionen, Zertifikate) vereinbart wird. Meist ist es der Tageskurs oder aus Standardisierungsgründen ein runder Kurs in der Nähe des Tageskurses zum Abschlusstermin des Optionsvertrages. Der Basispreis legt fest, zu welchem Preis später die Option (Kauf oder Call, Verkauf oder Put) ausgeübt…

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Definition Strukturierte Wertpapiere: Von strukturierten Wertpapieren spricht man dann, wenn mehrere Basisfinanzprodukte miteinander kombiniert werden. Rechtlich gesehen sind solche Wertpapiere Schuldverschreibungen im Sinne des § 793 BGB. Konkret sichert der Emittent (= Bank) dem Inhaber der Wertpapiere die Zahlung einer festgelegten Summe zu bestimmten Wertpapierbedingungen zu. Der Anleger profitiert davon, dass mehrere Derivate zu einer…

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Eine nennwertlose Aktie ist ein Wertpapier, das nicht auf einen bestimmten Geldbetrag lautet. Stattdessen ist eine solche Aktie auf einen prozentualen Anteil an dem herausgebenden Unternehmen oder auf eine Quote von dessen Grundkapital festgeschrieben. Man spricht dann von einer Stückaktie bzw. Quotenaktie.

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Definition Stundenchart: Im Chart werden Kursverläufe einzelner Aktien oder ganzer Indizes grafisch dargestellt. Es können jeweils unterschiedliche Betrachtungszeiträume (z.B. Stundenchart, Tageschart, Wochenchart) gewählt werden. In einem Stundenchart lässt sich beispielsweise die Entstehung eines Aufwärtstrends und damit ein Kaufsignal gut nachvollziehen. Soll die Kursentwicklung in den vergangenen Stunden angezeigt werden, kann im Chart die Auswahl "Intraday" gewählt werden.

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Ein Swap (von engl. swap = Tausch) ist ein Finanzgeschäft, bei welchem zwei Vertragspartner (Swap-Kontrahenten) in der Zukunft liegende Zahlungsströme austauschen. Diese Vereinbarung enthält außerdem über Berechnung und Zeitpunkt der Zahlungen. Der Vorteil von Swaps besteht darin, sich jeweils die relativen Kostenvorteile des Vertragspartners zu Nutze zu machen. Man unterscheidet zwischen diversen Unterarten von Swaps,…

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Swingtrading (oder auch Swing-Trading) bezeichnet eine Handelsstrategie, bei der kurzfristige Bewegungen innerhalb eines Trends gehandelt werden. Die Haltedauer beträgt in der Regel zwischen einigen wenigen Tagen und Wochen bis hin zu ein oder zwei Monaten. Swingtrading wird auf Basis der technischen Analyse angewendet und betrachtet insbesondere Aspekte der Trendfolge. Dadurch unterscheidet sich Swingtrading von Daytrading und…

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Bezeichnung im Devisenhandel für den Schweizer Franken mit dem internationalen Devisenkürzel “CHF”

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Die SIX Swiss Exchange (ehemals SWX) ist die Schweizer Börse mit Sitz in Zürich, im Mai 1995 durch einen Zusammenschluss der Börsen Genf, Basel und Zürich entstanden. Seit 1996 findet kein Parketthandel mehr statt. Als Derivatebörse fungiert die Plattform der Scoach Swiss AG. Scoach ist ein Joint Venture der SIX Group mit der Deutschen Börse…

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SWX Europe ist die elektronische Handelsplattform der Schweizer Börse. Im Jahr 2002 wurde sie als Virt-X von der Schweizer Börse übernommen und entsprechend namentlich angepasst. Zuerst saß die SWX Europe noch in London und der Handel wurde dort reguliert. Seit 4. Mai jedoch wurde der Handel nach Zürich zurückverlagert.

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Die Abkürzung CLN steht für den englischen Ausdruck Credit Linked Note und wird im Deutschen mit Synthetische Unternehmensanleihe übersetzt. Das Besondere an einem CLN ist, dass die Rückzahlungshöhe von vorher festgelegten Ereignissen abhängig gemacht wird. Ein besonders häufiges Ereignis ist der Ausfall eines Referenzkredites. Tritt dieser Fall ein, so wird die CLN nicht oder nur…

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